Teamgroup M200 Portable im Test: Externe SSD mit hoher Performance

Die Teamgroup M200 Portable gehört dank USB 3.2 Gen2x2 zu den schnellsten externen SSDs, die Schreibrate hängt aber am Cache.

Ein Test von veröffentlicht am
M200 Portable SSD von Teamgroup im Test
M200 Portable SSD von Teamgroup im Test (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Bisher ist die Verbreitung von externen SSDs mit USB 3.2 Gen2x2 vergleichsweise gering, eines der wenigen dieser besonders schnellen Modelle ist die M200 Portable von Teamgroup. Wer ein passendes Mainboard oder Notebook mit einem USB-C-Port für 20 GBit/s nutzt, kann so Datentransferraten von rund 2 GByte/s erreichen.

Stellenmarkt
  1. IT-Supporterin (m/w/d) User Help Desk
    Bremedia Produktion GmbH, Bremen
  2. SAP Retail Senior Berater (m/w/x)
    über duerenhoff GmbH, Raum Mannheim
Detailsuche

Die M200 Portable SSD misst kompakte 105 x 55 x 11 mm und liegt mit etwa 80 Gramm gut in der Hand. Die Bodenplatte des Gehäuses besteht aus Metall. Im Inneren steckt eine M.2-2280-SSD, wobei es sich um eine modifizierte Variante der hauseigenen Cardea Z44Q handelt.

Teamgroup setzt bei dieser auf einen Phison-E16-Controller samt DRAM-Cache, dazu kommt 96-Layer-Flash-Speicher von Micron. Um die NVMe-Signale zu USB zu übersetzen, wird mit dem ASM2364 ein Brückenchip von Asmedia eingesetzt. Die Cardea Z44Q an sich schafft laut Hersteller lesend bis zu 5 GByte/s und schreibend bis zu 4 GByte/s, wird im Falle der M200 Portable SSD aber durch USB gebremst.

Der QLC-Speicher verhindert Bestleistung

Für den Test haben wir die Teamgroup-SSD mit dem WD Black P50 Game Drive (USB 3.2 Gen2x2) und der Crucial X8 (USB 3.2 Gen2) verglichen, als Plattform kam ein Asus ROG Strix Z690-A Gaming WiFi D4 zum Einsatz. Bei der sequenziellen Lese-/Schreibrate geben sich beide Gen2x2-SSDs nichts, sie schaffen rund 2 GByte/s und damit das Doppelte der Gen2-SSD.

  • Asus ROG Strix Z690-A Gaming WiFi D4, Core i9-12900K, 32GB DDR4, Win11 (Bild: Golem.de)
  • Asus ROG Strix Z690-A Gaming WiFi D4, Core i9-12900K, 32GB DDR4, Win11 (Bild: Golem.de)
  • Asus ROG Strix Z690-A Gaming WiFi D4, Core i9-12900K, 32GB DDR4, Win11 (Bild: Golem.de)
  • Asus ROG Strix Z690-A Gaming WiFi D4, Core i9-12900K, 32GB DDR4, Win11 (Bild: Golem.de)
Asus ROG Strix Z690-A Gaming WiFi D4, Core i9-12900K, 32GB DDR4, Win11 (Bild: Golem.de)
Golem Karrierewelt
  1. Blender Grundkurs: virtueller Drei-Tage-Workshop
    06.-08.09.2022, Virtuell
  2. Jira für Anwender: virtueller Ein-Tages-Workshop
    29.09.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Relevante Unterschiede zeigen sich beim Schreiben großer Mengen an Daten, weil alle Modelle einen Write-Cache nutzen. Dieser fällt bei der M200 Portable mit rund 550 GByte bei der 2-TByte-Version erfreulich umfangreich aus. Ist er voll, bricht die Datenrate jedoch auf bis zu 80 MByte/s ein. Hintergrund ist der QLC-Speicher, wohingegen das WD Black P50 Game Drive dank TLC weiterhin mit 1.500 MByte/s schreibt.

In der Praxis, wenn riesige und winzige Datenblöcke gemischt werden, sind solche Geschwindigkeiten allerdings außer Reichweite: Beim Kopieren von 100 GByte an Raw-Fotos erreichen die M200 Portable und das WD Black P50 Game Drive beide rund 800 MByte/s. Ist die SSD bereits zur Hälfte gefüllt und wir verschieben einen 300 GByte umfassenden Steam-Ordner, zeigt sich der SLC-Puffer: Das WD Black P50 Game Drive kommt auf 740 MByte/s, die M200 Portable bricht auf 480 MByte/s ein.

Team Group M200 Portable SSD 4 TB

Verfügbarkeit und Fazit

Teamgroups M200 Portable SSD ist mit 1 TByte für 160 Euro und mit 2 GByte für 250 Euro verfügbar, das 4-TByte-Modell ist im deutschen Handel für 580 Euro erhältlich. Zum Vergleich: Das WD Black P50 Game Drive kostet mit 250 Euro, 350 Euro und 750 Euro deutlich mehr.

Die M200 Portable SSD erreicht bei sequenziellen Datentransfers hohe Lese- und Schreibraten von bis zu 2 GByte/s. Auch beim Übertragen einiger Hundert GByte liefert sie aufgrund des großen SLC-Puffers eine anständige Performance ab, erst ab einem gewissen Füllstand macht sich der QLC-Speicher negativ bemerkbar. Angesichts des Preises ist die M200 Portable SSD eine Alternative zum viel teureren WD Black P50 Game Drive.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Videostandards
Wie das Bild auf den Schirm kommt

Was ist der Unterschied zwischen Displayport und HDMI? In einer kleinen Geschichtsstunde erklären wir, wie Bilddaten zum Monitor kommen.
Von Johannes Hiltscher

Videostandards: Wie das Bild auf den Schirm kommt
Artikel
  1. Data Mesh: Herr der Daten
    Data Mesh
    Herr der Daten

    Von Datensammelwut und Data Lake zu Pragmatismus und Data Mesh - ein Kulturwandel.
    Von Mario Meir-Huber

  2. iPhone-Bildschirm: iOS 16 mit abermals veränderter Akkuanzeige
    iPhone-Bildschirm
    iOS 16 mit abermals veränderter Akkuanzeige

    Apple hat teilweise auf die Kritik an der Akkuanzeige in iOS 16 reagiert. In der Beta 6 gibt es mehr Einstellmöglichkeiten im Energiesparmodus.

  3. Thorsten Dirks: Schon wieder Führungswechsel bei Deutsche Glasfaser
    Thorsten Dirks
    Schon wieder Führungswechsel bei Deutsche Glasfaser

    Nach kurzer Zeit verlässt Thorsten Dirks die Deutsche Glasfaser. Dies sei angeblich seit Langem so geplant gewesen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Günstig wie nie: Zotac RTX 3080 12GB 829€, Mac mini 16GB 1.047,26€. WD SSD 2TB (PS5) 199,99€ • MindStar (Sapphire RX 6900XT 939€, G.Skill DDR4-3200 32GB 98€) • PS5 bestellbar • Alternate (Apple iPad günstiger) • Games für PS5/PS4 bis 84% günstiger • Bester 2.000€-Gaming-PC[Werbung]
    •  /