Abo
  • IT-Karriere:

Tastatur-Schwachstelle: Samsung liefert Patch aus

Für die Schwachstelle in seiner Tastatur-App hat Samsung jetzt einen Patch veröffentlicht, der bereits als Over-The-Air-Update ausgeliefert wird.

Artikel veröffentlicht am ,
Samsung hat jetzt ein Update für seine Tastatur-App veröffentlicht, das eine Schwachstelle behebt.
Samsung hat jetzt ein Update für seine Tastatur-App veröffentlicht, das eine Schwachstelle behebt. (Bild: Screenshot Golem.de)

Nachdem Details über die Schwachstelle in Samsungs Tastatur-App veröffentlicht wurden, hat der Hersteller jetzt schnell reagiert: Inzwischen wird ein Patch als OTA-Update ausgeliefert. Die Schwachstelle erlaubte das Einschleusen von Code, weil die Samsung-eigene App eine unverschlüsselte Verbindung zum Server des Herstellers aufbaut, um nach Aktualisierungen zu suchen.

Stellenmarkt
  1. über experteer GmbH, Stuttgart
  2. BSH Hausgeräte GmbH, Giengen

Die Schwachstelle betrifft Samsungs Smartphones der S-Reihe - genauer Samsungs Galaxy S3, S4, S5 und S6 sowie Galaxy Note 3 und Note 4. Für diese Modelle hat Samsung die Tastatur-App von Swiftkey lizenziert. Die angepasste App namens Samsung IME erkundigt sich regelmäßig bei den Swiftkey-Servern nach Updates, und zwar alle paar Stunden sowie nach jedem Neustart, wie die Experten bei Nowsecure beobachteten, die die Schwachstelle entdeckt haben. Die Anfragen und auch die Updates selbst erfolgen über das unverschlüsselte HTTP. Darüber werden auch neue Sprachmodule installiert, wenn ein Anwender sie anfordert.

Zugriff mit erweiterten Systemrechten

Zwar enthalten die Updates und Sprachmodule eine Checksumme in Form eines SHA1-Hashwerts. Dieser Schlüssel wird aber zuvor in einer ebenfalls ungesicherten Manifest-Datei übermittelt. Die Datei lässt sich leicht manipulieren, etwa um sie mit einem eigenen SHA1-Hash zu versehen und anschließend dem Anwender unterzujubeln. Anschließend könnte ein Angreifer beliebigen Code einschleusen. Da die Tastatur-App mit erweiterten Systemrechten läuft, lässt sich manipulierter Code auch persistent im System einschleusen.

Bereits im November 2014 informierte Nowsecure Samsung über die Schwachstelle, und der Smartphone-Hersteller stellte zügig einen Patch dafür bereit. Updates für mindestens Android 4.2 auf den betroffenen Geräten sollen das Problem nach Angaben des Herstellers beheben. Allerdings hat Samsung erst jetzt damit begonnen, den Patch auszuliefern.

Wie Samsung uns mitteilte, war der Android-Kernel nicht gefährdet, auch wenn Samsung IME mit erweiterten Systemrechten läuft. Angreifer hätten also keine Möglichkeit, Root-Rechte auf den betroffenen Smartphones zu erlangen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,19€
  2. 43,99€
  3. (-78%) 11,00€
  4. 3,99€

chiefmasterbrid... 01. Jul 2015

Wie kann ich denn überprüfen, ob mein Samsung Smartphone den Patch erhalten hat?


Folgen Sie uns
       


Lenovo Thinkbook 13s - Test

Das Thinkbook wirkt wie eine Mischung aus teurem Thinkpad und preiswerterem Ideapad. Das klasse Gehäuse und die sehr gute Tastatur zeigen Qualität, das Display und die Akkulaufzeit sind die Punkte, bei denen gespart wurde.

Lenovo Thinkbook 13s - Test Video aufrufen
Ryzen 7 3800X im Test: Der schluckt zu viel
Ryzen 7 3800X im Test
"Der schluckt zu viel"

Minimal mehr Takt, vor allem aber ein höheres Power-Budget für gestiegene Frequenzen unter Last: Das war unsere Vorstellung vor dem Test des Ryzen 7 3800X. Doch die Achtkern-CPU überrascht negativ, weil AMD es beim günstigeren 3700X bereits ziemlich gut meinte.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Epyc 7H12 & Ryzen 5 3500X AMD bringt 280-Watt-CPU und plant günstigen Sechskerner
  2. Agesa 1003abba Microcode-Update taktet Ryzen 3000 um 50 MHz höher
  3. Agesa 1003abb Viele ältere Platinen erhalten aktuelles UEFI für Ryzen 3000

Innovationen auf der IAA: Vom Abbiegeassistenten bis zum Solarglasdach
Innovationen auf der IAA
Vom Abbiegeassistenten bis zum Solarglasdach

IAA 2019 Auf der IAA in Frankfurt sieht man nicht nur neue Autos, sondern auch etliche innovative Anwendungen und Bauteile. Zulieferer und Forscher präsentieren in Frankfurt ihre Ideen. Eine kleine Auswahl.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. E-Auto Byton zeigt die Produktionsversion des M-Byte

HP Pavilion Gaming 15 im Test: Günstig gut gamen
HP Pavilion Gaming 15 im Test
Günstig gut gamen

Mit dem Pavilion Gaming 15 bietet HP für 1.000 Euro ein Spiele-Notebook an, das für aktuelle Titel genügend 1080p-Leistung hat. Auch Bildschirm und Ports taugen, dafür nervt uns die voreingestellte 30-fps-Akku-Drossel.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Gaming-Notebooks Asus ROG mit Core i9 und fixen oder farbstarken Displays

    •  /