Probleme mit der Hausanlage und Fazit

Ein Fall, den wir nicht erwartet hatten, war ein Defekt der Hausanlage. Das ist nicht unbedingt ein Testszenario, das wir in einem Mietshaus absichtlich herbeiführen würden, es passierte aber ohne unser Zutun: Das Heizungswasser kam nur noch lauwarm an. In der Situation konnte das System natürlich nur die Ventile öffnen. Wir selbst haben das nicht sofort bemerkt, sondern erst, als es unangenehm kalt wurde, und die abstrahlende Wärme des Interieurs der Wohnung auch nicht mehr half. Wir würden uns wünschen, dass das Tado-System solche Unregelmäßigkeiten erkennt und eine Warnung ausgibt.

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Die Heizkörper könnten dann blinken, die App eine Benachrichtigung aussenden oder die Server selbst reagieren. Das würde dem Smart-Gedanken entsprechen und sollte gut funktionieren, weil die Temperaturmessung direkt am Heizkörper erfolgt. Hier gibt es noch Verbesserungspotenzial.

Zumindest kamen die Ausgleichsmechanismen zum Einsatz: Es wurde länger mit dem lauwarmen Wasser geheizt. Kalt wurde uns aber trotzdem. Nach der Reparatur der Anlage kam dann ungewohnt heißes Wasser an. Auch das meisterte die Tado-Anlage den Erwartungen entsprechend.

Einige Wünsche haben wir zusätzlich im Bereich der Intelligenz, denn es bleiben grundsätzliche Probleme. Es muss jeder im Haushalt verbunden sein, der selbst die Wohnung betritt oder verlässt. Kleine Kinder kommen meist mit den Eltern nach Hause. Beim Mittelstufenalter sind sie aber so selbstständig, dass sie im Prinzip auch ein Smartphone und die App benötigen. Eine Verbindung mit einem Bewegungssensor könnte helfen.

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Der Langzeiteinsatz zeigt: Ganz ohne Probleme ist auch das durchdachte Tado-System nicht. Ein Thermostat mag unsere Akkus nicht, ein anderes ist mit Motorschaden ausgefallen, und in unserem Altbau ist alle paar Monate eine Nachjustierung der Temperaturmessmethode notwendig. Letzteres wäre mit einem externen Temperaturmesser kein Problem. Leider bietet Tado diesen, genauso wie einen Bewegungsmelder, nicht an und die Homekit-Aktivierung, die zumindest Apple-Nutzern potenziell helfen könnte, lässt auf sich warten.

Nichtsdestotrotz: Die Thermostate werkeln vor sich hin, und der Nutzer macht wochenlang nichts. Im Vergleich zur manuellen Methode ist das ein Komfortgewinn. Und selbst verglichen mit programmierbaren, nicht vernetzten Thermostaten ist der Komfort höher. Wir wollen unsere alten Honeywell-Thermostate jedenfalls nicht mehr einsetzen.

Die Programmierung der Alt-Systeme ist zwar nicht kompliziert, aber nervig, insbesondere bei vielen Heizkörpern. Das gilt vor allem für Thermostate, die bei einem Batterietausch ihre Konfiguration vergessen. Das Tado-System nimmt den Nutzern solche Sorgen ab. Ein bisschen Mitdenken empfiehlt sich aber trotzdem. Tados System ist nicht so smart, dass es alle Szenarien abdecken kann. Jetzt hat der Hersteller aber erst einmal ein halbes Jahr Zeit, wenn die Geräte in die Sommerpause gehen.

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 Kleinere Probleme durch ein Ersatzgerät
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kevni 02. Feb 2019

Dieser Mythos schwirrt leider immer noch vielfach im Netz herum - er ist aber...

sphere 13. Jan 2018

Ich habe seit einem Dreivierteljahr fünf tado-Heizkörperthermostate im Einsatz: * Ein...

x2k 28. Mai 2017

... Mache ich ein schönes Feuerchen im Kamin an =) Das funktioniert zwar mit keiner...

Bolt 23. Mai 2017

Ich bezog mich auf diese Aussage: Das kommt doch deswegen, weil die Akkus vollgeladen nur...

Dwalinn 23. Mai 2017

Und im Supermarkt guck ich auch nur auf Kalorien pro ¤ man will ja effizient leben.



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