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Taleworlds: Mount and Blade 2 bekommt dokumentierten Mod-Support

In einem Wiki erklären die Macher der Mittelalter-Sandbox, wie sich die Community eigene Mount-and-Blade-Kampagnen bauen kann.
/ Oliver Nickel
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Im Szeneneditor werden Beleuchtungsquellen direkt angezeigt. (Bild: Taleworlds)
Im Szeneneditor werden Beleuchtungsquellen direkt angezeigt. Bild: Taleworlds

Das Entwicklerstudio Taleworlds Entertainment hat weitere Modding-Tools für das Mittelalter-Sandbox-Spiel Mount and Blade 2: Bannerlord (Early-Access-Test) freigegeben. Damit wird eine Community bedient, die bereits beim Vorgänger Mount and Blade: Warband und anderen Titeln der Serie aktiv an Mods und Erweiterungen gearbeitet hatte. Das Developer-Team hat eine entsprechende Dokumentation der Modding-Tools(öffnet im neuen Fenster) in einem Online-Wiki zusammengefasst. Dort erfahren Interessierte, wo sie anfangen können. In einem Video von Ende August 2020(öffnet im neuen Fenster) hatte das Team bereits Einblicke und Pläne bezüglich der Modding-Tools gegeben.

Zunächst ist es möglich, verschiedene eigene Missionen zu erstellen. Diese werden mit Scripts gesteuert. Außerdem können Modder taktische Positionen erstellen, welche von NPC-Figuren genutzt werden – etwa wenn sich Fernkampfeinheiten auf einen Hügel stellen sollen oder Schwertkämpfer einen Flaschenhals blockieren. Die KI trifft laut Talewords allerdings eigene Entscheidungen und handelt daher stets etwas anders, je nach Situation. In Missionen können die zerstörbaren Umgebungen von Bannerlord ebenfalls verwendet werden, um diverse Szenarien und Szenen zu erstellen.

Mount and Blade 2 im Early Access

Das Wiki erklärt auch die Namenskonventionen, die beim Importieren verschiedener Assets gelten, also etwa Meshes, Texturen, Materialien und Scripts. Wie bei den Vorgängertiteln können bereits vorhandene Assets genutzt oder auch überschrieben werden.

Der Talewords-Editor für Bannerlord ist auf der Spieleplattform Steam im Menü Tools erhältlich. Darin ist auch ein Szeneneditor enthalten, mit dem Objekte auf einer Spielkarte erstellt werden können. Um die Werzeuge nutzen zu können, ist ein installiertes Mount and Blade 2 auf dem Host erforderlich. Außerdem sollten die Versionsnummern der Tools und des Spiels selbst möglichst übereinstimmen, um Inkompatibilitäten zu vermeiden.

Mount and Blade 2 befindet sich seit Anfang 2020 im Early Access und wird seitdem stetig weiterentwickelt. Allerdings ist das Spiel noch nicht fertigentwickelt und daher, genau wie die Modding-Tools, sicherlich noch nicht zu 100 Prozent zuverlässig nutzbar.


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