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Apple-Mitarbeiter mit iPad-3-Packungen bei der Markteinführung im März 2012
Apple-Mitarbeiter mit iPad-3-Packungen bei der Markteinführung im März 2012 (Bild: Carl Court/AFP/Getty Images)

Tabletmarkt 2012: 98 Prozent mehr verkaufte Tablets erwartet

Apple-Mitarbeiter mit iPad-3-Packungen bei der Markteinführung im März 2012
Apple-Mitarbeiter mit iPad-3-Packungen bei der Markteinführung im März 2012 (Bild: Carl Court/AFP/Getty Images)

Fast 119 Millionen verkaufte Tablets erwarten die Marktforscher von Gartner für das Jahr 2012 - ein erheblicher Anstieg gegenüber 2011.

118,9 Millionen Tablets werden im Jahr 2012 weltweit an Endkunden verkauft, so die Prognose von Gartner. 2011 waren es noch 60 Millionen Stück - das entspräche einem Wachstum von 98 Prozent.

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Gartner geht davon aus, dass Apples iPads auch 2012 noch mit 61,4 Prozent Anteil (circa 73 Millionen Geräte) den Tabletmarkt dominieren werden; trotz der für dieses Jahr zu erwartenden internationalen Vermarktung von Amazons Android-Tablet Kindle Fire und der geplanten Einführung von Windows-8-basierten Tablets. Im vergangenen Jahr verkaufte Apple laut Gartner und iSuppli rund 40 Millionen iPads, so dass sich Apples Marktanteil in etwa gehalten hat.

Android-Tablets werden mit 37,9 Millionen Geräten laut Gartner einen Marktanteil von 31,9 Prozent erreichen. Das größte Problem bei Android sei der Mangel an speziell für Tablets angepassten Anwendungen, die deren Fähigkeiten nutzen könnten. Anders als IDC geht Gartner derzeit nicht davon aus, dass Android-Tablets ab 2015 Apples iPads bei den Verkaufszahlen überholen. Sie sollen ihnen auch 2016 höchstens nahe kommen.

Differenzierungsschwierigkeiten

Im vergangenen Jahr blieben Gartner zufolge viele Hersteller auf ihrem Inventar sitzen. Sie hätten versucht, sich gegenseitig im Preis zu unterbieten, da es ihnen schwergefallen sei, sich bei der Hardware oder beim Ökosystem ausreichend voneinander abzugrenzen. Anfang 2012 hätte sich die Situation nicht verbessert: Viele Hersteller hätten darauf gewartet, was Apple mit dem neuen iPad 3 bieten würde. Darauf hätten die wenigen Ankündigungen von Tablets auf der CES und dem Mobile World Congress (MWC) hingedeutet, erklärte Gartner.

Mit dem iPad 3 sei dann der Benchmark neu gesetzt worden. Eine echte Tabletdürre konnte Golem.de vor der iPad-3-Einführung jedoch nicht ausmachen, zumindest Samsung kündigte um den MWC herum verschiedene neue Tablets an, viele andere Hersteller bereits Ende 2011.

Windows 8 vor allem für Unternehmenstablets

Eine Chance sähen viele Hersteller in Windows 8 und einem Dual-Plattform-Ansatz; in der Hoffnung, dass die Microsoft-Marke ihnen sowohl bei Geschäfts- als auch Endkunden helfen werde. Mehr als 4,1 Prozent Marktanteil mit 4,9 Millionen verkauften Windows-8-Tablets erwartet Gartner für 2012 nicht. Bis 2016 soll der Marktanteil von Windows-8-Tablets auf 11,8 Prozent wachsen.

"IT-Abteilungen werden Windows 8 als Chance sehen, Tablets mit einem ihnen vertrauten OS zu verteilen [...]", sagte Carolina Milanesi, Gartners Vize-Forschungsleiterin. Dabei könnte auf Geräte von Herstellern zugegriffen werden, die sich auf Unternehmenskunden konzentriert hätten. Aus dem Grunde sehe man Windows 8 auf Tablets eher als starkes Angebot im Unternehmensbereich denn als Betriebssystem mit starkem Konsumentenanreiz.

Gartner zufolge wird der Verkauf von Tablets im Enterprise-Markt bis 2015 etwa 35 Prozent aller weltweiten Tabletverkäufe ausmachen. Diese Verkaufszahlen werden aber nicht klar als Enterprisekäufe umrissen, da Gartner davon ausgeht, dass Unternehmen es ihren Mitarbeitern erlauben werden, ihre eigenen Geräte zu kaufen und einzusetzen (BYOD, bring/buy your own device).

"Das ist eine große Bedrohung für Hersteller, die darüber nachgedacht haben, sich auf den Enterprise-Markt zu konzentrieren und die nun auch für Konsumenten attraktiv werden müssen", sagte Milanesi. Mit dem gleichen Trend sei RIM im Smartphonemarkt konfrontiert worden - mit dem Unterschied, dass Tablets erst für Endanwender entwickelt worden seien und sich dann auf ein Ökosystem aus Apps und Diensten verlassen hätten, mit denen sie im Unternehmenseinsatz besser zu verwalten seien.

Auch von RIMs auf den Unternehmensbereich ausgerichteten Playbooks erhofft sich Gartner nicht viel - der Prognose zufolge werden die Tablets mit dem QNX-basierten Blackberry OS (2012: 2,6 Millionen Stück) von Windows-8-Tablets überholt.


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motzerator 20. Apr 2012

Wie willst du in das Tablet den gesamten PC reinpacken? Die Festplatte? Den DVD/BD...



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