Abo
  • Services:

Tablet mit Stylus: Hätte Leonardo ein iPad Pro gehabt ...

Drei neugierige Künstler und ein Tablet mit Stylus: Wir haben uns angesehen, wie analoge mit digitaler Kunst verschmilzt und uns erklären lassen, warum Apples Pencil ein großer Schritt auf diesem Weg ist.

Artikel von veröffentlicht am
Das iPad Pro im Kreativeinsatz
Das iPad Pro im Kreativeinsatz (Bild: Golem.de)

Erst wird die Perspektive mit Bleistift vorgezeichnet, dann werden die Felswände mit Farbe aufgetragen. Weitere Farbschichten kreieren eine Illusion von Tiefe, am Schluss kommt noch eine kleine Brücke in der Bildmitte hinzu. So weit, so normal. Doch der Künstler Yadegar Asisi malt sein Bild nicht auf Papier, sondern auf dem iPad Pro. Und so kann er kleine Fehler einfach durch die Zurück-Taste beheben oder Änderungen des ursprünglich geplanten Konzepts vornehmen.

Inhalt:
  1. Tablet mit Stylus: Hätte Leonardo ein iPad Pro gehabt ...
  2. Das Tablet als mobiles Zeichenatelier
  3. Andere Haptik, andere Möglichkeiten

Asisis auf dem iPad Pro gemaltes Bild ist am Ende auf den ersten - und sogar auf den zweiten - Blick nicht von einem "echten", also auf Papier oder Leinwand gemalten, Bild zu unterscheiden. "Mit dem iPad Pro und dem Apple Pencil fließen digitale und analoge Medien weiter ineinander", sagt Asisi, der für seine bis zu 3.500 Quadratmeter großen Großraumpanoramen bekannt ist.

  • Luiza Mogosanu beim Zeichnen der Tasse auf dem Tisch. (Bild: Golem.de)
  • Yadegar Asisi zeichnet zu Beginn seiner Zeichnung eine Perspektive mit Bleistift vor. (Bild: Yadegar Asisi)
  • Was erst wie ein Gebäude aussieht, entpuppt sich als Felslandschaft. (Bild: Yadegar Asisi)
  • Das fertige Bild von Yadegar Asisi (Bild: Yadegar Asisi)
  • Auch der Clown startet als Zeichnung. (Bild: Yadegar Asisi)
  • Das fertige Bild des Clowns (Bild: Yadegar Asisi)
Das fertige Bild von Yadegar Asisi (Bild: Yadegar Asisi)

Das Tablet als Leinwand

Die Verschmelzung digitaler und analoger Kunst ist ein Prozess, der bereits vor Jahren mit den ersten digitalen Zeichentablets und -computern begonnen hat. Mittlerweile sind Tablets und Convertibles mit Touchscreen ein fester Bestandteil der Alltagskultur, dementsprechend sind viele Menschen zumindest technisch gesehen in der Lage, mit derartigen Geräten digital zu malen. Besonders gut geht das mit Tablets, die über einen aktiven Eingabestift verfügen - wie etwa Microsofts Surface-Tablets oder das neue iPad Pro.

Uns hat interessiert, was auf einem Tablet künstlerisch machbar ist - mal abgesehen von unseren eigenen kläglichen Malversuchen. Wir haben daher drei Künstlern das iPad Pro in die Hand gedrückt, das mit seinem Stift explizit als geeignet für Künstler beworben wird, und sie nach ihren Eindrücken gefragt. Dabei haben wir schnell gemerkt, dass es echten Kunstinteressierten völlig egal ist, wie Kunst entsteht - solange etwas Kreatives dabei herauskommt.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Hildesheim
  2. Robert Bosch GmbH, Eisenach

Berührungsängste hatte keiner von ihnen, vielmehr stürzten sie sich begeistert auf das Neue. "Hätte Leonardo ein iPad gehabt", antwortete uns der Künstler und Journalist Andreas Poppmann schon auf unsere erste Anfrage, "oder Masaccio, Lippi oder Millais - die hätten auch probiert!"

Das Tablet als mobiles Zeichenatelier 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. 299€
  2. 499€ + Versand
  3. (-80%) 3,99€

Amavî 27. Dez 2015

Mit einem iPad, hätte er Zugang zu einem sehr effizienten Rechengerät mitsamt...

Amavî 27. Dez 2015

Eher eine Antiwerbung für das iPad.

david_rieger 24. Dez 2015

Inwieweit schließt das Kreativität auf einem iPad aus? Wenn da Vinci mit einer Feder...

HubertHans 20. Dez 2015

Ja. Aber funktioniert hats optisch wohl nicht so ganz.

Bill Carson 18. Dez 2015

This is bat country!


Folgen Sie uns
       


HP Z2 Mini Workstation - Test

Die Z2 Mini Workstation G3 kann uns im Test überzeugen - und das nicht als sehr schnelle Maschine, sondern als gut durchdachtes Gesamtkonzept.

HP Z2 Mini Workstation - Test Video aufrufen
Patscherkofel: Gondelbahn mit Sicherheitslücken
Patscherkofel
Gondelbahn mit Sicherheitslücken

Die Steuerungsanlage der neuen Gondelbahn am Innsbrucker Patscherkofel ist ohne Sicherheitsmaßnahmen im Netz zu finden gewesen. Ein Angreifer hätte die Bahn aus der Ferne übernehmen können - trotzdem beschwichtigt der Hersteller.
Von Hauke Gierow

  1. Hamburg Sensoren melden freie Parkplätze
  2. Edge Computing Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
  3. Software AG Cumulocity IoT bringt das Internet der Dinge für Einsteiger

Adblock Plus: Bundesgerichtshof erlaubt Einsatz von Werbeblockern
Adblock Plus
Bundesgerichtshof erlaubt Einsatz von Werbeblockern

Der Bundesgerichtshof hat im Streit um die Nutzung von Werbeblockern entschieden: Eyeo verstößt mit Adblock Plus gegen keine Gesetze. Axel Springer hat nach dem Urteil angekündigt, Verfassungsbeschwerde einreichen zu wollen.

  1. Urheberrecht Easylist muss Anti-Adblocker-Domain entfernen

Ryzen 7 2700X im Test: AMDs Zen+ zieht gleich mit Intel
Ryzen 7 2700X im Test
AMDs Zen+ zieht gleich mit Intel

Der neue Ryzen 7 2700X gehört zu den schnellsten CPUs für 300 Euro. In Anwendungen schlägt er sich sehr gut und ist in Spielen oft überraschend flott. Besonders schön: die Abwärtskompatibilität.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ryzen 2400GE/2200GE AMD veröffentlicht sparsame 35-Watt-APUs
  2. AMD-Prozessor Ryzen-Topmodell 7 2700X kostet 320 Euro
  3. Spectre v2 AMD und Microsoft patchen CPUs bis zurück zum Bulldozer

    •  /