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TeamViewer: Jahresabschluss besser als befürchtet

Der Software -Entwickler TeamViewer hat seinen Jahresbericht für 2021 veröffentlicht.
/ Daniel Ziegener
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Als TeamViewer 2019 an die Börse ging, war der Fernwartungs-Boom während Corona noch nicht absehbar. (Bild: TeamViewer AG)
Als TeamViewer 2019 an die Börse ging, war der Fernwartungs-Boom während Corona noch nicht absehbar. Bild: TeamViewer AG / CC-BY-SA 4.0

Der in Baden-Württemberg ansässige Entwickler der gleichnamigen Fernwartungs-Software sei mit dem Abschluss des Geschäftsjahres zufrieden, heißt es im vorläufigen Jahresbericht(öffnet im neuen Fenster) . Man habe die eigenen Umsatz-Prognosen erfüllt – nachdem diese im Oktober um eine halbe Millionen Euro nach unten korrigiert(öffnet im neuen Fenster) worden waren.

Der Aktienkurs von TeamViewer stieg nach Veröffentlichung der Zahlen leicht auf über 15 Euro an. Von den Höchstwerten aus 2020 ist das noch immer weit entfernt. Im Juli 2020 lag der Kurs bei mehr als 50 Euro – auch dank der Pandemie. Im vergangenen Jahr sank der Kurs immer weiter ab. Zum Jahresanfang stand die Aktie von TeamViewer auf ihrem schlechtesten Wert seit dem Börsengang.

Besonders auf den beiden amerikanischen Kontinenten sowie in der Region Asien-Pazifik wuchs der Kundenstamm besonders stark an. Zuletzt hatte das Unternehmen Millionen in internationale Sponsoring-Verträge mit Manchester United und dem Formel-1-Team von Mercedes-AMG Petronas(öffnet im neuen Fenster) investiert. TeamViewer erwartet 2022 ein weiteres Wachstum in der Nachfrage.

Kleineres, aber nachhaltigeres Wachstum

Noch Anfang 2021 setzte sich TeamViewer das Ziel von einem Milliardenumsatz bis 2023. Mit einem Umsatzwachstum von 19 Prozent über das vergangene Jahr dürfte dieses Ziel allerdings nicht mehr erreichbar sein. Im Vorjahr brachte ein Wachstum von 42 Prozent den Jahresumsatz auf über eine halbe Milliarde Euro. Für das laufende Jahr strebt TeamViewer Umsätze zwischen 565 bis 580 Millionen Euro an.

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Das Unternehmen gibt sich optimistisch, die hausgemachten Fehler des Vorjahres überwinden zu können. Die Entwicklung basiere "auf einem starken Enterprise-Geschäft sowie kontinuierlichem Wachstum im Segment kleiner und mittelständischer Unternehmen" , heißt es. Man habe "die Grundlage für langfristig nachhaltiges Wachstum geschaffen."

TeamViewer war während der Pandemie in kürzester Zeit massiv gewachsen. Die Mitarbeiterzahl hat sich im Vergleich zu 2019 beinahe verdoppelt. Aktuell beschäftigt TeamViewer 1.477 Angestellte, einen Großteil davon in Vertrieb und Entwicklung. Obwohl das Unternehmen von der Corona-Pandemie – und dem damit gestiegenen Bedarf für Remotearbeit und Fernwartungen – profitiert hat, sorgte der plötzliche Kundenansturm auch für Probleme .


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