• IT-Karriere:
  • Services:

Tarifrunde Telekom: Telekom wird bundesweit bestreikt

Weil die Deutsche Telekom immer noch kein Angebot in der Tarifrunde vorgelegt hat, gibt es in der kommenden Woche eine Reihe von Warnstreiks. Es wird Einschränkungen für die Kunden geben.

Artikel veröffentlicht am ,
Telekom-Tarifrunde
Telekom-Tarifrunde (Bild: Verdi-Gruppe bei Facebook)

Die Gewerkschaft Verdi ruft für die kommende Woche bundesweit 6.000 Telekom-Beschäftigte zu Warnstreiks auf. "Es wird zu Einschränkungen bei der Einrichtung von Neuanschlüssen und bei der Entstörungen kommen", sagte Verdi-Sprecher Ado Wilhelm Golem.de. "Wir sind für einen Arbeitskampf aufgestellt." Der Streik richte sich aber nicht gegen die Telekom-Kunden, betonte Wilhelm.

Stellenmarkt
  1. Adecco Personaldienstleistungen GmbH, München
  2. DIgSILENT GmbH, Dresden

Die Telekom hat immer noch kein Angebot in der laufenden Tarifrunde gemacht. Telekom-Sprecher Christian Schwolow sagte Golem.de Anfang März 2012: "Die angespannte wirtschaftliche Lage des Konzerns und die schwierige Marktsituation in der Telekommunikationsbranche begrenzen unseren Handlungsspielraum. Die Verdi-Forderung mit einem Kostenvolumen von fast einer halben Milliarde Euro passt da nicht in die Tariflandschaft."

In Nordbayern einschließlich der Oberpfalz werden alle Standorte der Deutschen Telekom AG, T-Deutschland GmbH, T-Systems und Servicegesellschaften bestreikt. Bundesweit sei mit weiteren Warnstreiks zu rechnen. Einzelheiten dazu würden noch nicht veröffentlicht.

Verdi fordert für die rund 85.000 Beschäftigten 6,5 Prozent mehr Gehalt und eine zusätzliche Anhebung für die unteren Einkommensgruppen. Auszubildende sollen 70 Euro monatlich mehr erhalten.

Am 18. und 19. April 2012 werden die Verhandlungen über die Deutsche Telekom sowie die Auszubildenden fortgesetzt. Am 23. und 24. April werden die Gehälter der Telekom Deutschland und am 25. und 26. April die der T-Systems erörtert. Verhandlungsort ist jeweils Düsseldorf. Die bevorstehende vierte Verhandlungsrunde sei "die letzte Chance" für eine gütliche Einigung, sagte Wilhelm.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Asus Rog Strix X570-F + Ryzen 7 3700X für 555,00€, Asus Tuf B450-Plus + Ryzen 7 2700 für...
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Casandro 16. Apr 2012

Also es gibt alternative Anbieter im Telefonnetz die was drauf haben. Das sind meistens...

Charles Marlow 16. Apr 2012

Klar, und deshalb immer Maul halten und brav auf Lohn verzichten. Am besten mal selber...


Folgen Sie uns
       


Amazons FireTV Cube mit Sprachsteuerung - Test

Der Fire TV Cube ist mehr als ein Fire-TV-Modell. Er kann auf Zuruf gesteuert werden und wir zeigen im Video, wie gut das gelöst ist.

Amazons FireTV Cube mit Sprachsteuerung - Test Video aufrufen
Bosch-Parkplatzsensor im Test: Ein Knöllchen von LoRa
Bosch-Parkplatzsensor im Test
Ein Knöllchen von LoRa

Immer häufiger übernehmen Sensoren die Überwachung von Parkplätzen. Doch wie zuverlässig ist die Technik auf Basis von LoRa inzwischen? Golem.de hat einen Sensor von Bosch getestet und erläutert die Unterschiede zum Parking Pilot von Smart City System.
Ein Test von Friedhelm Greis

  1. Automated Valet Parking Daimler und Bosch dürfen autonom parken
  2. Enhanced Summon Teslas sollen künftig ausparken und vorfahren

Mi Note 10 im Hands on: Fünf Kameras, die sich lohnen
Mi Note 10 im Hands on
Fünf Kameras, die sich lohnen

Mit dem Mi Note 10 versucht Xiaomi, der Variabilität von Huaweis Vierfachkameras noch eins draufzusetzen - mit Erfolg: Die Fünffachkamera bietet in fast jeder Situation ein passendes Objektiv, auch die Bildqualität kann sich sehen lassen. Der Preis dafür ist ein recht hohes Gewicht.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Xiaomi Neues Redmi Note 8T mit Vierfachkamera kostet 200 Euro
  2. Mi Note 10 Xiaomis neues Smartphone mit 108 Megapixeln kostet 550 Euro
  3. Mi Watch Xiaomi bringt Smartwatch mit Apfelgeschmack

Neuer Streamingdienst von Disney: Disney+ ist stark bei Filmen und schwach bei Serien
Neuer Streamingdienst von Disney
Disney+ ist stark bei Filmen und schwach bei Serien

Das Hollywoodstudio Disney ist in den Markt für Videostreamingabos eingestiegen. In den USA hat es beim Start von Disney+ technische Probleme gegeben. Mit Blick auf inhaltliche Vielfalt kann der Dienst weder mit Netflix noch mit Amazon Prime Video mithalten.
Von Ingo Pakalski

  1. Videostreaming im Abo Disney+ hat 10 Millionen Abonnenten
  2. Disney+ Disney bringt seinen Streaming-Dienst auf Fire-TV-Geräte
  3. Streaming Disney+ startet am 31. März 2020 in Deutschland

    •  /