Altes Muster, stets wiederholt
Die Bundesregierung scheint aber, wie die meisten Vorgängerregierungen, an dem vertrauten Muster der nur scheinbar großzügigen, aber wenig zielgerichteten Maßnahmen festzuhalten. Leider werden dabei vor allem die Symptome gemildert, die Ursachen aber größtenteils ignoriert.
Besser wird dadurch natürlich nichts. Der Verbrauch fossiler Energien lässt sich so nicht verringern und die verfügbaren Einkommen der Bevölkerungsgruppen, die keine oder kaum Reserven haben, werden ebenfalls nicht steigen.
Wobei das jetzt geplante Vorgehen ansonsten ins Gesamtbild passt. Fossile Energien sollen schließlich auch wieder in den Heizungskeller einkehren. Der Verbrennungsmotor soll auch nach 2040 noch verkauft werden dürfen und Gaskraftwerke genießen in der Bundesregierung ein höheres Ansehen als Windparks und Solaranlagen.
Aber noch einmal kurz zurück zu den derzeit angesetzten 3 Milliarden Euro für den Tankrabatt. Die nächsten 55 Millionen Deutschlandtickets könnten mit dieser Summe wieder für den alten Preis von 9 Euro angeboten werden. – So viel zu einem sinnvollen Preissignal.
IMHO ist der Kommentar von Golem [IMHO = In My Humble Opinion (Meiner bescheidenen Meinung nach)]
Nachtrag vom 15. April 2026, 10:58 Uhr
Ursprünglich wurde als mögliche Einsparung durch die Stromsteuersenkung ein Wert von 30 bis 50 Euro im Monat genannt. Das ist falsch, bei 4.000 kWh Jahresverbrauch sinkt die Jahresrechnung um bis zu 80 Euro, also knapp 7 Euro im Monat.
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