• IT-Karriere:
  • Services:

Tausende ohne Telekomnetz: "Bundesnetzagentur greift nicht durch"

Bärbel Höhn kritisiert, dass Tausende nach dem Anbieterwechsel von der Telekommunikationsversorgung abgeschnitten werden. Die Bundesnetzagentur greife nicht richtig mit Bußgeldern durch.

Artikel veröffentlicht am ,
Tausende ohne Telekomnetz: "Bundesnetzagentur greift nicht durch"
(Bild: twicepix/CC BY-SA 2.0)

Mehrere Tausend Verbraucher haben nach einem Anbieterwechsel keine Telekommunikationsversorgung mehr. Über 4.000 Beschwerden von Kunden hat die Bundesnetzagentur nach eigenen Angaben behandelt, indem sie die Anbieter anschrieb und eine Lösung des Problems anmahnte.

Stellenmarkt
  1. über grinnberg GmbH, Frankfurt am Main
  2. DMK E-BUSINESS GmbH, Berlin, Potsdam, Köln, Chemnitz

Bärbel Höhn von den Grünen erklärte: "Es gibt immer noch so viele Beschwerden, weil die Bundesnetzagentur nicht richtig bei den Anbietern durchgreift und Bußgelder auf breiter Front verhängt. Die haben noch die Samthandschuhe an und die Kunden müssen das ausbaden. Es gibt ganz klar auch technische Probleme, die sind aber lösbar. Die beteiligten Telefonfirmen sind hier aber oft nicht die schnellsten, weil ihnen keiner im Nacken sitzt."

Drei Bußgeldverfahren seien eingeleitet worden. "Die Bundesnetzagentur hat sich im Zeitraum vom 1. Juni 2012 bis zum 30. Juni 2013 in insgesamt 4.048 Einzelfällen für Verbraucher gegenüber den betroffenen Anbietern für eine kurzfristige Beseitigung einer aufgrund eines Anbieterwechsels eingetretenen Versorgungsunterbrechung eingesetzt", heißt es in der Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums (PDF) auf die Anfrage der Grünen-Fraktionsvizechefin.

Gegen drei Telekommunikationsanbieter seien Bußgeldverfahren eingeleitet worden, die bis zu 100.000 Euro betragen können.

Seit Mai 2012 gilt das neue Telekommunikationsgesetz: Zieht ein Telefonkunde um, kann er seinen alten Vertrag mitnehmen, ohne dass dessen Mindestlaufzeit von vorne beginnt. Beim Telefonanbieterwechsel muss die Umschaltung auf den neuen Anbieter innerhalb eines Kalendertages erfolgen. Kommt es zu Problemen, muss der alte Anbieter die Versorgung des Kunden weiterhin gewährleisten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. PS5 + HD Kamera für 549,99€)

MixMasterAndy 22. Jan 2014

Moin, hatte gestern auch das Problem mit dem Telekomtechniker, habe seit November letzten...

der_heinz 15. Aug 2013

Danke für den Tipp, werd ich bei meinem nächsten Wechsel berücksichtigen.

KarlSpaat 14. Aug 2013

Wie immer wenn Politikerschweine irgendetwas zu entscheiden haben.

LibertaS 14. Aug 2013

Bei Vodafone gang und gebe. Nennt sich DSL surf sofort Paket. Das schöne, der UMTSstick...

Charles Marlow 14. Aug 2013

das diese Gesetze abgesegnet hat oder duldet.


Folgen Sie uns
       


It Takes Two - Fazit

Nur für zwei: Das Action-Adventure It Takes Two schickt ein geschrumpftes Paar in eine herausfordernde und herzerwärmende Romantic Comedy.

It Takes Two - Fazit Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /