Taxi-Dienst: Uber plant neuen Dienst für Deutschland

Uberx könnte der kommende Uber-Dienst in Deutschland heißen. Dabei will Uber seinen Fahrern einen Bruchteil der Kosten für einen Personenbeförderungsschein zahlen. Der neue Dienst soll spätestens im Sommer starten.

Artikel veröffentlicht am ,
Uber-App auf einem Smartphone in Berlin
Uber-App auf einem Smartphone in Berlin (Bild: Adam Berry/Getty Images)

Diesen Sommer oder sogar früher will Uber einen neuen Dienst nach Deutschland bringen. Das berichtet die Wirtschaftswoche. In diesem Monat wurde der Dienst Uberpop in ganz Deutschland verboten. In einem Urteil des Landgerichts Frankfurt am Main wurde Uber die Weiterführung von Uberpop untersagt. Uber darf keine Fahrdienste in Deutschland vermitteln, solange die Fahrer keine behördliche Genehmigung vorweisen können.

Uber übernimmt Teil der Kosten für einen Personenbeförderungsschein

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Der neue Uber-Dienst wird vermutlich Uberx heißen und kann nur von Fahrern angeboten werden, die im Besitz eines Personenbeförderungsscheins sind. Eine solche Konstruktion gibt es von Uber bereits in Frankreich und Großbritannien. Einen Teil der Kosten für einen Personenbeförderungsschein will Uber seinen Fahrern in Deutschland bezahlen. Dazu gehören die Kosten für die Prüfung bei der Industrie- und Handelskammer, wenn sich der Uber-Fahrer als Taxi- und Mietwagenunternehmer lizenzieren lässt. Diese Kosten gibt Uber mit 150 bis 200 Euro an.

Zusätzlich wird es einen Anreizzuschlag von 150 bis 200 Euro geben, damit sollen die Kosten für weitere Formulare abgedeckt werden, die ein Fahrer vorlegen muss, wenn er sich prüfen lassen möchte. Uber zahlt also maximal 400 Euro der Kosten für einen Personenbeförderungsschein.

Lehrgänge können mehrere Hundert Euro kosten

Je nach Region und Voraussetzungen des Fahrers können aber auch deutlich höhere Kosten entstehen, so dass Uber nicht alle Kosten dafür übernimmt und der Fahrer die weiteren Kosten selbst tragen muss. Wer sich für die Prüfung gut vorbereitet, kann für einen entsprechenden Lehrgang mehrere Hundert Euro ausgeben.

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Uber vermittelt per App private Fahrten und macht damit den Taxiunternehmen Konkurrenz. Diese protestieren gegen Uber, weil die Fahrer, die das Unternehmen vermittelt, sich nicht an die Auflagen des Personenbeförderungsgesetzes halten und die Sicherheitsbestimmungen der Taxibranche für sie nicht gelten.

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nille02 30. Mär 2015

Gegen Leerzeiten überbrücken spricht auch nichts aber anscheint haben einige das zum...

Anonymer Nutzer 30. Mär 2015

Nein, ich gehe davon aus, dass kein einziger Uberbetrieb sauber, perfekt reguliert und...

Bouncy 30. Mär 2015

Ich denke mal dieses Angebot ist nicht die Hauptstütze des neuen Konzepts, es ist _eine_...

EdwardBlake 30. Mär 2015

So ist es, und dasist auch der Grund warum ich persönlich keinen Grund sehe mit weiteren...



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