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Tablet: Apple verdient am iPad Air 2 weniger als am Vorgänger

Apples Produktionskosten für das neue iPad Air 2 sind nicht höher als beim alten iPad Air. Weil Apple die Preise für die mit mehr Speicher versehenen Modelle gesenkt hat, dürfte sich die Gewinnmarge für den Hersteller verringern.

Artikel veröffentlicht am ,
iPad Air 2 in Einzelteilen
iPad Air 2 in Einzelteilen (Bild: iFixit)

Mit dem neuen iPad Air 2 verdient Apple weniger als mit dem Vorgängermodell, ergibt eine Analyse von IHS. Die Analystenfirma hat ermittelt, wie viel die Komponenten des neuen iOS-Tablets kosten. Alle Teile kosten zusammen nicht mehr als beim Vorgängermodell, jedoch wurden die Preise für die Modelle mit mehr Speicher um 100 US-Dollar respektive 100 Euro gesenkt, so dass Apple weniger daran verdient.

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Für das Basismodell des iPad Air 2 mit 16 GByte Flash-Speicher fallen Material- und Herstellungskosten von 275 US-Dollar an. Beim Vorgängermodell waren es 274 US-Dollar, der Unterschied ist also nur sehr gering. Nicht einbezogen sind bei diesen Berechnungen allerdings die sonstigen Kosten, die Apple für Forschung und Entwicklung, den Vertrieb und das Marketing entstehen.

Einige Komponenten sind günstiger geworden, ...

Vorausgesetzt, Apples übrige Kosten haben sich nicht verändert, bleibt die Gewinnmarge für das Basismodell also gleich. Das Einsteigermodell wird weiterhin für 500 US-Dollar verkauft. Nach wie vor ist das Display die teuerste Komponente in dem Tablet. Allerdings haben sich die Kosten dafür von 90 auf 77 US-Dollar verringert.

Auch der Akku ist günstiger geworden, statt 19 US-Dollar kostet er jetzt nur noch 15 US-Dollar. Das hat auch damit zu tun, dass im neuen Modell jetzt nur noch ein 27,6-Wh-Akku verwendet wird, im alten Modell war es ein 32,9-Wh-Akku. Auch die Kosten für den Touchscreen haben sich von 43 US-Dollar auf 38 US-Dollar verringert.

... andere Bauteile kosten mehr

2 US-Dollar teurer ist die verbesserte Kamera, die nun 11 US-Dollar kostet. Für den Bereich Bedienoberfläche und Sensoren haben sich die Kosten von 10 auf 22 US-Dollar erhöht. Auch der neue Prozessor macht die Produktion teurer, für ihn fallen statt bisher 18 US-Dollar nun 22 US-Dollar an. Auch die Verdoppelung des Arbeitsspeichers erhöht die Kosten von 10,50 US-Dollar auf 18 US-Dollar.

Bei den iPad-Modellen mit mehr Speicher steigt Apples Gewinnspanne, denn wie auch schon bisher lässt sich Apple eine Aufstockung des Speichers mit jeweils 100 US-Dollar bezahlen, obwohl der Speicher mit weitaus weniger Kosten zu Buche schlägt. Dabei blieben die Produktionskosten für diese Modelle nahezu unverändert.

Auf der anderen Seite dürfte sich die Gewinnmarge im Vergleich zum Vorgängermodell für Apple verringern, denn die Kaufpreise der mit mehr Speicher bestückten Geräte haben sich um jeweils 100 US-Dollar verringert.

Ein 32-GByte-Modell bietet Apple vom iPad Air 2 nicht mehr an. Das nächstgrößere Modell hat 64 GByte und kostet im Verkauf 600 US-Dollar, die Produktionskosten liegen bei 295 US-Dollar und somit exakt auf dem Niveau des Vorgängermodells. Das 128-GByte-Modell kostet in der Produktion 322 US-Dollar und wird für 700 US-Dollar verkauft. Das alte Modell war in der Produktion mit 325 US-Dollar geringfügig teurer.



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plutoniumsulfat 29. Okt 2014

Das ist ja nicht unbedingt auf Apple bezogen, das würde ich bei jedem anderen Hersteller...

Dwalinn 29. Okt 2014

Kann ich mir auch vorstellen, 16 GB sind wirklich sehr klein und Apps brauchen in Zukunft...

plutoniumsulfat 29. Okt 2014

so eine Endurance-Version wäre gar nicht mal verkehrt. Nette Idee!


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