• IT-Karriere:
  • Services:

Taskrabbit: Ikea übernimmt Minijobplattform für Möbelaufbau

Ikea hat Taskrabbit, eine Plattform zur Arbeitskraftvermittlung für kleinere Aufgaben, gekauft. Künftig sollen Möbel günstig geliefert und montiert werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Ikea in Deutschland
Ikea in Deutschland (Bild: Arnd Wiegmann/Reuters)

Ikea übernimmt das Startup Taskrabbit, einen Onlinevermittler von Arbeitskräften für kleinere Aufgaben. Das gab der schwedische Möbelkonzern bekannt. Angaben zum Kaufpreis wurden nicht gemacht. Ikea erklärte den Taskrabbit-Nutzern, Möbel würden nun zu einem günstigen Preis geliefert und montiert.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Lohmar
  2. Stadtverwaltung Kaiserslautern, Kaiserslautern

Taskrabbit hatte Anfang des Jahres Banken beauftragt, einen Käufer zu suchen. Dokumente, die sich auf eine Finanzierungsrunde aus dem Jahr 2015 beziehen, bewerteten Taskrabbit laut Wall Street Journal mit rund 50 Millionen US-Dollar.

Mager bezahlte Gelegenheitsjobs

Das Unternehmen, das seit seiner Gründung im Jahr 2008 rund 38 Millionen US-Dollar Risikokapital erhalten hat, verlagerte sein Geschäftsmodell mehrfach und bietet nun die Erledigung nahezu jeder Aufgabe im Haushalt an. Massenhaft Nutzer hat Taskrabbit jedoch nicht. Zuletzt waren laut Recode rund 60.000 Arbeitskräfte auf der Plattform registriert. Die Ikea-Websites hatten 2,1 Milliarden Visits im Geschäftsjahr 2016.

Taskrabbit ist in 40 Städten in den USA und in London aktiv. Weitere Länder könnten laut Ikea folgen. Ikea und Taskrabbit hatten im vergangenen Jahr in London in einem Pilotprojekt die Vermittlung von Jobs für den Zusammenbau von Ikea-Möbeln getestet. Nach der Übernahme werde Taskrabbit-Chefin Stacy Brown-Philpot, eine frühere Google-Managerin, das Geschäft unabhängig weiterführen, erklärte Ikea.

Zeit Online kommentierte, die über die Plattform vermittelten sogenannten Kleinstunternehmer seien "ein Prekariat von Arbeitslosen, Studenten, Rentnern und Hausfrauen, die versuchen, sich mit mager bezahlten Gelegenheitsjobs über Wasser zu halten. Es ist kein Zufall, dass dieses Geschäftsmodell just während der Finanzkrise entstanden ist, als viele US-Amerikaner ihren Job verloren und vor dem Nichts standen. Auch wenn es so dargestellt wird, als sei Taskrabbit für Pensionäre und mittellose Studenten eine unkomplizierte Möglichkeit, sich etwas hinzuzuverdienen: Die Investoren derartiger Unternehmen wollen genau aus dem Umstand Kapital schlagen, dass gut bezahlte, sichere und sozialversicherte Jobs nicht für jeden zu haben sind."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 11€
  2. 1,94€
  3. 12,49€
  4. 23,99€

TC 29. Sep 2017

Schüler/Studenten bezahlt man dann einfach in Hotdogs.


Folgen Sie uns
       


Android Smartphone als Webcam nutzen - Tutorial

Wir erklären in einem kurzen Video, wie sich das Smartphone für Videokonferenzen unter Windows nutzen lässt.

Android Smartphone als Webcam nutzen - Tutorial Video aufrufen
Logistik: Hamburg bekommt eine Röhre für autonome Warentransporte
Logistik
Hamburg bekommt eine Röhre für autonome Warentransporte

Ein Kölner Unternehmen will eine neue Elbunterquerung bauen, die nur für autonom fahrende Transporter gedacht ist.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Intelligente Verkehrssysteme Wenn Autos an leeren Kreuzungen warten müssen
  2. Verkehr Akkuzüge sind günstiger als Brennstoffzellenzüge
  3. Hochgeschwindigkeitszug JR Central stellt neuen Shinkansen in Dienst

Big Blue Button: Das große blaue Sicherheitsrisiko
Big Blue Button
Das große blaue Sicherheitsrisiko

Kritische Sicherheitslücken, die Golem.de dem Entwickler der Videochat-Software Big Blue Button meldete, sind erst nach Monaten geschlossen worden.
Eine Recherche von Hanno Böck


    The Secret of Monkey Island: Ich bin ein übelriechender, groggurgelnder Pirat!
    The Secret of Monkey Island
    "Ich bin ein übelriechender, groggurgelnder Pirat!"

    Das wunderbare The Secret of Monkey Island feiert seinen 30. Geburtstag. Golem.de hat einen neuen Durchgang gewagt - und wüst geschimpft.
    Von Benedikt Plass-Fleßenkämper


        •  /