Abo
  • Services:

Tap-to-pay: Londons Straßenmusiker akzeptieren bargeldlose Spenden

Bargeldloses Zahlen verbreitet sich immer weiter. In London haben die Interessenvertretung der Straßenkünstler und der schwedische Zahlungsdienstleister iZettle ein System eingeführt, mit dem Zuschauer Straßenkünstlern per Karte oder Mobilgerät einen Geldbetrag zukommen lassen können.

Artikel veröffentlicht am ,
Musiker in einer Londoner U-Bahn-Station
Musiker in einer Londoner U-Bahn-Station (Bild: Dan Kitwood/Getty Images)

Die Musik ist schön, aber in der Geldbörse finden sich keine Münzen, um sie in den Instrumentenkasten zu werfen? Kein Problem - zumindest in London: Dort akzeptieren Straßenmusiker einen Obolus inzwischen bargeldlos.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Bonn
  2. Universität Hamburg, Hamburg

Das Projekt ist eine Kooperation von Busk In London, der Interessensvertretung der Londoner Straßenkünstler, und dem schwedischen Zahlungsdienstleister iZettle. Die Straßenkünstler bekommen ein Lesegerät, das sie mit dem Smartphone oder dem Tablet verbindet. Unklar ist noch, ob sie das Gerät bezahlen müssen oder ob sie es kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen.

Spendenwillige Zuschauer und Zuhörer können den Darstellern per kontaktlos lesbarer Kreditkarte, Smartphone oder Smartwatch einen Geldbetrag zukommen lassen. Den Betrag legen die Künstler individuell fest.

Wenn einer gibt, geben auch andere

Das System ist seit einigen Wochen im Testbetrieb. Seit sie Tap-to-pay habe, seien ihre Einnahmen deutlich gestiegen, sagte die Straßenmusikerin Charlotte Campbell der BBC. "Mehr Menschen als je zuvor geben etwas, während ich singe, und wenn einer etwas gibt, folgen oft andere."

Das Projekt wird von Londons Bürgermeister Sadiq Khan gefördert: Aufstrebende Künstler könnten auf der Straße vor einem größeren Publikum auftreten. Das neue Zahlungssystem gebe ihnen eine weitere Möglichkeit, Geld einzunehmen, sagte er. "Jetzt können mehr Londoner die brillanten, talentierten Straßenkünstler der Hauptstadt unterstützen."

Das schwedische Unternehmen iZettle baut Kreditkartenleser, die mit Smartphones oder Tablets zusammenarbeiten, und bietet dazu einen Zahlungsdienst an. Er ist günstiger als die gängigen Kreditkartendienste und deshalb gerade für kleinere Geschäftskunden attraktiv. Kürzlich hat Paypal iZettle für 2,2 Milliarden US-Dollar übernommen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 45,95€
  2. 4,99€
  3. (-67%) 9,99€
  4. (-34%) 22,99€

DY 30. Mai 2018

Nachdem heute Punks als Millionäre zu finden sind, siehe Andreas Frege. Ist das doch...

DY 30. Mai 2018

Ist halt quasi eine Eintrittskarte ,der Künstler legt fest was es kostet. Da die...

DY 30. Mai 2018

So ist es. Alles neue ist ja auch automatisch besser. Und der Deutsche muss natürlich...

Prinzeumel 30. Mai 2018

Geh halt nicht zum bäcker.

Benutzer0000 30. Mai 2018

Ein paar Cent. https://bitinfocharts.com/de/comparison/bitcoin-transactionfees.html Wem...


Folgen Sie uns
       


Nike Adapt BB ausprobiert

Nikes neue Basketballschuhe Adapt BB schnüren sich automatisch zu, was in unserem Praxistest sehr gut funktioniert.

Nike Adapt BB ausprobiert Video aufrufen
Magnetfeld: Wenn der Nordpol wandern geht
Magnetfeld
Wenn der Nordpol wandern geht

Das Erdmagnetfeld macht nicht das, was Geoforscher erwartet hatten - Nachjustierungen am irdischen Magnetmodell sind erforderlich.
Ein Bericht von Dirk Eidemüller

  1. Emotionen erkennen Ein Lächeln macht noch keinen Frohsinn
  2. Ökostrom Wie Norddeutschland die Energiewende vormacht
  3. Computational Periscopy Forscher sehen mit einfacher Digitalkamera um die Ecke

Ottobock: Wie ein Exoskelett die Arbeit erleichtert
Ottobock
Wie ein Exoskelett die Arbeit erleichtert

Es verleiht zwar keine Superkräfte. Bei der Arbeit in unbequemer Haltung zum Beispiel mit dem Akkuschrauber unterstützt das Exoskelett Paexo von Ottobock aber gut, wie wir herausgefunden haben. Exoskelette mit aktiver Unterstützung sind in der Entwicklung.
Ein Erfahrungsbericht von Werner Pluta


    Radeon VII im Test: Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber
    Radeon VII im Test
    Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber

    Höherer Preis, ähnliche Performance und doppelt so viel Videospeicher wie die Geforce RTX 2080: AMDs Radeon VII ist eine primär technisch spannende Grafikkarte. Bei Energie-Effizienz und Lautheit bleibt sie chancenlos, die 16 GByte Videospeicher sind eher ein Nischen-Bonus.
    Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

    1. Grafikkarte UEFI-Firmware lässt Radeon VII schneller booten
    2. AMD Radeon VII tritt mit PCIe Gen3 und geringer DP-Rate an
    3. Radeon Instinct MI60 AMD hat erste Grafikkarte mit 7 nm und PCIe 4.0

      •  /