Tankstellen für Elektroautos: Plugsurfing führt Lade-Festpreise ein

Mit den Festpreisen pro Kilowattstunde soll das Tarifchaos bekämpft werden, meint Plugsurfing und verlangt ab dem 15. Oktober 2020 für das Laden von Elektroautos Festpreise(öffnet im neuen Fenster) . Pro Kilowattstunde kostet das Laden an Wechselstromstationen (AC) 45 Cent, an Gleichstromladern (DC) 55 Cent und an Ionity-Schnelladesäulen 86 Cent. Damit ist das Laden in vielen Fällen teurer als bei anderen Anbietern, sogar bei Ionity zahlen Kunden weniger. Plugsurfing verspricht aber, nur eine einzige Rechnung am Monatsende zu stellen - dafür kostet es mehr.
Wer allerdings das monatliche Abo Plugsurfing Plus(öffnet im neuen Fenster) für 19,99 Euro abschließt, zahlt deutlich weniger. So kostet das Laden an AC- und DC-Ladestationen inklusive Ionity in Deutschland dann 34 Cent pro kWh. Für Vielfahrer könnte sich das lohnen.
Elektroautofahrer sollten Strompreise gut vergleichen
Die Preisunterschiede der einzelnen Anbieter sind recht hoch und die Tarife sind teils verwirrend gestaltet. So verlangt ADAC e-Charge an AC-Ladesäulen 29 Cent pro kWh und 39 Cent an DC-Ladern ohne gesonderte Grundgebühr, aber nur für ADAC-Mitglieder.
Maingau Energie nimmt 38 Ct/kWh an AC-Ladern und 48 Ct/kWh an DC-Stationen. Dazu kommt eine Parkgebühr von 10 Cent pro Minute ab 240 Minuten Ladedauer . EnBW verlangt an AC-Ladern 39 Ct/kWh und an DC 49 Ct/kWh. Wer 4,99 Euro Grundgebühr nicht scheut, zahlt jeweils 10 Cent weniger pro Kilowattstunde.
Da sich die Angebote ständig ändern können, empfiehlt sich Elektroautofahrern, die Kosten stets im Blick zu behalten. Einen guten Überblick über die Preise bietet der ADAC auf seiner Website(öffnet im neuen Fenster) zum Thema Ladesäulen-Strompreise.



