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DJ Helen Jagger im Club Prince Charles in Berlin im September 2012
DJ Helen Jagger im Club Prince Charles in Berlin im September 2012 (Bild: Andreas Rentz/Getty Images)

Ein PR-Stunt mit Folgen

Während die Vertreter vieler anderer Verbände von den drei neuen Gema-Partnern noch nicht einmal gehört hatten, hat sich die Frankfurter Rundschau mit dem Mitbegründer Klaus Quirini von VDM, DDU und DDO zusammengesetzt. Im Gespräch konnte Quirini in Berlin keinen Club nennen, den seine Verbände vertreten sollen. Ebenso geht es dem Verband der Münchner Kulturveranstalter (VdMK), dem in der bayerischen Landeshauptstadt laut einer Pressemitteilung (PDF) "kein einziges Mitglied bekannt" ist, das in Quirinis Verbänden organisiert sein soll. Der VdMK bezeichnet die Organisationen als "Scheinverbände" und fordert deren Betreiber - darunter neben Quirini den DDU-Gründer Udo Starkens - dazu auf, die Mitgliederlisten offenzulegen.

Der Münchner Verband ist nur einer von vielen, welche die letzte Aktion der Gema für mehr als zweifelhaft halten. Im Falle des VdMK scheint der Zorn besonders groß zu sein, behauptet der Verein doch, die Gema versuche die Öffentlichkeit "zu veralbern und zu täuschen". Ganz so drastisch drückt sich das Bündnis Clubs am Main (PDF) nicht aus, wirft der Gema aber eine "andauernde Desinformationspolitik" vor.

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Auch Live-Veranstalter gegen neue Tarife

Nicht nur die lokalen Verbände von Veranstaltern stellen sich weiterhin gegen die neuen Tarife. Auch Livekomm, ein kleiner überregionaler Zusammenschluss von Konzertveranstaltern, lehnt die angebliche Einigung ab: "Die Pressestelle der Gema schreibt, es sei zu einer tariflichen Lösung für die Branchenbesonderheiten im Clubbereich gekommen. Diesem Eindruck widerspricht die Livekomm als größter Interessenverband der Spielstätten in Deutschland!"

Dass sich der Verband von Live-Veranstaltern zu Wort meldet, zeigt, wie groß das Problem inzwischen ist: Nicht nur kleine wie große Diskotheken sind von den Tariferhöhungen betroffen, sondern jeder Veranstalter, der Musik aus dem Gema-Repertoire nutzt. Das betrifft auch Konzerte.

Insgesamt scheint es, als wäre die von manchen Interessenvertretern der Veranstalter auch als "PR-Stunt" der Gema bezeichnete Ankündigung einer Einigung gründlich misslungen. Die großen Verbände, die die Mehrzahl aller Kneipen, Diskotheken und Live-Veranstalter vertreten, sind nun erst recht aufgeschreckt. Livekomm verhandelt derzeit mit der Gema über eine eigene Tarifoption. Von manchen anderen Verbänden ist zu hören, dass sie zuerst einmal die Schlichtung abwarten wollten. Wirksam werden sollen die neuen Tarife am 1. April 2013.

 Tarifstreit: Große Verbände lehnen von Gema verkündete Einigung ab

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flasherle 12. Nov 2012

Wenn der Pool mal groß genug ist, muss man immer nur die neueren Titel einpflegen, alles...

developer 09. Nov 2012

Für den Sachverhalt ist es vollkommen irrelevant, dass bei Atze der Realname ( wohl auf...

DJ_Ben 09. Nov 2012

Dazu müssten aber die namenhaften Künstler auch darauf umschwenken ihre Musik GEMA frei...

Paykz0r 08. Nov 2012

-.- und so was ließt bei ein IT-Profi-Forum... einfach eine software schreiben?!?!?!

GeroflterCopter 08. Nov 2012

Wobei diese "du kommst hier net rein" Deppen teilweise (also MANCHMAL) ihre...



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