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Tados Heizkörper-Regler brauchen AA-Zellen für den Betrieb.
Tados Heizkörper-Regler brauchen AA-Zellen für den Betrieb. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Starke, schnelle Motoren

Wer sich mit der Uralttechnik der Heizkörper auseinandergesetzt hat, der weiß, dass der Zufluss des Heizwassers indirekt gesteuert wird, indem ein kleiner Stift nach innen gedrückt wird. Da wir vorher die programmierbaren, aber lästigen Honeywell-Thermostate eingesetzt hatten, war uns das ein Graus. Die sind beim Umstellen nämlich ziemlich laut und brauchen eine Weile. Beim Gucken eines Films kann das schon einmal nerven.

Die Tado-Motoren sind hingegen außergewöhnlich schnell. Sie sind zu hören, aber leiser als die simplen Honeywell-Geräte. Die Konstruktion ist ausgesprochen effizient, denn die Motoren samt der Mechanik stecken geschützt in einem sehr kleinen Gehäuse. Das ist obendrein wirklich schick, da bewusst auf Schnörkel verzichtet wurde. Das erinnert uns ein wenig an das klare Design aus einem Pixar-Film. Eve aus Wall-E zeigt auch nur das, was absolut notwendig ist und wenn es notwendig ist.

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  • Die folgenden Screenshots zeigen eine Reise. Hier sind wir in Frankfurt gelandet. (Screenshot: Golem.de)
  • In Helsinki angekommen, zeigt die Wohnung einen weiteren Temperaturverlust. (Screenshot: Golem.de)
  • Nach mehreren Tagen sind wir wieder in Frankfurt. Es wird nicht geheizt. (Screenshot: Golem.de)
  • Erst bei der Landung in Tegel erkennt Tado die Rückkehr und heizt. Die Wohnung wärmt sich nicht rechtzeitig auf. (Screenshot: Golem.de)
  • Während des 33C3 haben wir Tado ebenfalls beobachtet. Wir haben die Wohnung verlassen und die Zieltemperatur liegt bei 17 Grad Celsius. (Screenshot: Golem.de)
  • Etwas über 100 Kilometer entfernt wird die Zieltemperatur auf 10 Grad Celsius gesetzt. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit dem Zug wird die Rückkehr besser erkannt ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... und die Zieltemperatur rechtzeitig erreicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Zeitplanung ist recht fein einteilbar. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Balance-Modus bietet unserer Erfahrung nach gute Werte. Wer will, kann manuell eingreifen. (Screenshot: Golem.de)
  • Das geht auch in der Hauptübersicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Oberfläche ist sehr schlicht und dadurch nicht besonders intuitiv. Wir vermissen Details und Beschriftungen - zumindest am Anfang. (Screenshot: Golem.de)
  • Unser Demoheizkörper für die Fotos (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Eine praktische Markierung hilft bei der Ausrichtung während der Montage. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Das Thermostat ist erstaunlich schlicht im Design. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Wir befürchten aber, dass das matte Material irgendwann schmutzig wird. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Äußerst dezent ist die Anzeige, die nur beim Drehen oder durch die App aktiviert wird. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Tado-Steuerung im Vergleich zu dem, was wir in den letzten Jahren und Jahrzehnten verwendet haben. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Im Vergleich zu der Honeywell-Steuerung ist das Tado-System erstaunlich kompakt. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Wer will, kann auch Akkus verwenden. Es empfehlen sich aber LSD-Akkus. Wir haben Sanyo-Modelle verwendet, die es nicht mehr gibt. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Der Koppelmechanismus ist auch recht platzsparend. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • In der Mitte ist die eigentliche Heizungskontrolle. Das Laufwerk ist verborgen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Ohne Internet Bridge geht es nicht. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Sie kann per USB mit 120 mA an einem Router versorgt werden. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Lichter sehen unscharf aus. Das liegt an dem diffusen Material. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Da wir die Bridge für die Fotos nicht angeschlossen haben, leuchtet nur eine LED. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Ein kurzer Dreh und das Thermostat zeigt Informationen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
In der Mitte ist die eigentliche Heizungskontrolle. Das Laufwerk ist verborgen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)

Die weißen Thermostate haben eine Anzeige, die durch das weiße Gehäuse durchscheint, ansonsten sind es nur weiße runde Teile, die neben einem nicht ganz frisch lackiertem Altbau-Heizkörper etwas deplatziert aussehen. Die Anzeige kommt erst ins Spiel, wenn sich etwas tut, sei es durch die App induziert oder auch beim manuellen Drehen. Ja, der manuelle Betrieb geht tatsächlich noch. Allerdings nur, wenn Batterien in den Thermostaten stecken, denn eine direkte Übersetzung vom Drehregler mit fühlbaren Stufen zum Motor gibt es nicht. Er wird elektronisch angesteuert.

Sinnvoller ist natürlich die Steuerung per App, da die Thermostate auch gruppiert werden können. Wer mehrere Heizkörper in einem Raum hat, kann diese synchron betreiben. Allerdings wird nur ein Thermostat zur Messung der Raumtemperatur verwendet. Auch die Luftfeuchtigkeit wird gemessen. Da die Messung direkt am Heizkörper stattfindet, lässt sich die Anzeige justieren, um einen Temperaturabfall etwa zur Raummitte auszugleichen. Leider haben wir keinen Weg gefunden, das Eve-System damit zu verbinden. In unserem Altbau würden wir lieber woanders messen. Eine separate Temperaturmessung bietet Tado nur für die größeren Installationen inklusive Zugang zum eigentlichen Heizsystem an, was schade ist.

Mit der App lässt sich also das Heizsystem gut steuern und die Werte lassen sich gut auslesen, doch das geht nicht direkt, da es keine Smartphones mit 6LoWPAN-Protokoll gibt. Selbst die Kommunikation mit der Bridge läuft über das Internet.

 Wenn die Internet Bridge von Tado nicht kommunizieren willOhne Cloud geht es bei Tado nicht 

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Vögelchen 19. Jan 2017

Nachdem ich mich nun schon 2x erkältet habe, weil das Aufheizen nach mehrwöchiger...

kaymvoit 18. Jan 2017

Ja, wir sind im Mischbetrieb. Fußbodenheizung in zwei Räumen im Obergeschoss...

maze_1980 12. Jan 2017

Die warme Luft steigt nach oben, sammelt sich an der Decke, und dann wird sie an der...

Eheran 11. Jan 2017

10% Mehrverbrauch sind nicht der Grund für die Mehrkosten, die die Einsparungen wieder...

Sebbi 11. Jan 2017

Zur Heizungssteuerung muss man nicht in Millisekundenabständen den Standort des Nutzers...



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