Take 2: GTA 5 bringt weiter Geld in die Kassen

Um etwas mehr als zehn Prozent ist der Aktienkurs von Publisher Take 2(öffnet im neuen Fenster) unmittelbar nach der Bekanntgabe der Terminverschiebung von Red Dead Redemption 2 gesunken. Inzwischen haben sich die Anteilsscheine wieder etwas erholt – vermutlich auch wegen der sehr guten Geschäftsergebnisse. In den Monaten Januar bis März 2017 hat Take 2 mit seinen beiden Töchtern Rockstar Games und 2K Games den Umsatz um 62 Prozent auf 572 Millionen US-Dollar gesteigert, so das Unternehmen.

Der Nettogewinn lag bei 99,3 Millionen US-Dollar – im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 46,4 Millionen US-Dollar. Den größten Beitrag für die guten Zahlen haben laut Management um den Vorstandschef Strauss Zelnick die Spiele GTA 5 inklusive des Onlinemodus, Mafia 3, die Sportspiele NBA 2K17, WWE 2817 sowie das Strategiespiel Sid Meier's Civilization 6 geleistet.
Auch im Gesamtjahr lief es gut für Take 2. Der Umsatz kletterte um 26 Prozent auf 1,78 Milliarden US-Dollar, der Gewinn lag bei 67,3 Millionen US-Dollar – im Geschäftsjahr davor war ein Verlust von 8,3 Millionen US-Dollar angefallen.
Positive Prognose
Für das jetzt bereits angelaufene neue Geschäftsjahr erwartet die Firma weiter steigende Umsätze – zwischen 1,95 und 2,05 Milliarden US-Dollar sollen es werden. Als Gewinn erwartet Take 2 zwischen 504 und 540 Millionen US-Dollar.
Das Management merkt selbst an, dass bis auf die Sportserien NBA 2K and WWE 2K außergewöhnlich wenige große Veröffentlichungen anstehen, und Red Dead Redemption 2 erscheint dann erst im Geschäftsjahr 2019. Bis dahin will die Firma ihr Geld vor allem mit Katalogtiteln verdienen – aber GTA 5 scheint sich ja auch tatsächlich weiter stark zu verkaufen.