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Taxi-Konkurrent: Uber registriert 50.000 neue Fahrer pro Monat

Uber hat nach Angaben von Firmenchef Travis Kalanick weltweit "hunderttausende Fahrer" . Pro Monat kämen gegenwärtig 50.000 hinzu.
/ Achim Sawall
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Der Taxi-Konkurrent Uber im Januar 2014 in Kalifornien (Bild: Lucy Nicholson/Reuters)
Der Taxi-Konkurrent Uber im Januar 2014 in Kalifornien Bild: Lucy Nicholson/Reuters

Nachprüfbar sind die Angaben von Kalanick jedoch nur schwer. In der vergangenen Woche fanden sich an einem Nachmittag in zwei deutschen Städten kaum Fahrer. Die App zeigte drei bis vier in Berlin und ebenso viele in Hamburg an.

Das Landgericht Frankfurt am Main hatte eine einstweilige Verfügung erlassen. Bei Verstößen drohen dem US-amerikanischen Startup bis zu 250.000 Euro Strafe je Fahrt. Uber kündigte an , dennoch seine Tätigkeit in ganz Deutschland fortführen und weiterhin die Optionen Uberpop für alternative Taxis und Uberblack für Limousinen über die Uber App anzubieten. Gerichtssprecher Arne Hasse erklärte, dass in Sachen Uber vor dem 10. September 2014 um 15 Uhr "kein neuer Sachstand zu verzeichnen sein wird" .

Uber-Fahrer sind nicht angestellt und werden nur bezahlt, wenn sie Einnahmen durch Fahrgäste haben. Wie die Washington Post an einem Beispiel berichtete , hat ein Uber-Fahrer im Großraum Washington nach Preissenkungen durch Uber und Berechnung seiner Abzüge 3 US-Dollar in der Stunde verdient. Uber erklärt selbst, dem Fahrer 80 Prozent der Einnahmen zu belassen und 20 Prozent für Werbung und IT-Entwicklung einzubehalten. Uber wirbt in den USA damit, dass Fahrer bis zu 90.000 US-Dollar im Jahr oder 7.500 US-Dollar im Monat verdienen könnten.


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