Tape: Fujifilm plant Petabytespeicher

Langfristig sind laut Fujifilm Magnetbandspeicher mit einer Kapazität von einem Petabyte möglich.

Artikel veröffentlicht am , Mike Wobker
Mit neuen Materialien sollen Magnetbänder noch mehr Speicherplatz bieten.
Mit neuen Materialien sollen Magnetbänder noch mehr Speicherplatz bieten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Fujifilm arbeitet an einem Magnetbandspeicher mit einem Petabyte Speicherkapazität. Das hat das Unternehmen in einem Pressebriefing mitgeteilt. Mit einem Produktionsbeginn ist allerdings erst im Jahr 2035 zu rechnen.

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Für die im Dezember 2020 vorgestellten und ebenfalls noch in der Planung befindlichen Bandlaufwerke mit 590 TByte Speicher wurde auf neue Materialien für das Magnetband gesetzt. Statt Bariumferrit (BaFe) kommt Strontiumferrit (SrFe) zum Einsatz, welches eine Datendichte von 317 GByte pro Zoll ermöglicht.

Um in den Bereich der Petabytes zu kommen, muss daher ein weiterer Materialwechsel stattfinden, der nochmals bessere magnetische Eigenschaften besitzt. Hierfür ist Hexaferrum (Epsilon Ferrit) im Gespräch, dessen Partikel noch feiner sind, als es bei SrFe der Fall ist.

Welche Ziffer der zugehörige Linear-Tape-Open-Standard (LTO-Standard) haben wird, ist noch nicht bekannt. Wird eine Verdoppelung der Speicherkapazität pro neuem Standard zugrunde gelegt, ergibt sich LTO-15 als logische Schlussfolgerung. Da es aber in der Vergangenheit bereits vorkam, dass der Speicher letztendlich doch weniger Kapazität bot als prognostiziert, lässt sich hier noch keine zuverlässige Aussage treffen.

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