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Tchibo: Kaffeeröster verkauft 3D-Drucker

Der Kaffeeröster Tchibo verkauft in der Vorweihnachtszeit einen kleinen 3D-Drucker für den Haushalt. Der Up Mini PP3P ist nicht sonderlich groß und passt gut auf den Schreibtisch, kann daher allerdings auch nur sehr kleine Gegenstände drucken.

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Up Mini PP3P
Up Mini PP3P (Bild: Tchibo)

Ab Donnerstag, dem 27. November 2014 gibt es beim Kaffeeröster Tchibo den 3D-Drucker Up Mini PP3DP für rund 500 Euro. Das Gerät besitzt einen Druckraum, der gerade einmal 120 x 120 x 120 mm groß ist. Mit 240 x 355 x 340 mm ist aber auch der Drucker selbst recht handlich und wiegt etwa 6 kg.

  • Up Mini PP3P (Bild: Tchibo)
  • Up Mini PP3P (Bild: Tchibo)
  • Up Mini PP3P (Bild: Tchibo)
  • Up Mini PP3P (Bild: Tchibo)
  • Up Mini PP3P (Bild: Tchibo)
Up Mini PP3P (Bild: Tchibo)
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Der Up Mini PP3DP stammt vom chinesischen Anbieter Delta Micro Factory und kann ABS- und PLA-Filament mit einem Durchmesser von 1,75 mm verarbeiten. Den erhitzten Kunststoff trägt er mit einer Schichtdicke von 0,2 bis 0,35 mm auf. Der Drucker ist schon etwas älter und wurde erstmals 2012 vorgestellt.

Die maximale Druckgeschwindigkeit beträgt 90 Millimeter pro Sekunde. Das hört sich viel an, doch aufgrund der vielen Schichten, die je nach Modell aufgetragen werden müssen, sind lange Wartezeiten abzusehen.

Die beigelegte Software für Windows und OS X verarbeitet 3D-Modelle im Standardformat STL. Eine Software zum Erstellen von Vorlagen liegt allerdings nicht bei. Der Anschluss an den Rechner erfolgt über USB.

Tchibo will den Up Mini PP3DP zwischen dem 28. November und dem 3. Dezember 2014 ausliefern. Der 3D-Drucker wird auch von anderen Anbietern verkauft. Bei Amazon kostet er 650 Euro. Tchibo verkauft den 3D-Drucker ebenfalls nur online - in den Filialen ist er nicht erhältlich.

Bei dem vergleichsweise niedrigen Preis stellt sich natürlich die Frage nach der Qualität der Druckerzeugnisse und auch nach der des Druckers. Auf Youtube befinden sich mehrere Videos, deren Produzenten deutliche Kritik an dem Drucker üben. So sei der Druckkopf mit angeklebten Magneten an seiner Halterung befestigt. Der Klebstoff kann bei starker Beanspruchung durch den heißen Druckkopf weich werden, worunter die Genauigkeit leidet, heißt es in einem Video.

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Kaygeebee 29. Dez 2014

Der Drucker fällt leider genau zwischen die Lager: Profis werden sich sicherlich keinen...

snowhite 08. Dez 2014

Weiß jemand ob das nach wie vor und wenn ja auch in Österreich aktuell ist? Weil für...

gadthrawn 27. Nov 2014

also.. Meine Kaffeemaschine druckt auch, allerdings kommen nur runde braune Disks raus.

Keridalspidialose 27. Nov 2014

Vor Ort ist die Verwechslungsgefahr mit Espresso-Maschinen zu groß.

Little_Green_Bot 27. Nov 2014

Blender läuft auf Linux, und ein STL-Export ist möglich. Für Leute, die sowieso 3D...


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