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Take Two: GTA 6 schießt Publisher-Aktie ab

Die Anteilseigner sind nicht begeistert: Nach der Veröffentlichung des GTA-6-Trailers rauscht der Aktienkurs von Take Two nach unten.
/ Peter Steinlechner
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Artwork von GTA 6 (Bild: Rockstar Games)
Artwork von GTA 6 Bild: Rockstar Games

Dem Publisher Take Two hat die Veröffentlichung des ersten Trailers von GTA 6 bislang kein Glück gebracht. Offensichtlich als Reaktion auf das Video ist der Aktienkurs der Firma um fast 5 Prozent gefallen; Take Two ist Eigentümer des Entwicklerstudios Rockstar Games.

Der Kursrutsch war nicht wirklich zu erwarten: Unter anderem nach der Ankündigung, dass es erstmals Bilder und Infos über das Spiel geben wird, konnte der Wert der Anteilsscheine zuletzt kräftige Sprünge nach oben machen.

Über den Grund für die Verluste kann man nur spekulieren. Vermutlich hatten die Anleger auf eine frühere Veröffentlichung gehofft, möglicherweise noch 2024. Laut Take Two wird das Actionspiel aber erst 2025 auf den Markt kommen.

Das passt allerdings so gerade noch zu älteren Hinweisen, die auf einen Start zwischen April 2024 und März 2025 hindeuteten. So lange läuft ein Geschäftsjahr, für das Take Two besonders hohe Umsätze prognostiziert hatte.

Konkret sollen im angegebenen Zeitraum mit "bahnbrechenden Spielen" mehr als 8 Milliarden US-Dollar an Umsätzen erreicht werden; ohne GTA 6 ist das praktisch nicht machbar.

GTA 6: Bislang keine PC-Version angekündigt

Allerdings sollte es dann keine größere Verspätung geben. Bislang kamen alle neueren Spiele von Rockstar Games teils mehrere Monate nach dem zuerst anvisierten Erscheinungstermin auf den Markt. Bei GTA 6 könnte das Frühjahr 2025 angestrebt werden, die tatsächliche Veröffentlichung dann aber im Herbst erfolgen – das ist allerdings Spekulation.

GTA 6 – Trailer (Dezember 2023)
GTA 6 – Trailer (Dezember 2023) (01:30)

GTA 6 ist für Playstation 5 und Xbox Series X/S angekündigt, nicht für Windows-PC und die nächste Hardware von Nintendo. Eine PC-Fassung dürfte es vermutlich einige Monate nach der Konsolenversion geben, eine Umsetzung etwa für eine Switch 2 wäre eher eine Überraschung.


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