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Strap sieht aus wie ein Schlagring.
Strap sieht aus wie ein Schlagring. (Bild: Tap)

Tap Strap: Texte mit dem Bluetooth-Schlagring tippen

Strap sieht aus wie ein Schlagring.
Strap sieht aus wie ein Schlagring. (Bild: Tap)

Er sieht aus wie ein Schlagring - soll aber zum Tippen von Texten dienen. Der Tastaturersatz ist vor allem für den Einsatz mit VR-Brillen, Smartwatches und Smartphones gedacht. Mit dem Tap Strap kann auf jeder Unterlage geschrieben werden.

Seit Jahren arbeiten verschiedene Unternehmen an einem praktikablen Ersatz für eine herkömmliche Tastatur. Einen neuen Anlauf wagt das US-Unternehmen Tap, das mit dem Strap eine Art Bluetooth-Schlagring auf den Markt bringen will. Nutzer sollen damit auf jedem beliebigen Untergrund tippen können. Das Strap wird wie ein Schlagring über die Finger gezogen und registriert die Fingerbewegungen.

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Die Fingerbewegungen werden in Buchstaben umgewandelt und diese dann über eine Bluetooth-Verbindung etwa zur Smartwatch übertragen. Das bedeutet, der Strap-Nutzer muss erstmal lernen, wie man damit schreibt. Nähere Details liegen dazu nicht vor. Der Hersteller verspricht lediglich, dass das Tippen damit nach einer Stunde erlernt werden könne - das ist allerdings immer noch eine sehr lange Eingewöhnungszeit. Wie schnell und fehlerfrei der Nutzer dann damit schreiben kann, ist nicht bekannt.

  • Strap wird wie ein Schlagring über die Finger gezogen. (Bild: Tap)
  • Mit Strap kann auf jedem Untergrund getippt weden. (Bild: Tap)
Strap wird wie ein Schlagring über die Finger gezogen. (Bild: Tap)

Der Grundgedanke hinter Strap ist, dass es nur an einer Hand verwendet wird - ein Schreiben im Zehnfingersystem ist demnach wohl nicht vorgesehen. Bei Bedarf können auch zwei Straps verwendet werden - eines pro Hand. Wie das Tippen dann realisiert wird, ist unklar.

Generell soll das Strap mit jedem Gerät funktionieren, an dem Tastaturen über Bluetooth angeschlossen werden können. Allerdings kann das Strap immer nur mit einem anderen Gerät gepaart werden.

Strap mit sehr kurzer Akkulaufzeit

Stark begrenzt ist die Akkulaufzeit: Der Hersteller verspricht eine maximale Akkulaufzeit von gerade mal vier Stunden - und das Aufladen des Akkus dauert dann weitere drei Stunden. Aber auch bei weniger intensivem Einsatz enttäuschen die versprochenen Akkulaufzeiten: Ohne dass auch nur ein Wort getippt wurde, ist der Akku nach spätestens drei Tagen leer. Diese Einschränkungen werden die Akzeptanz der neuen Eingabemethode nicht gerade fördern.

Die Macher des Strap können sich vorstellen, dass damit auch einmal virtuelle Musikinstrumente wie etwa ein Klavier bespielt werden können. Hier wird aber auf andere Firmen gesetzt, die passende Umsetzungen entwickeln.

Derzeit wird das Strap noch getestet - vorerst nur in den USA. Die Markteinführung ist für Ende des Jahres angesetzt. Zu einem möglichen Preis liegen keine Angaben vor.


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theonlyone 13. Mai 2016

Naja kommt letztlich drauf an wie unhandlich das Teil ist. Wenn man es praktisch ständig...



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