Taktik-Shooter: Gray Zone Warfare hat die Kämpfe eröffnet
In Sachen Timing hat Madfinger Games offensichtlich ein glückliches Händchen: Das tschechische Entwicklerstudio veröffentlicht sein Actionspiel Gray Zone Warfare(öffnet im neuen Fenster) , während sich die Macher des wichtigsten Konkurrenten Escape from Tarkov mit der Community herumstreiten .
Gray Zone Warfare ist für Windows-PC im Early Access erhältlich, es gibt mehrere Editionen. In dem Taktik-Shooter kämpfen die Spieler als Elitesoldat für eine von drei Militärfirmen.
Auf jeden Server passen bis zu 48 Teilnehmer, außerdem befinden sich dort computergesteuerte Feinde. Die menschlichen Krieger müssen Missionen erledigen, Beute sammeln – und lebendig entkommen.
Schauplatz ist die 42 Quadratkilometer große fiktive Insel Lamang, die irgendwo in Südostasien liegt. Das Eiland wurde aus mysteriösen Gründen von den Vereinten Nationen unter Quarantäne gestellt.
Technische Basis ist die Unreal Engine 5. Unmittelbar nach dem Start gibt es in den Bewertungen auf Steam noch Kritik an den hohen Systemanforderungen und an technischen Problemen.
Eine Besonderheit ist das Sprachchat-System Odin, das von der deutschen Firma 4Players stammt. Odin soll Kommunikation für mehrere Tausend Nutzer gleichzeitig pro Raum bieten können, die Middleware ist zudem nahezu unbegrenzt skalierbar.
Gray Zone Warfare: mehrere Editionen verfügbar
Gray Zone Warfare setzt ganz offen auf Pay-to-Win. Wer eine teurere Edition kauft, bekommt mehr Waffen und Ausrüstung. Langfristig wichtiger ist allerdings, dass es für mehr Geld auch ein Inventar mit zusätzlichem Platz gibt sowie eine größere Secure Lockbox – die Objekte darin bleiben auch nach dem virtuellen Ableben erhalten.
Das Spiel ist relativ realistisch: Waffen und Kugeln werden mitsamt Flugbahnen simuliert. Treffer führen längst nicht immer zum Ableben, sondern je nachdem zu mehr oder weniger starken Beeinträchtigungen, die durch unterschiedliche Medikamente und Gegenstände versorgt und geheilt werden können.