Tarifrunde: Warnstreiks bei der Deutschen Telekom

Heute früh haben die ersten Warnstreiks bei der Telekom stattgefunden, unter anderem im Kundenservice. "Wir sind von einem Abschluss meilenweit entfernt", sagte Verdis Verhandlungschef.

Artikel veröffentlicht am ,
Telekom-Tarifrunde  2012
Telekom-Tarifrunde 2012 (Bild: Verdi-Gruppe bei Facebook)

In der laufenden Tarifrunde bei der Deutschen Telekom ruft Verdi die Beschäftigten zu ersten Warnstreiks auf. Das gab die Dienstleistungsgewerkschaft bekannt. In Bayern gab es Arbeitsniederlegungen beim Telekom-Kundenservice in Nürnberg und Schweinfurt. Wie Verdi Golem.de auf Anfrage mitteilte, fanden in weiteren Städten Streikaktion statt. In den kommenden Tagen sei mit weiteren Warnstreiks zu rechnen.

Stellenmarkt
  1. IT-Service- und Supportbetreuer (m/w/d)
    Psychiatrisches Zentrum Nordbaden, Wiesloch
  2. Software Ingenieur*in (d/m/w) Equipment Integration
    OSRAM Opto Semiconductors Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Regensburg
Detailsuche

Verdi hat das Angebot der Arbeitgeberseite, die Löhne in zwei Schritten um 3 Prozent mit einer Laufzeit von zwei Jahren anzuheben, als "völlig unzureichend" zurückgewiesen. "Wir sind von einem Abschluss meilenweit entfernt", sagte Verdi-Verhandlungsführer Michael Halberstadt. Verdi fordert eine Lohnsteigerung von 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten, eine starke Anhebung der unteren Gehälter sowie den Ausschluss betriebsbedingter Beendigungskündigungen.

"Ein Konflikt mit der Belegschaft ist für einen reibungslosen Breitbandausbau nicht zielführend", sagte Susanne Becker, Landesfachbereichsleiterin TK/IT Verdi Bayern.

Laut dem Vorschlag der Telekom sollen die Gehälter der tariflich Beschäftigten der Telekom Deutschland und der Konzernzentrale zunächst um 1,6 Prozent rückwirkend zum 1. Februar 2014 und zum 1. Februar 2015 um weitere 1,4 Prozent ansteigen.

Golem Akademie
  1. First Response auf Security Incidents: Ein-Tages-Workshop
    26. November 2021, Virtuell
  2. Hands-on C# Programmierung: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    4.–5. November 2021, virtuell
Weitere IT-Trainings

Die dritte Runde der Tarifverhandlungen beginnt am 27. März 2014 in Hannover und ist für zwei Tage angesetzt. Zuvor waren die Verhandlungen für die rund 72.000 Tarifbeschäftigten der Deutschen Telekom und Telekom Deutschland vertagt worden.

Zudem beginnt die zweite Verhandlungsrunde für die rund 25.000 Tarifbeschäftigten von T-Systems.

Nachtrag vom 17. März 2014, 14:41 Uhr

Ein Telekom-Sprecher sagte Golem.de: "Das frühzeitige Angebot in der zweiten Runde bietet aus unserer Sicht eine gute Grundlage für eine faire Einigung am Verhandlungstisch. In der Tarifrunde 2012/2013 haben wir erst in der vierten Verhandlungsrunde ein Angebot vorgelegt. Allen Beteiligten ist klar, dass sich unser Unternehmen auch weiterhin in einem äußerst hart umkämpften Markt behaupten muss und unter starkem Kostendruck steht. Gleichzeitig berücksichtigt unser Angebot aber auch die Steigerung der Lebenshaltungskosten für unsere Beschäftigten. Wir nehmen aus der zweiten Verhandlungsrunde aber auch positive Signale mit. So haben beide Seiten ihre Absicht erklärt, gemeinsam am Verhandlungstisch zu einer Einigung zu kommen."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Kursabsturz
Teamviewer-Chef spricht über schwere hausgemachte Fehler

Die vielen neuen Mitarbeiter seien nicht richtig eingearbeitet worden. Und die Ziele von Teamviewer seien zu hochgesteckt gewesen, sagt Oliver Steil.

Kursabsturz: Teamviewer-Chef spricht über schwere hausgemachte Fehler
Artikel
  1. NDR und Media Broadcast: Fernsehen über 5G wird breit ausgestrahlt
    NDR und Media Broadcast
    Fernsehen über 5G wird breit ausgestrahlt

    Fernsehen kann auch über 5G laufen. Auf 578 MHz kann das jetzt ausprobiert werden. NDR und Media Broadcast machen es möglich.

  2. Amazon-Go-Konkurrenz: Rewe eröffnet ersten kassenlosen Supermarkt
    Amazon-Go-Konkurrenz
    Rewe eröffnet ersten kassenlosen Supermarkt

    Kameras und Sensoren überwachen Kunden in Rewes kassenlosem Supermarkt. Bezahlt wird mit dem Smartphone.

  3. Huawei: Telefónica setzt eine Antenne für alle Frequenzen ein
    Huawei
    Telefónica setzt eine Antenne für alle Frequenzen ein

    All-in-One braucht weniger Energie und Platz. Telefónica setzt die Blade AAU & Dual Band FDD 8T8R in München ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Speicherprodukte von Sandisk & WD zu Bestpreisen (u. a. Sandisk SSD Plus 2TB 140,99€) • Sapphire Pulse RX 6600 497,88€ • Epos H3 Hybrid Gaming-Headset 144€ • Apple MacBook Pro 2021 erhältlich ab 2.249€ • EA-Spiele für alle Plattformen günstiger • Samsung 55" QLED 699€ [Werbung]
    •  /