Team Fortress 2: Valve beobachtet mehr Cheating unter Linux

"Historisch gesehen gibt es auf Linux kein Problem mit Cheating – jedenfalls waren die Raten unter Linux wesentlich niedriger als unter Windows" , schreibt ein (verifizierbarer) Mitarbeiter von Valve mit dem Pseudonym vMcJohn auf Reddit(öffnet im neuen Fenster) . In seinem etwas längeren Beitrag erklärt er aber auch, dass sich das derzeit wohl ändert. Hintergrund sind Berichte aus den vergangenen Tagen, denen zufolge jeder Spieler der Linux-Version mit dem Begriff Catbot in seinem Nutzernamen automatisch durch die Algorithmen von Valve Anti Cheat (VAC) gesperrt wurde.
.jpg)
Das stimme so allerdings nicht, hat vMcJohn von Valve erklärt. Offenbar stecke hinter den Berichten der Versuch, Valve Anti Cheat zu diskreditieren, nachdem erstmals eine größere Anzahl von Spielern der Linux-Version von Team Fortress 2 dauerhaft gesperrt wurde. Grund des Missverständnisses ist, dass mit dem Begriff Catbot auch ein einfacher Bot gemeint sein kann, der in dem Actionspiel anstelle eines echten Spielers antritt und reihenweise mit höchster Präzision Headshots erzielt.
Kampf gegen Catbot wird verschärft
Nach Angaben von Valve sei um diese Catbots inzwischen eine Szene entstanden, die nun ausreichend groß sei, um regulär antretenden Spielern nachhaltig den Spaß zu verderben. Deswegen habe Valve jetzt auch auf Linux den Kampf gegen Cheater verschärft – eine automatische Sperre nur aufgrund des Namens gebe es aber nicht.
Wie genau Valve Anti Cheat arbeitet, erklärt vMcJohn natürlich nicht, um den Betrügern keine Anhaltspunkte für Gegenmaßnahmen zu liefern. Nach seinen Angaben müsse ein Cheater aber grundsätzlich direkt beim Cheaten auf einem Server mit aktiviertem VAC erwischt werden – Indizien wie ein Pseudonym reichten also nicht aus, um den Account dauerhaft zu sperren.



