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Verfügbarkeit und Fazit

PCVisit ist über das Onlineportal des Unternehmens abonnierbar. Dort ist auch der Funktionsumfang der drei unterschiedlichen Lizenzen dargestellt. Die günstigste Lizenz Basicsupport kostet 50 Euro im Jahr. Dafür gibt es Zugriff auf maximal 50 Fernwartungen pro Monat auf maximal fünf Remote Hosts. Für 100 Euro pro Jahr im Easysupport können 200 Fernwartungen auf maximal 20 Remote Hosts im Monat durchgeführt werden.

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Unbegrenzte Fernwartung auf unbegrenzten Rechnern erhalten Kunden nur im Profisupport, der 150 Euro im Jahr kostet. In dieser Lizenz sind auch Berichterstattungen zu getätigten Fernwartungen und der Zugriff auf mehrere Hosts gleichzeitig inbegriffen. Im Profisupport gibt PCVisit die Option frei, die Software auf einem eigenen Server zu betreiben. Das kann zu Datenschutzzwecken sinnvoll sein.

Fazit

PCVisit ist eine umfangreiche Fernwartungssoftware, die uns gerade mit ihrer Bedienfreundlichkeit überzeugt. Anhand der gelungenen grafischen Benutzeroberfläche und den selbsterklärenden Symbolen finden sich auch Laien sofort zurecht. Schade, dass es für Privatnutzer keine kostenlose Variante gibt wie beim Konkurrenten Teamviewer!

Für Firmenkunden ist PCVisit allerdings aufgrund seines Abomodells günstiger als die Konkurrenz. Gerade Supportteams ist die Software für die Betreuung ihrer Kunden zu empfehlen. Für die Fernwartung enthält sie viele Funktionen, der Filezilla-Dateimanager ist erfreulich schlicht, Schnellzugriffsflächen auf wichtige Windows-Funktionen erleichtern die Wartungsarbeit zusätzlich.

PCVisit ist ein Komplettpaket für den produktiven Supportprozess innerhalb von Firmen. Das integrierte Ticketsystem reduziert sich auf alle notwendigen Funktionen und ist für IT-Supporter eine große Hilfe. Dass mehrere Hosts gleichzeitig ferngewartet werden können, ist in manchen Situationen wirklich praktisch.

  • PCVisit hat ein Ticketsystem integriert. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Programm teilt sich in unabhängige Supporter- und Kundenmodule auf. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • In der Computerübersicht können wir direkt auf Geräte zugreifen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Menüs sind selbsterklärend. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Anhand der Firmen-ID können wir Geräte der Support-Liste hinzufügen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Wir können den Fernzugriff und Einstellungen mit Passwort schüzen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • PCVisit bietet viele Shortcuts zu Windows-Funktionen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der integrierte Filezilla-Manager ermöglicht Dateiübertragungen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • PCVisit bietet viele Shortcuts zu Windows-Funktionen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Verlauf einer Fernwartung wird direkt im Tool angezeigt. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • PCVisit wird in drei Lizenzen vermietet. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • In Teamviewer ist scrollen ohne großes Ruckeln möglich. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ein Textchat ist in PCVisit direkt integriert. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Wir können weitere Supporter zu unserer Fernwartung einladen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Ticketsystem ist für Supportteams nützlich. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Wir können mehrere Fernwartungen in einem Fenster parallel erstellen.(Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Anhand einer Nummer können Nutzer des Kundenmoduls einer Sitzung beitreten. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Schnelles Scrollen überfordert die PCVisit-Server schnell. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Merkwürdig: Das PCVisit-Symbol repliziert sich ohne Zutun. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Manchmal stürzt das Programm einfach ab. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
In Teamviewer ist scrollen ohne großes Ruckeln möglich. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)

Etwas störend sind ein paar kleine Unstimmigkeiten im Softwaredesign, die visuelle Fehler bis hin zu Programmabstürzen oder sich nicht öffnenden Fernwartungsfenstern verursachen.

Die größten Schwächen von PCVisit liegen jedoch in der Verbindungsqualität. Die Server liefern genug Bandbreite, um einfache Wartungsarbeiten an ferngesteuerten Computern vorzunehmen. Sobald jedoch viele bewegte Bilder, wie etwa animierte Präsentationen oder Videos, angezeigt werden müssen, reicht die Leistung nicht mehr aus. Im direkten Vergleich schafft es Teamviewer, wesentlich mehr Bilder pro Sekunde zu übertragen. Teamviewer ist also nicht nur für Privatnutzer die erste Wahl, sondern auch für Teams, die Fernwartungssoftware eher zum Präsentieren von Produkten verwenden.

 Selbsterklärende Menüs machen die Arbeit leichter
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Gondolin 26. Jun 2017

...ja ex TV-Mitarbeiter schon, aber selbst nach drei Jahren wurden die wichtigsten Tools...

Benchmark_ 12. Apr 2017

und was ist mit Fernwartung bei mehreren 1000+ Kunden die nicht in deiner Domain...

Xartor 06. Apr 2017

Das nicht man muss aber fast mitziehen. Ich habe viele Kunden die z.B. für ihre...

deadeye 06. Apr 2017

Er wahrscheinlich nicht, aber viele andere und Unternehmen die einen Security-Audit...

gadthrawn 06. Apr 2017

1. Beamer. 2. Stummschalten der Notebooks ist immer noch möglich.


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