Tablets und Krise: Intels Gewinn und Umsatz brechen ein

Intels Gewinn und Umsatz sind schwächer ausgefallen. In den nächsten Monaten sollen Ultrabooks, Smartphones und Intel-Tablets Besserung bringen. Doch die Analysten haben Zweifel daran.

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Intel-Konzernchef Paul Otellini
Intel-Konzernchef Paul Otellini (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Intel hat im dritten Quartal 2012 einen Gewinn von 3 Milliarden US-Dollar oder 58 Cent pro Aktie erzielt. Das gab der Prozessorhersteller am 16. Oktober 2012 bekannt. Die Analysten hatten nur 49 Cent pro Aktie erwartet. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres sank der Gewinn um 14 Prozent. Der Umsatz fiel um 5,5 Prozent - von 14,23 Milliarden US-Dollar auf 13,5 Milliarden US-Dollar. Auch hier hatten die Analysten nur 13,22 Milliarden US-Dollar erwartet.

"Unsere Quartalsergebnisse spiegeln ein anhaltend schwieriges wirtschaftliches Umfeld wider", räumte Konzernchef Paul Otellini ein. "Die Welt der Computer befindet sich mitten im Umbruch durch bahnbrechende Innovationen und Kreativität. Wenn wir auf das vierte Quartal 2012 vorausschauen, freuen wir uns über weitere Fortschritte bei Ultrabooks und Smartphones und sind begeistert vom kommenden breiten Angebot von Intel-Tablets, die auf den Markt kommen."

Der Roth-Capital-Analyst Krishna Shankar erklärte laut Wall Street Journal im Vorfeld, Intel leide sowohl unter einer schwachen Nachfrage bei PCs als auch unter der krisenhaften Weltwirtschaft. Intels Ultrabooks, als eine Lösung für die Probleme gedacht, würden zumeist erst mit dem Start von Windows 8 am 25. Oktober 2012 verfügbar sein, betonte Chris Caso von der Susquehanna International Group. Doch die Produktionspläne der Auftragshersteller zeigten eine "laue Nachfrage" und die angekündigte Apple-Produktvorstellung am 23. Oktober 2012 baue weiteren Druck auf Intel auf.

Intel werde noch einige Zeit brauchen, um ARM im Smartphone-Bereich einzuholen, hatte Noel Hurley, Vice President für Marketing & Strategy, in der Prozessorsparte von ARM im September 2012 erklärt.

Intel hatte am 7. September 2012 eine Gewinn- und Umsatzwarnung abgegeben. Händler würden ihre Lagerbestände reduzieren, Unternehmen kauften weniger PCs als erwartet und in den Schwellenländern zeige sich ein verlangsamtes Wachstum, begründet Intel. Das Servergeschäft laufe allerdings nach Plan.

In der vergangenen Woche hatte die IDC-Marktforschung prognostiziert, dass der weltweite PC-Markt im dritten Quartal 2012 um 8,6 Prozent zurückgegangen sei.

Laut Angaben von HS iSuppli werde der Absatz von Ultrabooks in der zweiten Jahreshälfte 2012 statt 35 Millionen nur 28 Millionen erreichen.

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Trollfeeder 17. Okt 2012

Sehr schönes Beispiel.^^

Casandro 17. Okt 2012

Warum soll man in solch einem Gerät auf eine Intel CPU wechseln? Angry Birds und ein...

Notoricus 17. Okt 2012

Eben, man hätte auch titeln können "Intels Umsatz und Gewinn übertreffen erwartungen der...

failix 17. Okt 2012

Mhm, wenn ich nur mal beim bunten Freund "Ultrabook Verkaufszahlen" eingebe zeigt sich...



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