Abo
  • Services:

Tablet: Apples iPad Pro ist ein 12,9-Zoll-Detachable mit Stift

Das vierte Modell: Apple hat das iPad Pro als Ergänzung zu bisherigen iPads vorgestellt. Das Tablet misst 12,9 Zoll, löst extrem hoch auf und ist mit Stift, Tastaturdock und dem schnellsten Apple-SoC ausgestattet.

Artikel veröffentlicht am ,
Das iPad Pro soll vor allem professionellen Anwendern gefallen.
Das iPad Pro soll vor allem professionellen Anwendern gefallen. (Bild: Apple)

Apple hat eine neue iPad-Kategorie angekündigt: Das iPad Pro ist größer als das iPad, das iPad Air und das iPad Mini und soll - der Name impliziert es bereits - professionelle Anwender ansprechen. Hierzu verbaut Apple besonders schnelle Hardware wie den neuen A9X-Chip und viel Flash-Speicher. Hinzu kommen eine Art Tastaturdock, welches das iPad Pro in ein Detachable verwandelt, und ein Stift als zusätzliche oder parallele Eingabemethode.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Abstatt
  2. abilex GmbH, Sindelfingen

Das iPad Pro misst 12,9 Zoll in der Diagonalen, ist 6,9 mm dünn und wiegt umgerechnet 712 Gramm. Die Größe wurde bewusst so gewählt, da das iPad Mini 2 hochkant doppelt in ein quer gehaltenes iPad Pro passt. Folgerichtig können zwei entsprechende Apps nebeneinander dargestellt werden. Diese sogenannte Split View wurde mit iOS 9 eingeführt.

Mit 2.732 x 2.048 Pixeln im üblichen 4:3-Seitenverhältnis löst das iPad Pro höher auf als alle bisherigen Apple-Tablets, das iPad Mini 2 etwa zeigt 2.048 x 1.536 Bildpunkte. Auf dem Display des neuen Tablets wird beispielsweise eine Full-Size-Software-Tastatur eingeblendet. Das iPad Pro verwendet ein Panel mit Igzo-Technik und unterstützt erstmals eine variable Displayfrequenz (60 Hz oder niedriger), um Energie zu sparen. Apple gibt eine Akkulaufzeit von zehn Stunden an. Ober- und unterhalb des Bildschirms sitzen vier statt zwei Lautsprecher mit laut Hersteller dreifacher Lautstärke des iPad Mini 2.

Im Inneren des iPad Pro steckt Apples neues System-on-a-Chip namens A9X. Dessen CPU-Kerne sollen die des A8X um den Faktor 1,8 schlagen und die neue Grafikeinheit soll doppelt so flott sein wie die bisherige. Zudem will Apple die Anbindung an den Arbeitsspeicher und an den 32 oder 128 GByte großen Flash-Speicher verdoppelt haben. Eine Version mit 64 GByte gibt es nicht, zur RAM-Kapazität wurde bisher keine Aussage getroffen - wir vermuten 4 GByte aufgrund der Anbindung. Apple gibt an, dass die neue Hardware im iPad Pro schnell genug für die Bearbeitung von drei 4K-Streams sei, die parallel abgespielt und dargestellt werden.

Zum Zubehör des iPad Pro zählt eine Smart Keyboard genannte Anstecktastatur, die das Tablet zu einem Detachable macht. Die Tasten sind in den Überzug integriert, ihr Switch stammt vom Macbook 12. Ein weiteres Accessoire ist ein schlicht Apple Pencil genannter Eingabestift. Der soll pixelgenau arbeiten, unterstützt mehrere Druckstufen und wird per Lightning-Anschluss aufgeladen. Der Stift kann parallel zu Multitouch-Eingaben verwendet werden, das Display schaltet für diesen Fall auf eine doppelte Abtastrate um.

Das iPad Pro ist ab November verfügbar. Die Version mit 32 GByte Flash-Speicher kostet 800 US-Dollar, die mit 128 GByte Kapazität 950 US-Dollar. Beide nutzen ac-WLAN, das 128er-Modell mit LTE wird für 1.080 US-Dollar erhältlich sein.

  • Apple-Präsentation zum iPad Pro (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)
  • Apple-Präsentation zum iPad Pro (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)
  • Apple-Präsentation zum iPad Pro (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)
  • Apple-Präsentation zum iPad Pro (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)
  • Apple-Präsentation zum iPad Pro (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)
  • Apple-Präsentation zum iPad Pro (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)
  • Apple-Präsentation zum iPad Pro (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)
  • Apple-Präsentation zum iPad Pro (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)
  • Apple-Präsentation zum iPad Pro (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)
  • Apple-Präsentation zum iPad Pro (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)
  • Apple-Präsentation zum iPad Pro (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)
  • Apple-Präsentation zum iPad Pro (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)
  • Apple-Präsentation zum iPad Pro (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)
  • Apple-Präsentation zum iPad Pro (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)
Apple-Präsentation zum iPad Pro (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)

Neben dem iPad Pro hat Apple das iPad Mini 4 vorgestellt. Es wiegt 272 Gramm und nutzt die gleiche Hardware wie das iPad Air 2. Es kostet 400 Euro.

Nachtrag vom 10. September 2015, 14:47 Uhr

Adobe hat in einer mittlerweile überarbeiteten Pressemitteilung zur App Photoshop Fix verraten, dass wie erwartet 4 GByte Arbeitsspeicher im iPad Pro verbaut sind.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 18,49€
  2. 32,49€
  3. 24,99€
  4. (-75%) 9,99€

Slurpee 01. Nov 2015

Hab in meinem ganzen Leben noch nie so viel bullshit auf einmal gelesen. Entweder du...

Top-OR 16. Sep 2015

edit: da die Diskussion eh sehr subjektiv ist und ich sie auch garnicht mag, habe ich...

derdiedas 14. Sep 2015

Und 640kByte reicht für immer...

Trollversteher 14. Sep 2015

Ist das so schwer zu verstehen, oder bist Du einfach nur auf Streit aus? Wenn Du Dir mal...

Nadja Neumann 14. Sep 2015

Wirklich ? Vielleicht im arm Bereich oder gegen Atoms, bestenfalls noch gegen einen...


Folgen Sie uns
       


Kingdom Hearts 3 - Test

Das Actionspiel Kingdom Hearts 3 von Square Enix bietet schöne und stimmige Abenteuer in vielen unterschiedlichen Welten von Disney.

Kingdom Hearts 3 - Test Video aufrufen
Sechs Airpods-Konkurrenten im Test: Apple hat nicht die Längsten
Sechs Airpods-Konkurrenten im Test
Apple hat nicht die Längsten

Nach dem Klangsieger und dem Bedienungssieger haben wir im dritten Test den kabellosen Bluetooth-Hörstöpsel mit der weitaus besten Akkulaufzeit gefunden. Etwas war aber wieder nicht dabei: die perfekten True Wireless In-Ears.
Ein Test von Ingo Pakalski


    Uploadfilter: Der Generalangriff auf das Web 2.0
    Uploadfilter
    Der Generalangriff auf das Web 2.0

    Die EU-Urheberrechtsreform könnte Plattformen mit nutzergenerierten Inhalten stark behindern. Die Verfechter von Uploadfiltern zeigen dabei ein Verständnis des Netzes, das mit der Realität wenig zu tun hat. Statt Lizenzen könnte es einen anderen Ausweg geben.
    Eine Analyse von Friedhelm Greis

    1. Pauschallizenzen CDU will ihre eigenen Uploadfilter verhindern
    2. Uploadfilter Fast 5 Millionen Unterschriften gegen Urheberrechtsreform
    3. Uploadfilter EU-Kommission bezeichnet Reformkritiker als "Mob"

    Fido-Sticks im Test: Endlich schlechte Passwörter
    Fido-Sticks im Test
    Endlich schlechte Passwörter

    Sicher mit nur einer PIN oder einem schlechten Passwort: Fido-Sticks sollen auf Tastendruck Zwei-Faktor-Authentifizierung oder passwortloses Anmelden ermöglichen. Golem.de hat getestet, ob sie halten, was sie versprechen.
    Ein Test von Moritz Tremmel

    1. E-Mail-Marketing Datenbank mit 800 Millionen E-Mail-Adressen online
    2. Webauthn Standard für passwortloses Anmelden verabschiedet
    3. Studie Passwortmanager hinterlassen Passwörter im Arbeitsspeicher

      •  /