Abo
  • IT-Karriere:

Team Fortress 2: Valve beobachtet mehr Cheating unter Linux

Nach einem Missverständnis um die Mechanismen von Valve-Anti-Cheat hat sich der Hersteller zum Thema Linux und Cheating geäußert - und gesagt, dass der Kampf gegen Betrüger in Actionspielen wie Team Fortress 2 auch auf dem offenen Betriebssystem verstärkt wird.

Artikel veröffentlicht am ,
In der Linux-Version von Team Fortress 2 gibt es immer mehr Cheater.
In der Linux-Version von Team Fortress 2 gibt es immer mehr Cheater. (Bild: Valve)

"Historisch gesehen gibt es auf Linux kein Problem mit Cheating - jedenfalls waren die Raten unter Linux wesentlich niedriger als unter Windows", schreibt ein (verifizierbarer) Mitarbeiter von Valve mit dem Pseudonym vMcJohn auf Reddit. In seinem etwas längeren Beitrag erklärt er aber auch, dass sich das derzeit wohl ändert. Hintergrund sind Berichte aus den vergangenen Tagen, denen zufolge jeder Spieler der Linux-Version mit dem Begriff Catbot in seinem Nutzernamen automatisch durch die Algorithmen von Valve Anti Cheat (VAC) gesperrt wurde.

Stellenmarkt
  1. DIS AG, München
  2. AWO gemeinnützige Gesellschaft für soziale Einrichtungen und Dienste in Nordhessen mbH, Kassel

Das stimme so allerdings nicht, hat vMcJohn von Valve erklärt. Offenbar stecke hinter den Berichten der Versuch, Valve Anti Cheat zu diskreditieren, nachdem erstmals eine größere Anzahl von Spielern der Linux-Version von Team Fortress 2 dauerhaft gesperrt wurde. Grund des Missverständnisses ist, dass mit dem Begriff Catbot auch ein einfacher Bot gemeint sein kann, der in dem Actionspiel anstelle eines echten Spielers antritt und reihenweise mit höchster Präzision Headshots erzielt.

Kampf gegen Catbot wird verschärft

Nach Angaben von Valve sei um diese Catbots inzwischen eine Szene entstanden, die nun ausreichend groß sei, um regulär antretenden Spielern nachhaltig den Spaß zu verderben. Deswegen habe Valve jetzt auch auf Linux den Kampf gegen Cheater verschärft - eine automatische Sperre nur aufgrund des Namens gebe es aber nicht.

Wie genau Valve Anti Cheat arbeitet, erklärt vMcJohn natürlich nicht, um den Betrügern keine Anhaltspunkte für Gegenmaßnahmen zu liefern. Nach seinen Angaben müsse ein Cheater aber grundsätzlich direkt beim Cheaten auf einem Server mit aktiviertem VAC erwischt werden - Indizien wie ein Pseudonym reichten also nicht aus, um den Account dauerhaft zu sperren.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 309,00€
  2. 72,99€ (Release am 19. September)

Anonymer Nutzer 04. Jan 2018

Die VM ohne den Namen wird nicht gebannt während die mit dem String im Namen gebannt...

Apfelbrot 03. Jan 2018

Das steht wo genau? Oder hörst du nur auf den Stuss den der Entwickler des Bots behauptet?

layer8 03. Jan 2018

Antwort auf: https://forum.golem.de/kommentare/opensource/team-fortress-2-valve...


Folgen Sie uns
       


Noctuas passiver CPU-Kühler (Computex 2019)

Noctua zeigt den ersten passiven CPU-Kühler, welcher sogar einen achtkernigen Core i9-9900K auf Temperatur halten kann.

Noctuas passiver CPU-Kühler (Computex 2019) Video aufrufen
Hyper Casual Games: 30 Sekunden spielen, 30 Sekunden Werbung
Hyper Casual Games
30 Sekunden spielen, 30 Sekunden Werbung

Ob im Bus oder im Wartezimmer: Mobile Games sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Die Hyper Casual Games sind ihr neuestes Untergenre. Dahinter steckt eine effiziente Designphilosophie - und viel Werbung.
Von Daniel Ziegener

  1. Mobile-Games-Auslese Die Evolution als Smartphone-Strategiespiel
  2. Mobile-Games-Auslese Mit der Enterprise durch unendliche Onlineweiten
  3. Mobile-Games-Auslese Große Abenteuer im kleinen Feiertagsformat

Nuki Smart Lock 2.0 im Test: Tolles Aufsatzschloss hat Software-Schwächen
Nuki Smart Lock 2.0 im Test
Tolles Aufsatzschloss hat Software-Schwächen

Mit dem Smart Lock 2.0 macht Nuki Türschlösser schlauer und Türen bequemer. Kritisierte Sicherheitsprobleme sind beseitigt worden, aber die Software zeigt noch immer Schwächen.
Ein Test von Ingo Pakalski


    Elektromobilität: Wohin mit den vielen Akkus?
    Elektromobilität
    Wohin mit den vielen Akkus?

    Akkus sind die wichtigste Komponente von Elektroautos. Doch auch, wenn sie für die Autos nicht mehr geeignet sind, sind sie kein Fall für den Schredder. Hersteller wie Audi testen Möglichkeiten, sie weiterzuverwenden.
    Ein Bericht von Dirk Kunde

    1. Proterra Elektrobushersteller vermietet Akkus zur Absatzförderung
    2. Batterieherstellung Kampf um die Zelle
    3. US CPSC HP muss in den USA nochmals fast 80.000 Akkus zurückrufen

      •  /