Abo
  • Services:
Anzeige
Der Tauch-Quadcopter Cracuns
Der Tauch-Quadcopter Cracuns (Bild: APL/JHU)

Tauchfähiges Fluggerät: Der Copter, der aus der Tiefe kommt

Der Tauch-Quadcopter Cracuns
Der Tauch-Quadcopter Cracuns (Bild: APL/JHU)

Forscher haben einen Quadcopter gebaut, der über mehrere Monate lang in einer Tiefe von über 100 Metern in Salzwasser verbleiben kann. Anschließend taucht Cracuns auf und fliegt los - ohne Korrosionsschäden.

Das Institut für angewandte Physik der Johns-Hopkins-Universität (Applied Physics Laboratory, APL) hat einen Quadcopter vorgestellt, der sich sowohl in der Luft als auch im Wasser fortbewegen kann. Das Gerät trägt den Namen Cracuns, das für Corrosion Resistant Aerial Covert Unmanned Nautical System steht, und ausgesprochen ähnlich wie "kraken" klingt, das englische Wort für Kraken.

Anzeige

Cracuns bewegt sich in der Luft wie ein großer Quadcopter, kann aber auch aus dem Wasser heraus gestartet werden. Dann bewegt sich das amphibische Gerät mit Hilfe der Rotoren an die Wasseroberfläche, von wo es in die Luft abhebt.

  • Der Tauch-Copter Cracuns (Bild: APL/JHU)
  • Der Tauch-Copter Cracuns (Bild: APL/JHU)
Der Tauch-Copter Cracuns (Bild: APL/JHU)

Mehrere Monate Salzwasser sind kein Problem

Der Copter kann laut APL mehrere Monate in Tiefen von über 100 Metern verweilen, ohne dass er Schaden nimmt. Auch Salzwasser macht dem Gerät keine Probleme: In einem Test stieg Cracuns nach zweimonatigem Aufenthalt in Seewasser ohne Probleme wieder in die Luft auf.

Möglich macht das unter anderem der druckfeste Korpus, der komplett auf Metallbauteile verzichtet. Stattdessen ist er aus leichtem Kompositmaterial gefertigt, die Bauteile im Inneren sind in einem Druckbehälter versiegelt. Dadurch soll der Copter auch in größeren Tiefen überleben.

Motoren sind mit Korrosionsschutz behandelt

Da die Motoren bewegliche Teile haben, die nicht einfach komplett versiegelt werden können, haben die APL-Forscher alle Motorenbestandteile mit handelsüblichem Korrosionsschutz behandelt. Dieser reicht aus, um die Motoren auch nach zwei Monaten problemlos starten zu können.

Cracuns kann beispielsweise von einem unbemannten Tauchfahrzeug aus gestartet werden. Mit Kameras ausgestattet sind so beispielsweise Aufklärungsmissionen in Küstengebieten denkbar. Wann Cracuns für wen erhältlich sein wird, ist aktuell noch unbekannt.


eye home zur Startseite
Mixermachine 26. Mär 2016

Wenn die Motoren nicht dauernd laufen müssen, gibt es durchaus Hardwarelösungen die mit...

leed 21. Mär 2016

Also Anwendungen die weder Militärisch noch für Consumer sind gäbe es zu genüge. Es...

leed 21. Mär 2016

Ja mit den Rotoren kann es sicherlich bewegen. Je nach Auftrieb muss es das sogar. Mich...

Bill Carson 21. Mär 2016

Mag sein, aber da gibt es möglicherweise Pflanzen, die durch das Ding durchwachsen und...

onek24 21. Mär 2016

Wie Autos, Flugzeuge und alle anderen Transportmöglichkeiten...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Allianz Private Krankenversicherungs-AG, München
  2. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  3. Coroplast Fritz Müller GmbH & Co. KG, Wuppertal
  4. Endress+Hauser Conducta GmbH+Co. KG, Gerlingen (bei Stuttgart)


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Spaceballs, Training Day, Der längste Tag)
  2. 29,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 23,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. DVB-T2

    Bereits eine Millionen Freenet-Geräte verkauft

  2. Moore's Law

    Hyperscaling soll jedes Jahr neue Intel-CPUs sichern

  3. Prozessoren

    AMD bringt Ryzen mit 12 und 16 Kernen und X390-Chipsatz

  4. Spark Room Kit

    Cisco bringt KI in Konferenzräume

  5. Kamera

    Facebook macht schicke Bilder und löscht sie dann wieder

  6. Tapdo

    Das Smart Home mit Fingerabdrücken steuern

  7. 17,3-Zoll-Notebook

    Razer aktualisiert das Blade Pro mit THX-Zertifizierung

  8. Mobilfunk

    Tschechien versteigert Frequenzen für 5G-Netze

  9. Let's Encrypt

    Immer mehr Phishing-Seiten beantragen Zertifikate

  10. E-Mail-Lesen erlaubt

    Koalition bessert Gesetz zum automatisierten Fahren nach



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Buch - Apple intern: "Die behandeln uns wie Sklaven"
Buch - Apple intern
"Die behandeln uns wie Sklaven"
  1. iPhone Apple lässt A11-Chip in 10-nm-Verfahren produzieren
  2. WatchOS 3.2 und TVOS 10.2 Apple Watch mit Kinomodus und Apple TV mit fixem Scrollen
  3. Patentantrag Apple will iPhone ins Macbook stecken

Lithium-Akkus: Durchbruch verzweifelt gesucht
Lithium-Akkus
Durchbruch verzweifelt gesucht
  1. Super MCharge Smartphone-Akku in 20 Minuten voll geladen
  2. Brandgefahr HP ruft über 100.000 Notebook-Akkus zurück
  3. Brandgefahr Akku mit eingebautem Feuerlöscher

Technik-Kritiker: Jaron Lanier will Facebook zerschlagen
Technik-Kritiker
Jaron Lanier will Facebook zerschlagen
  1. Dieter Lauinger Minister fordert Gesetz gegen Hasskommentare noch vor Wahl
  2. Messenger Facebook sagt "Daumen runter"
  3. Let's Play Facebook ermöglicht Livevideos vom PC

  1. Re: Zwei augenfällige Schönheitsfehler und eine Frage

    Potrimpo | 04:28

  2. coole Aufkleber!

    karlranseier | 03:57

  3. Re: Da hat die Marketingabteilung wohl

    __destruct() | 03:43

  4. Die Geschwindigkeit, mit der Software langsamer wird,

    __destruct() | 03:39

  5. Re: jedes Jahr neuer Sockel und +1% IPC

    Sarkastius | 02:32


  1. 20:56

  2. 20:05

  3. 18:51

  4. 18:32

  5. 18:10

  6. 17:50

  7. 17:28

  8. 17:10


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel