Taschenrechner DM42: Einfach Dreisatz rechnen

Alltägliche, aber nicht ganz banale Rechnungen fallen vielen Menschen schwer. Ein programmierbarer Taschenrechner ist da ein gutes Hilfsmittel.

Eine Anleitung von Thomas Ell veröffentlicht am
Der Dreisatz ist ein mathematisches Verfahren, um Aufgaben mit einem unbekannten Wert zu lösen. Je nach Aufgabe fällt das mal leichter, mal schwerer.
Der Dreisatz ist ein mathematisches Verfahren, um Aufgaben mit einem unbekannten Wert zu lösen. Je nach Aufgabe fällt das mal leichter, mal schwerer. (Bild: Pexels)

Auch in einer Zeit, in der Computer allgegenwärtig und in nahezu jedem Gerät eingebaut sind, kommt es vor, dass etwas von Hand berechnet werden muss - und dabei Fehler gemacht werden. Eine gute Lösung dafür ist schon viele Jahre alt und wird heutzutage kaum noch verwendet: programmierbare Taschenrechner, die einen sogenannten Solver eingebaut haben.

Ein Beispiel aus dem Krankenhausalltag soll zeigen, wie diese interessante Lösung auf dem Smartphone funktioniert und individuell angepasst werden kann. Dafür muss nicht einmal ein Taschenrechner gekauft oder Programmieren gelernt werden.

Konkret geht es um die Berechnung der Werte für einen Perfusor. Das ist ein Gerät für Infusionen und Injektionen, mit dem Medikamente möglichst konstant verabreicht werden können. Diese Werte müssen mitunter vom Krankenhauspersonal berechnet werden - und viele Menschen haben Probleme mit dem dazu notwendigen Dreisatz.

Hilfe fürs Krankenhauspersonal

Zu beachten ist, dass es Besonderheiten je nach Krankenhaus oder Gerät geben kann. Das erfordert manchmal spezielle Formeln, die in Standard-Apps oder Webseiten unter Umständen nicht abgedeckt werden. Meine Lösung setzt auf die App Free42, die auf dem Taschenrechner DM42 basiert. Vor der Erklärung, wie sie genau funktioniert, kurz etwas dazu, warum gerade dieser Taschenrechner dafür so gut geeignet ist.

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Zu Beginn der Computerrevolution war Rechenleistung so teuer, dass sie sich normale Menschen nicht leisten konnten. Für viele änderte sich das mit den ersten Heimcomputern. Doch schon davor gab es für Menschen, die einen immer wiederkehrenden Rechenbedarf hatten, eine teure, aber doch bezahlbare Alternative: programmierbare Taschenrechner.

Der erste programmierbare Taschenrechner war der HP-65 von 1974, in einer Zeit, in der Architekten, Ingenieure oder Wissenschaftler noch sehr viel rechnen mussten. Es gab noch kaum Software, die einem jegliche Rechnerei abnahm.

Ein normaler Taschenrechner übernahm zwar das eigentliche Rechnen, allerdings mussten bestimmte Formeln oft immer wieder stupide mit unterschiedlichen Werten abgearbeitet werden. Das war anstrengend und fehleranfällig. Die ersten programmierbaren Rechner ermöglichten es, eine Formel einmal einzutippen und dann immer wieder mit unterschiedlichen Werten ablaufen zu lassen. Das war ein immenser Vorteil.

Hier kam auch eine neue Rechenlogik ins Spiel: die umgekehrte polnische Notation (UPN).

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Die UPN und der beste Taschenrechner aller Zeiten 
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ElTentakel 31. Aug 2022 / Themenstart

Für mich heißt das Tool Tafelwerk. Ich kann mir nicht viel merken, aber ich weiß was wo...

Tinkerpete 30. Aug 2022 / Themenstart

Grundsätzlich geht es in dem Artikel um den 'Löser' des Taschenrechners HP-42S. Als ich...

Tinkerpete 30. Aug 2022 / Themenstart

Diesen Artikel gibt es, weil ich für mich festgestellt habe, dass diese sogenannte...

Oktavian 29. Aug 2022 / Themenstart

Auch Nachts um 3 in einer 24-Stunden Schicht, bei der man nur von einem Alarm zum...

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