Kleinere Probleme durch ein Ersatzgerät
Im Laufe des Winters fiel eines der mittlerweile vier Thermostate aus. Zunächst wunderten wir uns über seltsame Motorengeräusche. Der Motor eines der Thermostate versuchte immer wieder, das Ventil zu stellen, was nicht recht gelang. Ein Neustart behob das Problem zwar, allerdings nicht dauerhaft. Interessanterweise werden die Thermostate von Tado auf ihre Funktion hin überwacht. Wir bekamen ein paar Tage später eine E-Mail von Tado, dass ein Thermostat ausgetauscht werden müsse, weil es sich nicht korrekt verhalte.
Nach ein paar eigenen Experimenten stimmten wir dem Austausch zu. Ein Ersatzgerät kam wenige Tage später. Hier sei allerdings angemerkt, dass Tado vermutlich weiß, dass ein Presseaccount betroffen war. Ob der Austausch bei Endkunden genauso fix passiert, wissen wir nicht.
So ein Ausfall ist während eines längeren Urlaubes nicht gut. Das Ventil bleibt dann offen, was die Heizkosten erhöht. Bei uns passierte das glücklicherweise während einer Anwesenheit. Die App zeigt Probleme mit der Ventilstellung leider nicht an. Es muss ja nicht unbedingt das Thermostat sein, auch das Ventil könnte sich verklemmen. Zu hohe Temperaturen sind nur bei einem genauen Blick auf die App erkennbar. Das ganze System ist aber so komfortabel, dass wir so gut wie nie die App nutzen. Eine Warnung vor außergewöhnlichen Problemen wäre wünschenswert.
Batteriewarnung kommt zu spät
Ähnlich gelagert ist der Fall bei einer Batterie, die sich langsam dem Leerzustand nähert - oder in unserem Fall Akkus. Austauschen mussten wir rein praktisch die Stromgeber eigentlich nur einmal. Das mit den Motorproblemen betroffene Gerät meldete sich irgendwann, aber nicht etwa über die App, wie wir es erwartet hatten, sondern über eine automatisierte E-Mail. Diese empfiehlt einen Austausch der Zellen, die verbleibende Kapazität halte nur noch maximal zwei Wochen. Auch das ist im Urlaubsfall nicht gut. Allerdings scheint es noch eine weitere Reserve zu geben, wie ein weiterer Fall zeigt.
Unser Austauschgerät hat nämlich mit unseren Eneloop-Akkus - das sind Low-Self-Discharge-Akkus, also ideal für Heizkörper - erhebliche Probleme, die Ladekapazität korrekt vorauszusagen. Die frisch aufgeladenen Sekundärzellen lösen schon nach ein bis zwei Wochen eine Batteriewarnung aus. Nach mehrfachem Tauschen und dem Probieren anderer Eneloop-Hardware-Revisionen war uns das irgendwann zu viel, und wir wollten wissen, wann die Akkus wirklich versagen.
Das ist bis heute nicht geschehen. Die Akkuwarnungen sind ärgerlich, aber nicht unbedingt ungewöhnlich. Wir kennen leider einige Geräte, bei denen die Restkapazität der Akkus nicht korrekt erkannt wird. Tado empfiehlt ohnehin Primärzellen, was wir allerdings für Verschwendung halten. Unser Test zeigt: Es ist möglich, mit LSD-Akkus eine Heizperiode durchzuhalten. Zudem kann der Anwender schon im Sommer die Zellen tauschen, da die Selbstentladung bei LSD-Akkus kaum relevant ist. Normale Batterien haben den Vorteil natürlich auch und sind anfangs in der Investition günstiger. In Anbetracht der langen Einsatzdauer empfehlen wir aber LSD-Akkus.
Das hängt indes auch vom eigenen Heizverhalten ab. Je feiner die Konfiguration, desto mehr Motorbewegungen braucht es. Unsere Konfiguration reicht in der Praxis offenbar nicht, um Laufzeitunterschiede zwischen Akkus und Batterien zu zeigen. Der Motor ist anscheinend der einzige echte Energiefresser. Die Funkverbindung hat keine Auswirkungen. Das verwendete 6LoWPAN-Protokoll ist für solche Einsätze ideal.
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| Tado im Langzeittest: Am Ende der Heizperiode | Probleme mit der Hausanlage und Fazit |










Dieser Mythos schwirrt leider immer noch vielfach im Netz herum - er ist aber...
Ich habe seit einem Dreivierteljahr fünf tado-Heizkörperthermostate im Einsatz: * Ein...
... Mache ich ein schönes Feuerchen im Kamin an =) Das funktioniert zwar mit keiner...
Ich bezog mich auf diese Aussage: Das kommt doch deswegen, weil die Akkus vollgeladen nur...