Abo
  • Services:

Tado im Test: Heizkörperthermostate mit effizientem Stalker-Modus

Smart Home bei Tado heißt vor allem eines: die Heizung möglichst präzise so zu steuern, dass nur bei Anwesenheit des Nutzers geheizt wird. Das funktioniert durch eine gewisse Intelligenz auch recht gut, es gibt aber auch Probleme.

Ein Test von veröffentlicht am
Tados Heizkörper-Regler brauchen AA-Zellen für den Betrieb.
Tados Heizkörper-Regler brauchen AA-Zellen für den Betrieb. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Die Auswahl fürs Smart Home ist riesig. Und die Möglichkeiten, etwas falsch zu machen, auch, wie unser letzter Smart-Home-Test mit Elgatos Eve und Devolos Z-Wave-System zeigte. Mit Tado ist ein weiteres System auf dem Markt, das mit Hilfe einer Internetverbindung den Nutzer regelrecht verfolgt und anhand der Lokalisierung die Heizung steuert. Die Automatik funktioniert ausschließlich App-gesteuert auf Android- oder iOS-Smartphones und der Hersteller konzentriert sich nur auf diese eine Funktion, eine manuelle Nutzung ist aber eingeschränkt möglich.

  • Die folgenden Screenshots zeigen eine Reise. Hier sind wir in Frankfurt gelandet. (Screenshot: Golem.de)
  • In Helsinki angekommen, zeigt die Wohnung einen weiteren Temperaturverlust. (Screenshot: Golem.de)
  • Nach mehreren Tagen sind wir wieder in Frankfurt. Es wird nicht geheizt. (Screenshot: Golem.de)
  • Erst bei der Landung in Tegel erkennt Tado die Rückkehr und heizt. Die Wohnung wärmt sich nicht rechtzeitig auf. (Screenshot: Golem.de)
  • Während des 33C3 haben wir Tado ebenfalls beobachtet. Wir haben die Wohnung verlassen und die Zieltemperatur liegt bei 17 Grad Celsius. (Screenshot: Golem.de)
  • Etwas über 100 Kilometer entfernt wird die Zieltemperatur auf 10 Grad Celsius gesetzt. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit dem Zug wird die Rückkehr besser erkannt ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... und die Zieltemperatur rechtzeitig erreicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Zeitplanung ist recht fein einteilbar. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Balance-Modus bietet unserer Erfahrung nach gute Werte. Wer will, kann manuell eingreifen. (Screenshot: Golem.de)
  • Das geht auch in der Hauptübersicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Oberfläche ist sehr schlicht und dadurch nicht besonders intuitiv. Wir vermissen Details und Beschriftungen - zumindest am Anfang. (Screenshot: Golem.de)
  • Unser Demoheizkörper für die Fotos (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Eine praktische Markierung hilft bei der Ausrichtung während der Montage. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Das Thermostat ist erstaunlich schlicht im Design. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Wir befürchten aber, dass das matte Material irgendwann schmutzig wird. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Äußerst dezent ist die Anzeige, die nur beim Drehen oder durch die App aktiviert wird. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Tado-Steuerung im Vergleich zu dem, was wir in den letzten Jahren und Jahrzehnten verwendet haben. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Im Vergleich zu der Honeywell-Steuerung ist das Tado-System erstaunlich kompakt. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Wer will, kann auch Akkus verwenden. Es empfehlen sich aber LSD-Akkus. Wir haben Sanyo-Modelle verwendet, die es nicht mehr gibt. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Der Koppelmechanismus ist auch recht platzsparend. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • In der Mitte ist die eigentliche Heizungskontrolle. Das Laufwerk ist verborgen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Ohne Internet Bridge geht es nicht. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Sie kann per USB mit 120 mA an einem Router versorgt werden. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Lichter sehen unscharf aus. Das liegt an dem diffusen Material. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Da wir die Bridge für die Fotos nicht angeschlossen haben, leuchtet nur eine LED. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Ein kurzer Dreh und das Thermostat zeigt Informationen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
Unser Demoheizkörper für die Fotos (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)

Wir haben Tado mehrere Wochen einem Test unterzogen und dabei durch Zufall auch ausprobieren können, wie sich das System verhält, wenn die Nutzer auf Reisen gehen. Dabei ist es durchaus ein Unterschied, ob ein Nutzer mit dem Flugzeug verreist oder die Bahn nutzt. Zudem haben wir uns auch die Einrichtung angesehen und mussten uns gezwungenermaßen mehrfach mit der Produktunterstützung auseinandersetzen. Zusätzlich wollen wir in einer grundsätzlichen Betrachtung auf die Risiken des Systems eingehen, denn die Heizkörperthermostate brauchen prinzipbedingt Daten, die nicht jeder unbedingt teilen will.

Unser Testset besteht aus dem Starter-Paket. Das heißt, neben der neuen Internet Bridge gibt es noch zwei Heizkörperthermostate. Technisch arbeitet das System mit dem 6LoWPAN-Protokoll, was für IPv6 over Low-Power Wireless Personal Area Networks steht, auf das wir nicht im Detail eingehen. Nur soviel: Das verwendete Protokoll ist stromsparend und arbeitet auf dem 868-MHz-Band, was eine gute Reichweite und Durchdringung ermöglicht. Die eingesetzten Primärzellen sind nach drei Monaten immer noch im Betrieb. Wer Sekundärzellen verwenden will, dem empfehlen wir deshalb den Einsatz von LSD-Akkus (Low Self Discharge), die auch eine monatelange Periode ohne Heizen überstehen können, beispielsweise im Sommer oder in gut gedämmten Wohnungen einen lauen Winter. Laut Tado wird der Anwender zwei Wochen vor dem Ausfall der Energieversorgung gewarnt. Das ist ein bisschen wenig, wenn der Winterurlaub etwas länger dauert. Allerdings werden kaum alle Thermostate gleichzeitig ausfallen, es gibt also eine gewisse Redundanz.

Sonderlich viel einzustellen gibt es bei Tado nicht. Die Internet Bridge hat ein paar Knöpfe, die aber nur für die Einrichtung und das Zurücksetzen gebraucht werden. In der Regel geht das ohne. Sie ist zudem angenehm klein und wird per USB mit Energie versorgt (120 mA/5V), was uns sehr gut gefällt. Auch die Thermostate müssen eigentlich nur mit Zellen bestückt werden, den Rest erledigt die App. Dennoch hatten wir bei der Einrichtung ein paar seltsame Probleme.

Wenn die Internet Bridge von Tado nicht kommunizieren will 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6. 6
  7. 7
  8.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 482,99€ inkl. Versand (aktuell günstigste GTX 1080)
  3. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  4. 119,90€

Vögelchen 19. Jan 2017

Nachdem ich mich nun schon 2x erkältet habe, weil das Aufheizen nach mehrwöchiger...

kaymvoit 18. Jan 2017

Ja, wir sind im Mischbetrieb. Fußbodenheizung in zwei Räumen im Obergeschoss...

maze_1980 12. Jan 2017

Die warme Luft steigt nach oben, sammelt sich an der Decke, und dann wird sie an der...

Eheran 11. Jan 2017

10% Mehrverbrauch sind nicht der Grund für die Mehrkosten, die die Einsparungen wieder...

Sebbi 11. Jan 2017

Zur Heizungssteuerung muss man nicht in Millisekundenabständen den Standort des Nutzers...


Folgen Sie uns
       


Ark Survival Evolved für Smartphones - angespielt

Wir spielen Ark Survival Evolved auf einem Google Pixel 2.

Ark Survival Evolved für Smartphones - angespielt Video aufrufen
Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  2. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018
  3. Always Connected PCs Vielversprechender Windows-RT-Nachfolger mit Fragezeichen

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

Indiegames-Rundschau: Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm
Indiegames-Rundschau
Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm

Gas geben, den weißen Hai besiegen und endlich die eine verlorene Socke wiederfinden: Die sommerlichen Indiegames bieten für jeden etwas - besonders fürs Spielen zu zweit.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Spezial Unabhängige Riesen und Ritter für Nintendo Switch
  2. Indiegames-Rundschau Schwerelose Action statt höllischer Qualen
  3. Indiegames-Rundschau Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht

    •  /