Abo
  • Services:
Anzeige
Tados Heizkörper-Regler liefen nicht ganz ohne Probleme.
Tados Heizkörper-Regler liefen nicht ganz ohne Probleme. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Tado im Langzeittest: Am Ende der Heizperiode

Tados Heizkörper-Regler liefen nicht ganz ohne Probleme.
Tados Heizkörper-Regler liefen nicht ganz ohne Probleme. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Der Sommer ist bald da, und damit werden die meisten Heizungen in Haushalten abgeschaltet. Nachdem die smarte Thermostatlösung Tado die ersten Monate gut funktioniert hat, wird es Zeit für einen Nachtrag. Das System funktioniert gut, ist aber nicht perfekt.
Ein Test von Andreas Sebayang

Vor drei Monaten haben wir die smarten Heizkörperthermostate von Tado getestet und für gut befunden. Auch wenn der damalige Test auf der Grundlage eines wochenlangen Einsatzes geschrieben wurde, konnten wir nicht alles ausprobieren. Wir haben in unserer Testwohnung aufgrund des Potenzials die Anzahl der Thermostate kurz darauf auf vier verdoppelt und weitere interessante Erfahrungen gemacht.

Anzeige
  • Das Tado-System ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... an unserem Demo-Heizkörper (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Eines von vier Thermostaten hat Probleme mit unseren Eneloop-Akkus.(Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Montage-Gegenstück entfernt (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Primärzellen mussten wir nicht verwenden. Akkus reichten in unserem Szenario. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Bridge ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... und die Regler nutzen versteckte LEDs. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
Das Tado-System ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)

So hoch die Anfangsinvestition ist, so groß ist auch der Komfort des Systems - wenn Nutzer kein Problem damit haben, die An- oder Abwesenheit in der Wohnung ständig an ein fremdes Unternehmen zu übermitteln. Die Heizkörper lassen sich gruppieren und der Intelligenz des Systems gelingt schon nach wenigen Wochen der Eingewöhnung eine sehr gute Anpassung der Temperatur. Nach dem Einsatz in einer ganzen Heizperiode zeigt sich aber, dass auch dieses System seine Schwächen hat. Nicht für alle kann Tado etwas.

Wohnraum-Luftströme können nicht berücksichtigt werden

Im Laufe der Zeit hat Tado immer wieder das System aktualisiert. So lassen sich mittlerweile Thermostate zwischen den Räumen bewegen. Damit ist die Zuordnung in der App gemeint. Das ging bei unserem Test nur mit Hilfe des Supports. Leider sind solche Fortschritte beim Logging nicht vorhanden. Es ist weiter nicht einfach herauszufinden, wie effizient die eigene Konfiguration der Heizkörper ist, und ob die Intelligenz im richtigen Moment greift. Wir hatten allerdings auch keine Probleme damit. Das System tat, was es sollte, und das weiterhin so, wie wir es wollten. Nur bei größeren Temperaturwechseln war das anders.

Wie schon nach den ersten Einsatzwochen befürchtet, funktioniert die Messung der Temperatur an den Heizkörperthermostaten nicht perfekt. Unser Testaltbau hat nämlich in Abhängigkeit von der Außentemperatur sein eigenes Klima, und es entstehen aufgrund der schlechten Isolierung Luftströme, die nur bei tiefen Temperaturen greifen.

Als es langsam wärmer wurde, also Außentemperaturen von über 10 Grad Celsius erreicht wurden, mussten wir dementsprechend die einstellbare Temperaturkorrektur von 3 Grad Verschiebung auf 2 Grad Verschiebung ändern. Andernfalls wurde die Wohnung viel zu warm - und das, obwohl wir aufgrund eines unangenehm vibrierenden Heizkörpers, bei nahezu geschlossenem Ventil, ein Thermostat nur noch manuell betrieben. Das ist indes kein Problem von Tado. Unser Testequipment hatte einfach einen Ausfall.

Wir können unsere damalige Vermutung also bestätigen: Die Messung der Raumtemperatur am Heizkörper ist keine gute Idee. Zumindest dann nicht, wenn der Heizkörper unter einem Fenster positioniert ist. Wir müssen in einem typischen Winter mit ein paar Wärmeperioden im Laufe der Zeit die Temperaturkorrektur je Jahr etwa zwei bis drei mal umstellen. Das ist weder schön noch entspricht es dem Smart-Gedanken, aber es geht in der App recht fix.

Leider ist es Tado bisher nicht gelungen, die Homekit-Integration zu aktivieren. Damit müsste es theoretisch möglich sein, etwa die Elgato-Eve-Raummessdaten zu verwenden. Ob das Tado irgendwann ermöglichen wird, ist noch nicht bekannt. Auf der langfristigen Roadmap finden sich aber andere interessante Punkte. Beeilen braucht sich das Unternehmen jetzt nicht mehr. Zumindest auf der Nordhalbkugel ist der Winter vorbei, und das Wetter so warm, dass nicht mehr geheizt werden muss.

Kleinere Probleme durch ein Ersatzgerät 

eye home zur Startseite
x2k 28. Mai 2017

... Mache ich ein schönes Feuerchen im Kamin an =) Das funktioniert zwar mit keiner...

Bolt 23. Mai 2017

Ich bezog mich auf diese Aussage: Das kommt doch deswegen, weil die Akkus vollgeladen nur...

Karsten Meyer 23. Mai 2017

Du scheinst irgendwie zu glauben, dabei gehe Energie verloren. Das ist schlichtweg falsch.

Dwalinn 23. Mai 2017

Und im Supermarkt guck ich auch nur auf Kalorien pro ¤ man will ja effizient leben.

TechnikSchaaf 23. Mai 2017

Nach den Skandalen der letzten Jahre noch mit dem Aluhutvorwurf um sich zu werfen ist...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), Bonn
  2. Bechtle GmbH IT-Systemhaus, Nürtingen
  3. Leadec Management Central Europe BV & Co. KG, Heilbronn
  4. Die Deutsche Immobilien Gruppe, Düren


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 57,99€/69,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 4,99€
  3. 25,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Bildbearbeitung

    Google-Algorithmus entfernt Wasserzeichen auf Fotos

  2. Ladestationen

    Regierung lehnt Zwangsverkabelung von Tiefgaragen ab

  3. Raspberry Pi

    Raspbian auf Stretch upgedated

  4. Trotz Förderung

    Breitbandausbau kommt nur schleppend voran

  5. Nvidia

    Keine Volta-basierten Geforces in 2017

  6. Grafikkarte

    Sonnets eGFX Breakaway Box kostet 330 Euro

  7. E-Commerce

    Kartellamt will Online-Shops des Einzelhandels schützen

  8. id Software

    Quake Champions startet in den Early Access

  9. Betrug

    Verbraucherzentrale warnt vor gefälschten Youporn-Mahnungen

  10. Lenovo

    Smartphone- und Servergeschäft sorgen für Verlust



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Threadripper 1950X und 1920X im Test: AMD hat die schnellste Desktop-CPU
Threadripper 1950X und 1920X im Test
AMD hat die schnellste Desktop-CPU
  1. Ryzen AMD bestätigt Compiler-Fehler unter Linux
  2. CPU Achtkerniger Threadripper erscheint Ende August
  3. Ryzen 3 1300X und 1200 im Test Harte Gegner für Intels Core i3

Sysadmin Day 2017: Zum Admin-Sein fehlen mir die Superkräfte
Sysadmin Day 2017
Zum Admin-Sein fehlen mir die Superkräfte

Orange Pi 2G IoT ausprobiert: Wir bauen uns ein 20-Euro-Smartphone
Orange Pi 2G IoT ausprobiert
Wir bauen uns ein 20-Euro-Smartphone
  1. Odroid HC-1 Bastelrechner besser stapeln im NAS
  2. Bastelrechner Nano Pi im Test Klein, aber nicht unbedingt oho

  1. naja gerade wurde das letzte Deutschte LWL...

    le_watchdoge | 15:12

  2. Re: Ich bin für die zwangsweise Verlegung der...

    Oktavian | 15:12

  3. Re: Das ist nicht die Aufgabe des Staates

    Niaxa | 15:10

  4. Upgedated???

    Ervau | 15:09

  5. Wäre klasse, wenn es hier auch Sammelklagen gäbe.

    logged_in | 15:05


  1. 14:38

  2. 12:42

  3. 11:59

  4. 11:21

  5. 17:56

  6. 16:20

  7. 15:30

  8. 15:07


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel