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TDD: Österreich versteigert neuen Frequenzbereich für Mobilfunk

Die Telekom-Regulierungsbehörde hat erstmals den Bereich 2.300 MHz vergeben. Die zwei Blöcke haben Käufer gefunden.
/ Achim Sawall
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Shop von Three Austria in Österreich (Bild: Three Austria)
Shop von Three Austria in Österreich Bild: Three Austria

Der österreichische Regulierer Telekom-Control-Kommission (TKK) hat Frequenzpakete aus dem Bereich 2.300 MHz und 2.600 MHz versteigert. Das gab die staatliche TKK am 10. April 2026 bekannt(öffnet im neuen Fenster). Insgesamt fließen Einnahmen in Höhe von 39,4 Millionen Euro in den Staatshaushalt Österreichs.

Der Bereich 2.300 MHz wurde erstmals vergeben. Das Band wurde in Österreich zuvor teilweise für PMSE (Program Making and Special Events) genutzt, also für mobile Videolinks von Fernsehteams.

Die TKK startete Ende 2024 eine offizielle Konsultation, ob das Band für lokale Campusnetze oder für die großen Mobilkonzerne eingesetzt werden soll. Die 60 MHz im 2.300-MHz-Bereich wurden aber schließlich als Ganzes für die nationale Kapazitätserweiterung (TDD-Verfahren) freigegeben, um den steigenden Bedarf an Datenübertragung in den Städten zu decken.

Die Frequenzen im Bereich 2.600 MHz wurden erstmals im Jahr 2010 versteigert, die Nutzungsrechte laufen Ende des Jahres aus. "Abhängig von zukünftigen technischen Entwicklungen können die Frequenzen bis zu 30 Jahre genutzt werden", erklärte die Regulierungskommission. Die Frequenzzuteilung erfolge im Regelfall binnen eines Monats.

Drei zahlt am meisten

A1 erwarb 50 MHz zu 11 Millionen Euro, T-Mobile aus Deutschland kaufte 100 MHz zu 13,2 Millionen Euro und Hutchison (Drei) aus China zahlte mit 15,2 Millionen Euro am meisten. Drei-CTIO Bernd Loacker sagte: "Das bisherige FDD-Bestandsspektrum von 2 × 25 MHz bleibt auch im nächsten Vierteljahrhundert verfügbar. Gleichzeitig wurde die Kapazität im TDD-Bereich von 20 MHz auf 40 MHz verdoppelt. Das TDD-Spektrum (Time Division Duplex) bildet eine entscheidende Grundlage für neue Technologien wie etwa KI-basierte Anwendungen."

Die Datennutzung im Netz von Drei sei im vergangenen Jahr um rund 15 Prozent auf 1,95 Milliarden Gigabyte gestiegen, sagte er weiter.


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