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Tarifverhandlungen: Verdi sagt Telekom eine Streikpause zu

Trotz großer Aktionsbereitschaft an der Basis hat Verdi der Telekom-Konzernführung eine lange Streikpause zugesagt. Es sei der Weg zu "konstruktiven Gesprächen eingeschlagen" worden.

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Streikende mit Bildern ihrer Kinder
Streikende mit Bildern ihrer Kinder (Bild: Verdi)

Die Gewerkschaft Verdi hat der Konzernführung der Deutschen Telekom eine einwöchige Streikpause zugesagt. Das hat Verdi-Sprecher Jan Jurczyk Golem.de bestätigt. Die Dienstleistungsgewerkschaft räume der Telekom in der laufenden Tarifrunde "eine Woche Bedenkzeit ein, um an einer tragfähigen Lösung zu arbeiten", sagte Verdi-Streikleiter Frank Sauerland nach der dritten Runde der Verhandlungen über höhere Löhne für die rund 72.000 Tarifbeschäftigten bei der Telekom.

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Nach "sehr eindrucksvollen Signalen der Belegschaft" bei den Warnstreiks habe die Telekom-Konzernführung "jetzt den Weg zu konstruktiven Gesprächen eingeschlagen", so die Verdi-Führung. Von einem Durchbruch sei man aber noch deutlich entfernt, erklärte Sauerland.

Die Tarifverhandlungen, die am Freitagnachmittag vertagt worden sind, wurden erneut von Streiks begleitet. In der zurückliegenden Woche hatten sich 22.000 Beschäftigte bundesweit an vollschichtigen Warnstreiks beteiligt. Dabei waren vor allem die Bereiche Kundenservice und Technik betroffen. Am Donnerstag machten Auszubildende und Studierende mit Aktionen auf ihre Forderungen aufmerksam.

Verdi fordert in der laufenden Tarifrunde neben dem Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen eine Erhöhung der Gehälter um 5,5 Prozent. Für Auszubildende und Studierende wird unter anderem eine Anhebung der Vergütung um 65 Euro im Monat gefordert.

Die Konzernführung hatte drei Prozent verteilt über zwei Jahre angeboten. Die Gewerkschaft verlangt eine Laufzeit der Tarifverträge von zwölf Monaten, die Arbeitgeber hatten zwei Jahre vorgeschlagen.

Die vierte Runde der Tarifverhandlungen findet am 8. und 9. April 2014 in Bonn statt.

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