Tastaturen: Deutscher Tastaturhersteller Cherry macht weniger Umsatz

Durch schlechte Verkaufszahlen im Gaming-Bereich verzeichnet Cherry einen Umsatzrückgang. Das Unternehmen bleibt optimistisch.

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Kailh ist ein Konkurrent von Cherry.
Kailh ist ein Konkurrent von Cherry. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Der bayerische Tastaturhersteller Cherry hat im ersten Quartal 2022 im Vergleich zum Vorjahr einen Umsatzrückgang zu vermelden. Insgesamt 12,6 Prozent weniger Geld hat das Unternehmen eingenommen: 33 Millionen Euro, statt zuvor 37,7 Millionen Euro. Das hängt vor allem mit einem starken Rückgang im Gaming-Bereich zusammen. Hier erwirtschaftete Cherry mehr als ein Drittel weniger Umsatz (36,9 Prozent) und konnte nur noch 11,9 statt 18,8 Millionen Euro einnehmen.

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Diesen doch recht starken Abwärtstrend erklärt Cherry mit dem generell instabilen Markt für Gaming-Tastaturen. Gerade hier konkurrieren sehr viele Marken direkt miteinander. Cherry ist nur eine von vielen Anbietern - neben Unternehmen wie Roccat, Corsair, Asus, Razer und diversen Custom-Keyboard-Anbietern wie Glorious.

Mechanische Switches sind weniger nachgefragt

Zwar verwenden viele Produkte noch immer mechanische Switches direkt von Cherry, allerdings werden Konkurrenzprodukte von Marken wie Gateron und Kailh und in Eigenregie produzierte Switches immer beliebter. So bauen Razer und Logitech etwa ihre selbstentwickelten oder in Lizenz gefertigten proprietären Switches.

Im Business-Bereich sind simple Rubberdome-Tastaturen und in Masse produzierte Bundles weiter verbreitet als mechanische Tastaturen. Hier konnte Cherry weiterhin ein Wachstum verzeichnen: Das Unternehmen legte um 11,6 Prozent zu und setzte 21,1 Millionen Euro um. Cherry will dabei neben Europa nun auch einen stärkeren Fokus auf die USA legen.

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Cherry sieht die Lage generell optimistisch. Im Vergleich zum Jahr 2020 - dem Anfangsjahr der Coronapandemie - konnte das Unternehmen fast ein Fünftel mehr Umsatz generieren (18,6 Prozent), und das trotz Umsatzrückgang im Vergleich zum letzten Jahr. Die Pandemie bescherte dem Unternehmen offenbar ein großes Plus.

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