Abo
  • Services:

Tablet-Tageszeitung: News Corporation stellt The Daily ein

The Daily, die kostenpflichtige Tageszeitung, die ausschließlich auf Tablets erscheint, wird eingestellt. Es seien nicht genügend zahlende Leser gefunden worden, sagte Murdoch.

Artikel veröffentlicht am ,
Rupert Murdoch beim Start von The Daily
Rupert Murdoch beim Start von The Daily (Bild: Spencer Platt/Getty Images)

News Corporation stellt die digitale Tageszeitung für Tablets The Daily ein. Das gab das Medienunternehmen bekannt. Das Paid-Content-Projekt war im Februar 2011 gestartet. Laut einem Bericht des New York Observers soll The Daily jährlich Verluste in Höhe von 30 Millionen US-Dollar gemacht haben.

Stellenmarkt
  1. Bankhaus Lampe KG, Düsseldorf
  2. Convidis AG, Sankt Gallen (Österreich)

Das Medienunternehmen des Australiers Rupert Murdoch stellte The Daily zuerst für iOS vor und erklärte, dass er beabsichtige, die digitale Zeitung auch für andere Plattformen bereitzustellen. Wenig später folgte eine App für Android-Geräte. Auch eine europäische Ausgabe war geplant.

Im Zuge einer Restrukturierung wird die Publikation am 15. Dezember 2012 eingestellt, heißt es in der Mitteilung. Jesse Angelo, Gründungschefredakteur von The Daily, wird auf den Posten des Herausgebers der The New York Post wechseln. Andere leitende Manager erhalten anderswo im Konzern neue Posten. Der Titel The Daily soll allerdings als Marke in anderen Medien des Konzerns fortgeführt werden. Die Technologie und ein Teil der Belegschaft werden von der The New York Post übernommen.

Murdoch erklärte: "The Daily war seit seiner Markteinführung ein kühnes Experiment im Bereich Digital Publishing. Leider war unsere Erfahrung, dass wir nicht schnell genug eine ausreichend große Zielgruppe finden konnten, um uns zu überzeugen, dass das Geschäftsmodell langfristig und nachhaltig ist. Ich möchte mich bei allen Journalisten, Digital- und Branchenprofis für die harte Arbeit bedanken."

Zuerst konnten die Leser in den USA die Zeitung kostenlos lesen. Das Abonnement kostete pro Woche 1 US-Dollar und pro Jahr 40 US-Dollar.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 7,99€ inkl. FSK-18-Versand
  2. 4,25€
  3. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

Casandro 04. Dez 2012

Da muss ich mich anschließen. Ich würde jetzt auch von einer App-Zeitung nicht erwarten...

sparvar 03. Dez 2012

hast du sie gelesen? hat sie dir geschadet oder warum tangiert es dich so persönlich?

der_bernd 03. Dez 2012

Frau Herman, ich denke es wäre angebracht, wenn Sie das Studio nun verlassen würden...


Folgen Sie uns
       


Apple WWDC 2018 Keynote in 11 Minuten - Supercut

Im Supercut zur WWDC 2018 zeigen wir in zehn Minuten, was Apple Entwicklern und Nutzern von iOS 12, MacOS Mojave und WatchOS 5 und TvOS präsentiert hat.

Apple WWDC 2018 Keynote in 11 Minuten - Supercut Video aufrufen
Nasa-Teleskop: Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
Nasa-Teleskop
Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig

Seit 1996 entwickelt die Nasa einen Nachfolger für das Hubble-Weltraumteleskop. Die Kosten dafür stiegen seit dem von 500 Millionen auf über 10 Milliarden US-Dollar. Bei Tests fiel das Prestigeprojekt zuletzt durch lockere Schrauben auf. Wie konnte es dazu kommen?
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa Forscher entdecken Asteroiden, bevor er die Erde erreicht
  2. Nasa 2020 soll ein Helikopter zum Mars fliegen
  3. Raumfahrt Nasa startet neue Beobachtungssonde Tess

Blackberry Key2 im Test: Ordentliches Tastatur-Smartphone mit zu vielen Schwächen
Blackberry Key2 im Test
Ordentliches Tastatur-Smartphone mit zu vielen Schwächen

Zwei Hauptkameras, 32 Tasten und viele Probleme: Beim Blackberry Key2 ist vieles besser als beim Keyone, unfertige Software macht dem neuen Tastatur-Smartphone aber zu schaffen. Im Testbericht verraten wir, was uns gut und was uns gar nicht gefallen hat.
Ein Test von Tobias Czullay

  1. Blackberry Key2 im Hands On Smartphone bringt verbesserte Tastatur und eine Dual-Kamera
  2. Blackberry Motion im Test Langläufer ohne Glanz

Garmin Fenix 5 Plus im Test: Mit Musik ins unbekannte Land
Garmin Fenix 5 Plus im Test
Mit Musik ins unbekannte Land

Kopfhörer ins Ohr und ab zum Joggen, Rad fahren oder zum nächsten Supermarkt spazieren - ohne Smartphone: Mit der Sport-Smartwatch Fenix 5 Plus von Garmin geht das. Beim Test haben wir uns zwar im Wegfindungsmodus verlaufen, sind von den sonstigen Navigationsoptionen aber begeistert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Garmin im Hands on Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation

    •  /