Abo
  • Services:

Taxi-App: Uber-Fahrer verdient 3 US-Dollar in der Stunde

Uber wirbt in den USA damit, dass Fahrer einen Jahresverdienst von bis zu 90.000 US-Dollar bekämen. Ein Fahrer aus Washington hat es ausprobiert und kommt zu einem völlig anderen Ergebnis.

Artikel veröffentlicht am ,
Uber App
Uber App (Bild: David Ramos/Getty Images)

Ein Uber-Fahrer in den USA hat nach allen Abzügen 3 US-Dollar in der Stunde verdient. Wie die Washington Post berichtet, ist Demek Dagnachew (49) zuerst begeistert gewesen von dem Angebot Ubers, dem Fahrer 80 Prozent der Einnahmen zu belassen und 20 Prozent einzubehalten. Doch dann kamen die Abzüge: Beispielsweise wurden Dagnachew wöchentlich 10 US-Dollar für ein Smartphone berechnet, das er von Uber erhalten hatte.

Stellenmarkt
  1. Veridos GmbH, München
  2. T-Systems Multimedia Solutions GmbH, Berlin, Dresden, Jena, Leipzig oder Rostock

"Ich dachte, 80 Prozent des Fahrpreises ist eine sehr gute Sache, aber in der Realität verdiente Uber mehr Geld als ich", sagte Dagnachew, der den Job mit seinem 2012er Toyota Camry im vergangenen Monat wieder aufgegeben hat. "Ich musste Steuern, Benzin, Abnutzung, Wartung und Reparaturen bezahlen. Ich hatte viel Zeitaufwand und verdiente 3 US-Dollar pro Stunde."

Bei Uberpop können Privatpersonen ihre Dienste mit dem eigenen Auto anbieten, die Fahrer werden per Smartphone-App bestellt. Zudem bietet Uber auch den Limousinen-Chauffeurdienst Uberblack an. In Washington startete Uber den Dienst Corner Store, einen lokalen Lieferservice für Bedarfsartikel. Alles läuft über die Uber-App, die bei Neuanmeldung ein Gratis-Guthaben von 20 Euro gewährt.

Uber wirbt in den USA damit, dass Fahrer bis zu 90.000 US-Dollar im Jahr oder 7.500 US-Dollar im Monat verdienen könnten. Doch Fahrer hätten landesweit wegen der Preissenkungen durch Uber Probleme, Gewinn zu erwirtschaften, berichtet die Washington Post. Laut Angaben des U.S. Bureau of Labor Statistics verdient ein Taxifahrer in den USA im Jahresdurchschnitt 22.820 US-Dollar. Im Raum Washington hatte Uber erst kürzlich die Preise um 15 Prozent gesenkt und erklärt, dass Uber nun 30 Prozent günstiger als ein reguläres Taxi sei.

Der Washington Post zufolge bestätigte Uber-Sprecher Taylor Bennett die wöchentliche Smartphone-Gebühr von 10 US-Dollar. Weitere Gebühren seien Bennett nicht bekannt. Angaben dazu, wie viel den Fahrern im Großraum Washington im Durchschnitt gezahlt werde, wollte Uber nicht machen. Nach früheren Uber-Angaben verdienen Fahrer bei dem günstigsten Dienst UberX, bei dem auch kleinere Wagen wie der Toyota Prius zugelassen sind, in New York jährlich bis zu 90.000 US-Dollar und 74.000 US-Dollar in San Francisco.

Bennett sagte, im Großraum Washington würden Uber-Fahrer "mit einer 40-Stundenwoche ein gutes Auskommen haben, mit Sicherheit besser als Taxifahrer."

Ein Uber-Sprecher in Deutschland erklärte Golem.de: "Je nach Fahrtdauer und Strecke variieren die Preise, die Gäste zahlen müssen - von dem letztendlich Gezahlten bekommt der Fahrer 80 Prozent - das gilt für ganz Deutschland." Uber hatte in der vergangenen Woche angekündigt, dass Uberpop in Berlin und München ab sofort bis zu 30 Prozent günstiger sei.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 9,99€ (mtl., monatlich kündbar)
  2. (heute u. a. Eufy Saugroboter für 149,99€, Gartengeräte von Bosch)
  3. 99,00€
  4. (u. a. Outward 31,99€, Dirt Rally 2.0 Day One Edition 24,29€, Resident Evil 7 6,99€, Football...

Martildo 17. Sep 2014

Wie es sich bestätigt hat, hier folgen die Proteste von den Uber-Fahrern: http://www...

User_x 09. Sep 2014

man könnte das tricksen glaube ich. gibt ja onlinevericherungsrechner. uber wäre doch...

Anonymer Nutzer 09. Sep 2014

Mit einer einfachen Kontrolle meiner Quelle wäre Dir klar geworden, dass Du falsch...

neocron 09. Sep 2014

wow, damit hast du in einer Lotterie mit 50% trefferquote gewonnen, eine BEACHTLICHE...

jude 09. Sep 2014

Das ganze ist ein SCAM um beim Börsengang Geld abzuzocken. Uber ist ein Server und eine...


Folgen Sie uns
       


Kompaktanlage mit Raspi vernetzt

Wie kann eine uralte Kompaktanlage aus den 90er Jahren noch sinnvoll mit modernen Musik- und Videoquellen vernetzt werden?

Kompaktanlage mit Raspi vernetzt Video aufrufen
Energie: Warum Japan auf Wasserstoff setzt
Energie
Warum Japan auf Wasserstoff setzt

Saubere Luft und Unabhängigkeit von Ölimporten: Mit der Umstellung der Wirtschaft auf den Energieträger Wasserstoff will die japanische Regierung gleich zwei große politische Probleme lösen. Das Konzept erscheint attraktiv, hat aber auch entscheidende Nachteile.
Eine Analyse von Werner Pluta


    Passwort-Richtlinien: Schlechte Passwörter vermeiden
    Passwort-Richtlinien
    Schlechte Passwörter vermeiden

    Groß- und Kleinbuchstaben, mindestens ein Sonderzeichen, aber nicht irgendeins? Viele Passwort-Richtlinien führen dazu, dass Nutzer genervt oder verwirrt sind, aber nicht unbedingt zu sichereren Passwörtern. Wir geben Tipps, wie Entwickler es besser machen können.
    Von Hanno Böck

    1. Acutherm Mit Wärmebildkamera und Mikrofon das Passwort erraten
    2. Datenschutz Facebook speicherte Millionen Passwörter im Klartext
    3. Fido-Sticks im Test Endlich schlechte Passwörter

    Audiogesteuerte Aktuatoren: Razers Vibrationen kommen aus Berlin
    Audiogesteuerte Aktuatoren
    Razers Vibrationen kommen aus Berlin

    Hinter Razers vibrierenden Kopfhörern, Mäusen und Stühlen steckt eine Firma aus Berlin: Lofelt produziert die Aktuatoren, die durch Audiosignale zur Vibration gebracht werden. Die Technik dahinter lässt sich auch auf andere Bereiche anwenden, wie wir uns anschauen konnten.
    Von Tobias Költzsch

    1. Onlineshop Razer schließt belohnungsbasierten Game Store
    2. Raptor 27 Razer stellt seinen ersten Gaming-Monitor vor
    3. Turret Razer stellt offizielle Tastatur und Maus für Xbox One vor

      •  /