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Team Folon: Fallout-London-Macher haben große Pläne

Mehr als eine halbe Million Downloads: Fallout London ist ein großer Erfolg. Die Entwickler haben noch viel vor.
/ Peter Steinlechner
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Artwork von Fallout London (Bild: Team Folon)
Artwork von Fallout London Bild: Team Folon

Ende Juni 2024 ist Fallout London erschienen, eine Modifikation für Fallout 4. Nun hat Dean Carter, einer der Leiter des Projekts, in einem Video der BBC(öffnet im neuen Fenster) über die weiteren Pläne gesprochen. Das betrifft auch die Entwickler selbst, die momentan als mehr oder weniger lockerer Verbund namens Team Folon zusammenarbeiten.

Sie wollen sich als neues Studio für Indiegames selbständig machen und eigene Projekte umsetzen.

Fallout London ist als kostenloser Download erhältlich. Für Spieler sind Spenden die einzige Möglichkeit, den Machern etwas Geld zukommen zu lassen.

Unklar ist, ob der Onlineshop Gog.com, über den Fallout London vertrieben wird, das Team Folon bezahlt hat. Immerhin dürfte Gog.com durch die Mod viele neue Kunden bekommen haben, die sich für den Download registriert haben und künftig möglicherweise auch dort einkaufen.

Nach Angaben der Plattform(öffnet im neuen Fenster) wurde Fallout London in den ersten 24 Stunden nach Veröffentlichung mehr als eine halbe Million Mal heruntergeladen. Damit sei es das am "schnellsten" abgerufene Spiel überhaupt dort – weiter wird das nicht definiert.

Auch für die Mod selbst gibt es Pläne: Zum einen sollen mit Hotfixes und Stabilitätsupdates möglichst schnell die technischen Probleme angegangen werden. Zum anderen soll es weitere Inhalte geben, insbesondere ein alternatives Ende namens Walled Garden. Das soll es mit einen größeren Patch geben, der noch weitere Elemente nachliefert, die es nicht in die aktuelle Version geschafft haben.

Fallout London ist eine Total Conversion – aus technischer Sicht handelt es sich um eine Mod des 2015 veröffentlichten Fallout 4, das vorausgesetzt wird. Allerdings ist Fallout London größer als das eigentliche Hauptspiel.

Fallout London: Atta-Boy statt Pip-Boy am Handgelenk

Die Mod ist nach der Nuklearapokalypse in der britischen Hauptstadt angesiedelt, und zwar im Jahr 2237 – also zwischen dem ersten und dem zweiten Fallout. Es gibt eine Haupthandlung, die sich um den Einbruch in ein Labor dreht und unabhängig von Fallout 4 ist. Einige typische Elemente aus den bisherigen Fallout-Spielen gibt es in London nicht, einige nur in abgewandelter Form. Der Pip-Boy etwa heißt Atta-Boy.

Es gibt 53 Hauptmissionen sowie 35 Nebenaufgaben, 25 Quests für Fraktionen und rund 80 weitere Aufträge. Das Stadtgebiet umfasst Westminster sowie einige der bekannteren Viertel, allesamt in kondensierter Form. Die Spieler sind nicht unbedingt allein unterwegs, sondern können mit sieben Begleitern durch die Metropole ziehen – und mit einem Hund.


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