Tado Auto Assist: 25-Euro-Abo für die Heizungssteuerung lässt sich umgehen
Tados Heizungssteuerung lässt sich mit Homekit automatisieren, wie Digitalzimmer in einer Anleitung zeigt(öffnet im neuen Fenster). Damit lässt sich das kostenpflichtige Abo umgehen, das Tado seit der Ifa 2018 von einigen Kundengruppen verlangt.
Wer Tados V3+-Heizungssteuerung benutzt, muss bekanntlich mit einem Abo die smarten Funktionen freischalten. Nur dann ist der Auto Assist Skill verfügbar, der die Heizung in Abhängigkeit von der Entfernung der Bewohner steuert. Die vormals kostenlose Funktion (V3 und älter) lässt sich Tado allerdings mit 25 Euro bezahlen. Viel Geld für ein bisschen Komfort, der zuvor maßgeblich für unsere gute Bewertung im Tado-Langzeittest verantwortlich war.
Das gilt im Übrigen teils auch für Bestandskunden, wie Golem.de selbst testen konnte. Wer ein V3+-Gerät in seine Installation integriert, sorgt dafür, dass die Thermostate nicht mehr basierend auf der Position des Anwenders schalten. Immerhin ist dann aber die neue App kostenlos, sie ist Teil von Tados V3+-Paketen. Doch das automatische Umschalten geht nicht mehr. Stattdessen muss der Anwender eine Benachrichtigung auf dem Smartphone bestätigen, um etwa in den Abwesenheitsmodus zu wechseln. Allerdings passiert es uns oft, dass wir die Benachrichtigung nicht mitbekommen, was vor allem beim Heimweg ärgerlich ist. Dann ist mit den smarten Thermostaten im Winter erst einmal frieren angesagt, bis die Abwesenheit deaktiviert wurde.
Wer die Homekit-Anleitung verwendet, gewinnt so zumindest einen Teil seines Komforts zurück, da die Heizung in einem bestimmten Gebiet wieder von selbst hochfährt.
- Anzeige Hier geht es zu Philips Hue Produkten bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.