Taptic Engine: Defektes Bauteil der Apple Watch verantwortlich für Lieferengpass
In der Apple Watch sorgt die Taptic Engine – ein linearer Aktuator – für haptisches Feedback und macht mit unterschiedlichen Vibrationen auf eingehende Nachrichten, anstehende Termine oder ähnliche Benachrichtigungen aufmerksam. Im Inneren der Taptic Engine wird dazu ein kleiner Stab hin- und herbewegt. Sogar den Herzschlag eines anderen Apple-Watch-Nutzers kann sie simulieren.
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Dieses Bauteil fällt nach Informationen des Wall Street Journals(öffnet im neuen Fenster) gelegentlich aus – aber offenbar nur, wenn es vom chinesischen Zulieferer AAC Technologies(öffnet im neuen Fenster) stammt. Apple hat mit dem japanischen Unternehmen Nidec(öffnet im neuen Fenster) aber einen weiteren Zulieferer, bei dem die Probleme nicht entstünden, so das WSJ. Das Problem soll erst im Februar zum Start der Massenproduktion bemerkt worden sein, so dass Uhren, die für den Verkauf bestimmt waren, eingestampft werden mussten.
An einen Rückruf denkt Apple nicht. Offenbar geht man davon aus, dass Uhren mit defekten Bauteilen nicht in den Handel gelangt sind. Das WSJ hat zudem erfahren, dass die Apple Watch künftig nicht nur bei Quanta Computer, sondern auch bei Foxconn gebaut werden soll. Erste Tests einer neuen Produktionsstraße seien bereits angelaufen, aber kurzfristig wird das die angespannte Liefersituation bei der Smartwatch nicht entspannen können. Bis die Fabrik größere Stückzahlen produziert, kann es Monate dauern.

Wer jetzt eine Apple Watch bestellt, muss laut Apple Store mit einer Lieferzeit bis in den Juni hinein rechnen.
Die schlechte Verfügbarkeit der Smartwatch könnte auf die Produktionsprobleme zurückzuführen sein, erfuhr das WSJ. In seinem jüngsten Quartalsbericht führte Apple die verkaufte Menge nicht auf.
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