Teamkommunikation: Wire bringt Business-Messenger mit Privatnutzung

Businesskunden sollen künftig für Wire zahlen - und bekommen dafür zahlreiche Admintools. Für Privatnutzer bleibt der Dienst kostenfrei. Wer den Messenger auch privat nutzt, kann zwischen verschiedenen Nutzungsszenarien hin- und herschalten.

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Wire steht ab sofort für Businesskunden zur Verfügung.
Wire steht ab sofort für Businesskunden zur Verfügung. (Bild: Wire)

Der Messengerdienst Wire bietet ab sofort eine kostenpflichtige Businessversion seiner für die Privatnutzung kostenfreien Dienste an. Wire ist ein plattformübergreifender verschlüsselter Messenger und nutzt zur Verschlüsselung eine eigene Implementierung des Double-Ratchet-Algorithmus. Neben reinen Chats können mit der Software auch Videokonferenzen durchgeführt und Dateien ausgetauscht werden - jeweils verschlüsselt.

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Unternehmen können den Dienst ab einem Preis von fünf Euro pro Monat und Nutzer abonnieren. Damit liegt der Preis etwas höher als zum Beispiel beim Konkurrenten Hipchat, der allerdings keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung anbietet.

Administratoren können natürlich Gruppen erstellen und bekommen eine Teamverwaltung an die Hand. Jede Gruppe kann bis zu 128 Teilnehmer haben. Ab dem kommenden Jahr soll es auch eine Möglichkeit geben, die Chatverläufe zu archivieren, um Compliance-Regelungen einhalten zu können. Dann kann die Historie auch zwischen verschiedenen Geräten synchronisiert werden.

Dienstliches und privates Profil in der App

Als Besonderheit soll es Nutzern möglich sein, zwischen der privaten und der dienstlichen Nutzung des Messengers zu unterscheiden - und somit auch unterschiedliche Kontaktlisten zu führen. Ab dem kommenden Jahr soll es für Unternehmen auch möglich sein, Wire auf eigenen Servern zu hosten. Die volle Kommunikation mit Wire-Nutzern außerhalb des eigenen Netzwerkes soll trotzdem möglich sein ("federation"). Nach Angaben von Wire gibt es eine große Nachfrage etwa aus der Sicherheitsbranche oder der Wissenschaft nach selbstgehosteten Lösungen.

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Das Unternehmen mit Entwicklerbüro in Berlin hat im vergangenen Jahr begonnen, den Quellcode des Servers offenzulegen und den Prozess mittlerweile abgeschlossen. Wire-Apps gibt es für alle gängigen Mobil- und Desktop-Betriebssysteme.

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Anonymer Nutzer 31. Okt 2017

Es klingt für mich komisch... Na ja, schon probiert den "Push Token" zurückzusetzen? Der...

das_mav 27. Okt 2017

Was ist daran jetzt neu? Das Preismodell? Ist ja der Wahnsinn. Butter kostet seit gestern...

Theoretiker 26. Okt 2017

Ich denke, dass die genau das in ihrer Platform verhindern wollen und daher dann eben...



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