Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Tarifkampf: Telekom-Streiks bei Technik und technischem Service

Am morgigen Donnerstag gehen die Streiks bei der Deutschen Telekom mit Schwerpunkt auf die Bereiche Technik und technischer Service weiter. Beteiligt sind 10.000 Beschäftigte.
/ Achim Sawall
7 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Konzernchef Timotheus Hoettges (Bild: Patrik Stollarz/AFP/Getty Images)
Konzernchef Timotheus Hoettges Bild: Patrik Stollarz/AFP/Getty Images

Der Arbeitskampf um höhere Löhne und Gehälter bei der Deutschen Telekom geht am 20. März 2014 weiter. Das gab die Gewerkschaft Verdi am 19. März 2014 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Im Mittelpunkt der Tarifauseinandersetzung am 17. und 18. März 2014 stand der Kundenservice. "Seit heute liegt der Schwerpunkt bei der Technik und dem technischen Service" , erklärte Verdi. 10.000 Beschäftigte sind an gezielten, "teilschichtigen Arbeitsniederlegungen beteiligt" .

"An der hohen Warnstreikdisziplin kann der Arbeitgeber die Entschlossenheit der Beschäftigten ablesen. Das Angebot der Telekom in der zurückliegenden Verhandlungsrunde war völlig unzureichend und muss deutlich nachgebessert werden" , sagte Verdi-Streikleiter Frank Sauerland.

Ein Telekom-Sprecher hatte Golem.de zuvor gesagt: "Das frühzeitige Angebot in der zweiten Runde bietet aus unserer Sicht eine gute Grundlage für eine faire Einigung am Verhandlungstisch. In der Tarifrunde 2012/2013 haben wir erst in der vierten Verhandlungsrunde ein Angebot vorgelegt. Allen Beteiligten ist klar, dass sich unser Unternehmen auch weiterhin in einem äußerst hart umkämpften Markt behaupten muss und unter starkem Kostendruck steht."

Verdi fordert in der laufenden Tarifrunde den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen, eine Erhöhung der Gehälter um 5,5 Prozent und für Auszubildende und Studenten eine Anhebung der Vergütung um 65 Euro im Monat. Die Laufzeit der Tarifvereinbarung soll zwölf Monate betragen.

In dieser Woche wurde in Hessen und zu verschiedenen Zeitpunkten an Standorten in Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachsen und Bremen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland sowie Sachsen und Sachsen-Anhalt gestreikt. Zudem fand am Rande einer Belegschaftsversammlung in Berlin-Brandenburg im Rahmen der Arbeitsniederlegungen eine größere Zusammenkunft statt.


Relevante Themen