Abo
  • IT-Karriere:

Tapdo: Das Smart Home mit Fingerabdrücken steuern

Danach suchen viele Hersteller: Nach einer sinnvollen Steuerung von Smart-Home-Komponenten. Einen neuen Ansatz verfolgt ein deutsches Startup mit dem Projekt Tapdo. Mit einem Fingerabdrucksensor soll sich das Smart Home sinnvoll bedienen lassen.

Artikel veröffentlicht am ,
Tapdo kann am Handgelenk getragen werden.
Tapdo kann am Handgelenk getragen werden. (Bild: Tapdo)

Ein Knopf zur Bedienung aller Smart-Home-Funktionen im eigenen Zuhause: Dieses Ziel verfolgt das Projekt Tapdo des gleichnamigen deutschen Startups. Der Knopf hat einen Fingerabdrucksensor, der verschiedene Bereiche eines Fingers erkennt. Auf diese Weise können entsprechend Geräte bedient werden. Je nachdem, mit welchem Bereich des Fingers der Sensor berührt wird, geht etwa das Licht an oder die Heizung aus.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Bonn
  2. Pongs Technical Textiles GmbH, Düsseldorf, Pausa-Mühltroff

Außer für die Smart-Home-Steuerung kann Tapdo auch für die Smartphone-Bedienung verwendet werden. So kann etwa mit einer Berührung der Musik-Player des Handys gestartet werden. Dazu wird der Button über Bluetooth mit dem Smartphone verbunden; dieses muss sich also in der Reichweite des Knopfes befinden.

Tapdo kann am Handgelenk getragen werden

Damit der Knopf immer bei einem ist, lässt sich Tapdo ähnlich wie eine Armbanduhr am Handgelenk tragen. Dann können zur Bedienung allerdings nur noch die Finger der einen Hand genutzt werden. Damit sich auch die Finger der anderen Hand in Gebrauch nehmen lassen, müsste der Button abgenommen werden. Alternativ ließe sich der Knopf beispielsweise auch am Hosenbund fixieren.

  • Tapdo (Bild: Tapdo)
  • Tapdo (Bild: Tapdo)
  • Tapdo (Bild: Tapdo)
  • Tapdo (Bild: Tapdo)
  • Tapdo (Bild: Tapdo)
  • Tapdo (Bild: Tapdo)
  • Tapdo (Bild: Tapdo)
Tapdo (Bild: Tapdo)

Via Daumen ist generell immer nur eine Aktion möglich, die übrigen Finger sind jeweils in vier Bedienbereiche unterteilt. Pro Hand können also bis zu 17 verschiedene Befehle durchgeführt werden. So kann etwa ein Finger für die Lampensteuerung reserviert werden. Der eine Bereich schaltet die Lampe ein oder aus, mit den anderen Bereichen wird gedimmt.

Auch zur Steuerung einer Musik-App auf dem Smartphone ist Tapdo in der Lage. Einem Finger werden App-Start, Pause sowie Wiedergabe und die Lautstärkeregelung zugewiesen. Mit Tapdo ist auch eine offene API geplant, damit möglichst viele Apps und Dienste darüber genutzt werden können.

Ausrichtung auf Ein-Personen-Haushalte

Tapdo ist generell nur darauf ausgerichtet, dass der Button lediglich von einem Nutzer verwendet wird. Damit ist es keine universelle Lösung zur Smart-Home-Steuerung. Wer in einem Mehrpersonenhaushalt lebt, müsste bei einer vierköpfigen Familie vier Tapdos anschaffen, damit alle die Smart-Home-Komponenten steuern könnten. Generell wird dabei vorausgesetzt, dass sich der Nutzer sehr genau merkt, welcher Bereich am Finger für welche Funktion zuständig ist.

Im Rahmen der Kickstarter-Kampagne soll Tapdo 45.000 Euro zusammen bekommen. Die ersten Unterstützer erhalten den Button für 97 Euro. Die zweite Charge erhält Tapdo für 109 Euro. Regulär wird das Gerät 129 Euro kosten. Es soll im September 2017 erscheinen, falls die Kampagne Erfolg hat.

Nachtrag vom 4. Mai 2017

Die Macher von Tapdo haben das Projekt kurz vor Ende der Kampagne abgebrochen, obwohl das Finanzierungsziel erreicht wurde. Der Tapdo-Button wird also in dieser Form nicht auf den Markt kommen. Wie es mit Tapdo weitergeht, ist nicht bekannt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. WD Elements Desktop 4 TB für 82,99€)
  2. mit Rabatt auf Monitore, SSDs, Gehäuse und mehr
  3. (u. a. The Legend of Zelda, Super Smash Bros. Ultimate)
  4. 9,90€ (Release am 22. Juli)

Folgen Sie uns
       


Huawei P30 Pro - Test

5fach-Teleobjektiv und lichtstarker Sensor - das Huawei P30 Pro hat im Moment die beste Smartphone-Kamera.

Huawei P30 Pro - Test Video aufrufen
Mobile-Games-Auslese: Games-Kunstwerke für die Hosentasche
Mobile-Games-Auslese
Games-Kunstwerke für die Hosentasche

Cultist Simulator, Photographs, Dungeon Warfare 2 und mehr: Diesen Monat lockt eine besonders hochkarätige Auswahl an kniffligen, gruseligen und komplexen Games an die mobilen Spielgeräte.
Von Rainer Sigl

  1. Spielebranche Auch buntes Spieleblut ist in China künftig verboten
  2. Remake Agent XIII kämpft wieder um seine Identität
  3. Workers & Resources im Test Vorwärts immer, rückwärts nimmer

Lightyear One: Luxus-Elektroauto fährt auch mit Solarstrom
Lightyear One
Luxus-Elektroauto fährt auch mit Solarstrom

Ein niederländisches Jungunternehmen hat ein ungewöhnliches Fahrzeug entwickelt, das Luxus und Umweltfreundlichkeit kombiniert. Solarzellen auf dem Dach erhöhen die Reichweite um bis zu 220 Kilometer.
Von Wolfgang Kempkens

  1. Elektromobilität Verkehrsminister will Elektroautos länger und mehr fördern
  2. Elektroautos e.GO Mobile liefert erste Fahrzeuge aus
  3. Volkswagen Über 10.000 Vorreservierungen für den ID.3 in 24 Stunden

Bundestagsanhörung: Beim NetzDG drohen erste Bußgelder
Bundestagsanhörung
Beim NetzDG drohen erste Bußgelder

Aufgrund des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes laufen mittlerweile über 70 Verfahren gegen Betreiber sozialer Netzwerke. Das erklärte der zuständige Behördenchef bei einer Anhörung im Bundestag. Die Regeln gegen Hass und Hetze auf Facebook & Co. entzweien nach wie vor die Expertenwelt.
Ein Bericht von Justus Staufburg

  1. NetzDG Grüne halten Löschberichte für "trügerisch unspektakulär"
  2. NetzDG Justizministerium sieht Gesetz gegen Hass im Netz als Erfolg
  3. Virtuelles Hausrecht Facebook muss beim Löschen Meinungsfreiheit beachten

    •  /