Abo
  • Services:
Anzeige
In der KeyloggerAffäre gibt es einen Strafbefehl.
In der KeyloggerAffäre gibt es einen Strafbefehl. (Bild: Taz)

Keylogger-Affäre: Ehemaliger taz-Redakteur rechtskräftig verurteilt

In der KeyloggerAffäre gibt es einen Strafbefehl.
In der KeyloggerAffäre gibt es einen Strafbefehl. (Bild: Taz)

Ein taz-Redakteur, der seine Kollegen mit einem Keylogger ausspioniert hatte, ist rechtskräftig verurteilt worden. Die Entscheidung wurde in Abwesenheit des Mannes getroffen.

Das Amtsgericht Berlin hat gegen den ehemaligen taz-Redakteur Sebastian Heiser einen Strafbefehl und die Zahlung von 6.400 Euro verhängt, wie die Zeitung selbst berichtet. Die Summe setzt sich zusammen aus 160 Tagessätzen à 40 Euro. Heiser war wegen Abfangens und Ausspähens von Daten in 14 Fällen angeklagt. An der Verhandlung nahm er selbst nicht teil. Kurz nach der Entdeckung des Keyloggers und seiner Entlassung bei der taz hatte er sich nach Südostasien abgesetzt, wo er bis heute lebt. Da Heiser keinen Einspruch gegen die Entscheidung eingelegt hat, ist diese jetzt rechtskräftig.

Anzeige

Weil Heiser bei der Verhandlung nicht anwesend war, wurde zunächst kein Urteil erlassen, die Richterin wählte den Weg des Strafbefehls. Er ist damit vorbestraft. Sein Verteidiger Carsten Hoenig deutete an, dass sein Mandant von der Möglichkeit des Einspruchs keinen Gebrauch machen werde: "Ich gehe davon aus, dass Herr H. eine öffentliche Hauptverhandlung vermeiden möchte und daher auf den Einspruch verzichten wird", sagte er der taz.

Spionage gegen Praktikantinnen

Der ehemalige Mitarbeiter der Zeitung hatte seine Kollegen über mehr als ein Jahr hinweg mit Hilfe eines Keyloggers ausspioniert. Insgesamt waren 23 Personen betroffen, darunter 19 Frauen, von denen die meisten als Praktikantinnen bei der Zeitung arbeiteten. Es sollen sowohl Passwörter als auch E-Mails ausspioniert worden sein. Die taz hatte den Vorgang selbst intensiv untersucht und die Ergebnisse im vergangenen Jahr veröffentlicht.

Nachtrag vom 20. Februar 2017, 13:11 Uhr

Es wurde kein Einspruch gegen den Beschluss erhoben, damit ist die Entscheidung rechtskräftig, wie die taz berichtet. Wir haben die Meldung enstprechend angepasst.


eye home zur Startseite
Dwalinn 21. Feb 2017

Ich haben ihm es deshalb vorgeworfen: Nur weil man etwas gegen Links hat muss man ja...

Dwalinn 21. Feb 2017

Wo du so was bei mir rausließt solltest du einen Arzt aufsuchen Wie gesagt...

das_mav 17. Jan 2017

Alle Nachrichten sind verfälscht, immer. Menschen schreiben sie und es steckt im Wort...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Daimler AG, Stuttgart
  2. Medion AG, Essen
  3. Daimler AG, Gaggenau
  4. Dataport - Anstalt des öffentlichen Rechts, Altenholz / Kiel


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. für 1€ über Sky Ticket (via App auch auf Smartphone/Tablet, Apple TV, PS3, PS4, Xbox One...
  2. (u. a. Mad Max, Legend of Tarzan, Conjuring 2, San Andreas, Creed)
  3. 49,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

Folgen Sie uns
       


  1. Umweltbundesamt

    Software-Updates für Diesel reichen nicht

  2. Acer Nitro 5 Spin

    Auf dem Gaming-Convertible spielen und zeichnen

  3. Galaxy Note 8 im Hands on

    Auch das Galaxy Note sieht jetzt doppelt - für 1.000 Euro

  4. Microsoft

    Git-Umzug von Windows-Team abgeschlossen

  5. Play Store

    Google entfernt 500 Android-Apps mit 100 Millionen Downloads

  6. DreamHost

    US-Regierung will nun doch keine Daten von Trump-Gegnern

  7. Project Brainwave

    Microsoft beschleunigt KI-Technik mit Cloud-FPGAs

  8. Microsoft

    Im Windows Store gibt es viele illegale Streaming-Apps

  9. Alpha-One

    Lamborghini-Smartphone für über 2.000 Euro vorgestellt

  10. Wireless-AC 9560

    Intel packt WLAN in den Prozessor



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Orange Pi 2G IoT ausprobiert: Wir bauen uns ein 20-Euro-Smartphone
Orange Pi 2G IoT ausprobiert
Wir bauen uns ein 20-Euro-Smartphone
  1. Odroid HC-1 Bastelrechner besser stapeln im NAS
  2. Bastelrechner Nano Pi im Test Klein, aber nicht unbedingt oho

Mitmachprojekt: HTTPS vermiest uns den Wetterbericht
Mitmachprojekt
HTTPS vermiest uns den Wetterbericht

Google Home auf Deutsch im Test: "Tut mir leid, ich verstehe das nicht"
Google Home auf Deutsch im Test
"Tut mir leid, ich verstehe das nicht"
  1. Google Express Google und Walmart gehen Shopping-Kooperation ein
  2. Smarter Lautsprecher Google Home erhält Bluetooth-Zuspielung und Spotify Free
  3. Lautsprecher-Assistent Google Home ab 8. August 2017 in Deutschland erhältlich

  1. Re: Der hat !!Killer!! im Namen, den muss ich...

    Arsenal | 17:43

  2. Kann das nicht auch strategie sein?

    teleborian | 17:43

  3. Qi kompatibel?

    McWiesel | 17:42

  4. Re: Ich habe einen Ping von 8ms zu Google

    Mett | 17:41

  5. Re: Ohne das Logo ...

    Seismoid | 17:33


  1. 17:51

  2. 17:08

  3. 17:00

  4. 16:55

  5. 16:38

  6. 16:08

  7. 15:54

  8. 14:51


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel