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Die Piktogramme wollen sich nicht programmieren lassen

Die Piktogramme lassen sich ebenfalls mit der Software erstellen und bearbeiten - zumindest theoretisch. Wir konnten in unseren Versuchen keines von den erstellten Bildchen auf die Tastatur überspielen, egal, was wir ausprobiert haben. Die Makro-Programmierung funktioniert tadellos, bei den Piktogrammen hingegen streikt unser System. Die Bilder werden uns in der Software angezeigt, aber nicht auf den Tasten des Keyboards.

  • Das LC Board MF2.34 von Hohe Elektronik stammt aus den 1980er Jahren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur - unter dem Namen "TheBoard" vermarktet - hat 34 Zusatztasten, die mit kleinen LCDs bestückt sind. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Generell sind alle Tasten des LC Boards mit Makros programmierbar, bei den LCD-Tasten lässt sich zumindest theoretisch auch noch das jeweilige Piktogramm ändern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das LC Board hat einen PS/2-Anschluss, mit Hilfe eines Adapters lässt sich die Tastatur problemlos an einem modernen Computer betreiben. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das LC Board ist aus eher dünnem Kunststoff und so groß wie eine herkömmliche Terminaltastatur - also groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Stecker des LC Board (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das LC Board wirkt aufgrund seiner Bauweise noch massiver, als es eh schon ist. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die linke LCD-Tastenreihe (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das LC Board hat Futaba White Switches, taktile mechanische Schalter mit charakteristisch dumpfem Klang. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tasten der linken Reihe haben die vergangenen 30 Jahre gut überstanden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An zahlreichen LCD-Tasten der oberen Reihen hingegen sind die Jahre nicht spurlos vorübergegangen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Steuerungssoftware LCTOOL ist nur auf DOS-Rechnern mit bestimmten Taktraten nutzbar und bietet eine grafische Oberfläche für die Programmierung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • So lassen sich dort die Makros und die Piktogramme bearbeiten und speichern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das LC Board an unserem DOS-Rechner, nebst zeitgenössischer Literatur (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das LC Board lässt sich nur an unserem DOS-PC betreiben, wenn wir die Taktrate auf 8 MHz einstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Generell sind alle Tasten des LC Boards mit Makros programmierbar, bei den LCD-Tasten lässt sich zumindest theoretisch auch noch das jeweilige Piktogramm ändern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Der Grund dafür kann unser Setup sein: Wir verwenden die PS/2-Version des LC Boards, müssen aber einen DIN-Adapter benutzen, da unser DOS-PC über keinen PS/2-Anschluss verfügt. Denkbar ist auch, dass die Chip-Ausstattung unseres Rechners nicht perfekt für LCTOOLS geeignet ist, das Programm erscheint uns insgesamt sehr wählerisch.

Strom weg, Programmierung weg

Die eingegebenen Strings und Piktogramme lassen sich nach der Erstellung in Dateien abspeichern. Einige sind LCTOOLS bereits beigelegt, beispielsweise für verschiedene Office-Programme. Die Konfigurationsdateien sind wichtig, da das LC Board wie erwähnt über keine eingebaute Batterie verfügt. Entsprechend sind alle Einstellungen gelöscht, sobald der PC ausgeschaltet und die Stromzufuhr zur Tastatur unterbrochen ist.

Dank der Konfigurationsdateien lässt sich die Programmierung leicht wieder in die Tastatur spielen. Dies geht entweder über LCTOOLS oder auch über das Befehlszeilenprogramm EMULCMD. Hierüber können wir Makros und Piktogramme über getrennte Dateien flashen - die Programmierungen werden getrennt abgespeichert. Das ist praktisch, wenn wir nur Makros überspielen wollen: Die Übertragung dieser ist binnen Sekunden abgeschlossen, die der bei uns nicht funktionierenden Makros hingegen dauert wie unter LCTOOLS teilweise 10 bis 15 Minuten.

Die Übertragung kann auch automatisiert über die Autoexec.bat erfolgen, Hohe Elektronik gibt in seinem Handbuch Hinweise zur entsprechenden Programmierung. Dies war zu damaligen Zeiten bei ständiger Nutzung der Tastatur wohl unabdingbar und einfacher, als die Programmierung jedes Mal von Hand neu aufzuspielen. Generell wäre es natürlich weitaus komfortabler gewesen, wenn Hohe Elektronik eine interne Batterie eingebaut hätte, die den Programmierspeicher weiter mit Strom versorgt hätte.

 PC-Software hat spezifische AnforderungenFazit 
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tommf 15. Jul 2017

Die Tastatur mit den Displays in fast allen Tasten wurde von der Firma C.O.S. aus...

Mimifrie 11. Jul 2017

Kommt immer auf die Anwendungen an. Wir nutzen die G13 wegen ihrer SDK und wirklich...

Crass Spektakel 11. Jul 2017

Wenn es schon mal um alte Tastaturen geht, hat jemand eine SETUP-Taste für mich übrig...

Gaius Baltar 08. Jul 2017

Mein erster PC, ein 286er, hatte einen Turboschalter zwischen 8 und 12MHz. Soviel zur...

cr@y 08. Jul 2017

gibts schon auf Kickstarter The Pio One http://piodesign.org/


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