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Tablet-Betriebssystem: iPadOS 14.7 mit Verzögerung erschienen

Apple hat erst zwei Tage nach iOS 14.7 auch iOS 14.7 für iPads veröffentlicht. Mit beiden Updates werden auch zahlreiche Sicherheitslücken geschlossen.
/ Andreas Donath
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iPadOS 14 (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)
iPadOS 14 Bild: Apple/Screenshot: Golem.de

Apple hat iPadOS 14.7 mit zwei Tagen Verspätung veröffentlicht – iOS 14.7 erschien nämlich bereits vorher. Das Update enthält Verbesserungen für die misslungene Podcasts-App, eine Korrektur für Apple Music und die Behebung eines Kopfhörerproblems speziell beim iPad.

Wie iOS enthält auch iPadOS 14.7 neue Timer-Verwaltungsfunktionen in der Home-App. Damit können Timer über die Home-App auf dem iPhone und iPad gesetzt und verwaltet werden.

Für Apple-Card-Nutzer wird die Möglichkeit von Familienkonten mit unterschiedlichem Kreditlimit eingeführt, wobei dennoch alle Karten über ein Bankkonto abgewickelt werden.

Darüber hinaus soll die Menüoption "Wiedergabeliste teilen" wieder in Apple Music auftauchen und die verlustfreie Audiowiedergabe von Dolby Atmos und Apple Music nicht mehr unerwartet stoppen.

Bisher konnte es passieren, dass die Audiowiedergabe fehlerhaft war, wenn ein USB-C-auf-3,5-mm-Kopfhöreranschluss-Adapter mit dem iPad verwendet wurde. Das Problem soll nun behoben worden sein.

Zudem schließt Apple zahlreiche Sicherheitslücken(öffnet im neuen Fenster) mit den beiden Betriebssystemen – unter anderem den WLAN-Fehler in iPhones und iPad . Deren Netzwerk-Stack stürzte ab, wenn das mobile Gerät eine Verbindung mit einem WLAN aufnehmen wollte, dessen SSID eine spezielle Zeichenkette enthält. Zunächst wurde davon ausgegangen, dass es sich dabei um einen Format-String-Fehler handelt. Wie Forscher von Zecops berichten, konnte in Kombination mit anderen Angriffstechniken auch Code auf dem iPhone oder iPad ausgeführt werden.

Die Pegasus-Spyware wird in den Sicherheitshinweisen nicht erwähnt. Sie wurde eingesetzt, um Menschenrechtsaktivisten, Anwälte, Journalisten und Politiker anzugreifen. Diese Spyware nutzt Apples iMessage-System als Vektor, um Zero-Click-Attacken auszuführen, und es ist unklar, ob Apple das Problem schon behoben hat.


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