Abo
  • Services:

T-Systems: Telekom will 4.900 Stellen streichen

Bis Ende 2015 sollen bei T-Systems fast 4.900 Arbeitsplätze verschwinden. Verdi fordert den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bei der Telekom.

Artikel veröffentlicht am ,
T-Systems-Chef Reinhard Clemens (l.) mit Kanzlerin Angela Merkel auf der Cebit im Jahr 2011
T-Systems-Chef Reinhard Clemens (l.) mit Kanzlerin Angela Merkel auf der Cebit im Jahr 2011 (Bild: Johannes Simon/Getty Images)

Die Pläne der Deutschen Telekom für den Stellenabbau in der Geschäftskundensparte T-Systems werden konkreter. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, sollen im Jahr 2014 knapp 2.700 Beschäftigte den Bereich verlassen. Weitere 2.200 Arbeitsplätze in Deutschland will die Telekom bis Ende 2015 streichen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung beruft sich auf Unterlagen für die Verhandlungen mit der Personalvertretung.

Stellenmarkt
  1. GK Software SE, Berlin, Köln
  2. SICK AG, Hamburg

Demnach würden über einen Zeitraum von zwei Jahren fast 4.900 Vollzeitstellen wegfallen, die meisten davon im externen Kundengeschäft. Darin enthalten seien aber auch Arbeitsplätze, die durch den Verkauf von Geschäftseinheiten ausgelagert werden sollen, sagte ein Telekom-Sprecher der Zeitung.

Gewerkschafter haben die Abbauplanungen kritisiert. "Wir fordern das Unternehmen unmissverständlich auf, auf betriebsbedingte Beendigungskündigungen zu verzichten", sagte der Bundesvorsitzende der Kommunikationsgewerkschaft DPV, Volker Geyer, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Von der Telekom erwarte er, dass für die Mitarbeiter alternative Beschäftigungsmöglichkeiten im Konzern angeboten würden.

Verdi fordert in der laufenden Tarifrunde eine Lohnsteigerung von 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten, eine starke Anhebung der unteren Gehälter sowie den Ausschluss betriebsbedingter Beendigungskündigungen.

Zuvor wurde berichtet, 6.000 bis 8.000 Arbeitsplätze könnten durch die Neuausrichtung der IT-und Großkundensparte des Bonner Konzerns gestrichen werden.

T-Systems gilt schon seit Jahren als zu wenig gewinnbringend. Der Bereich übernimmt und managt die IT-Sparte von Großkonzernen wie Shell. Doch das Geschäft ist wettbewerbsintensiv und wirft nur geringe Profite ab. Künftig will sich T-Systems stärker Geschäftsfeldern wie Cloud-Services und Plattformen zuwenden. Hier verspricht sich T-Systems-Chef Reinhard Clemens zweistellige Gewinnmargen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. bei dell.com
  2. 106,34€ + Versand
  3. bei Alternate.de

Moe479 19. Mär 2014

ach ... immer erstmal dick butter drauf, etwas runter nehmen kann man immernoch...

jevermann 19. Mär 2014

Das hatte ich nicht bedacht. Laut dem Wirtschaftslexikon ist jedoch beides gängig...

S-Talker 19. Mär 2014

Eine neue Programmiersprache erlernt man in wenigen Stunden/Tagen, doch das bringt gar...


Folgen Sie uns
       


Always Connected PCs angesehen (Windows 10 on ARM)

Mit einer neuen Plattform will Microsoft noch einmal ARM-basierte Geräte als Notebook-Alternative auf den Markt bringen. Dieses Mal können auch zahlreiche alte Programme ausgeführt werden.

Always Connected PCs angesehen (Windows 10 on ARM) Video aufrufen
Indiegames-Rundschau: Mutige Mäuse und tapfere Trabbis
Indiegames-Rundschau
Mutige Mäuse und tapfere Trabbis

Grafikwucht beim ganz großen Maus-Abenteuer oder lieber Simulationstiefe beim Mischen des Treibstoffs für den Trabbi? Wieder haben Fans von Indiegames die Qual der Wahl - wir stellen die interessantesten Neuheiten vor.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Zwischen Fake News und Mountainbiken
  2. Indiegames-Rundschau Tiefseemonster, Cyberpunks und ein Kelte
  3. Indiegames-Rundschau Krawall mit Knetmännchen und ein Mann im Fass

Grenzenloser Datenzugriff: Was der Cloud-Act für EU-Bürger bedeutet
Grenzenloser Datenzugriff
Was der Cloud-Act für EU-Bürger bedeutet

Neue Gesetze in den USA und der EU könnten den Weg für einen ungehinderten und schnellen weltweiten Datenzugriff von Ermittlungsbehörden ebnen. Datenschützer und IT-Wirtschaft sehen die Pläne jedoch sehr kritisch.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Elektronische Beweise EU-Kommission fordert weltweiten Zugriff auf Daten
  2. Panera Bread Café-Kette exponiert Millionen Kundendaten im Netz
  3. Soziale Netzwerke Datenschlampereien mit HIV-Status und Videodateien

Digitalfotografie: Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher
Digitalfotografie
Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher

War der Anhänger wirklich so groß wie der Ring? Versucht da gerade einer, die Versicherung zu betuppen? Wenn Omas Erbstück geklaut wurde, muss die Versicherung wohl dem Digitalfoto des Geschädigten glauben. Oder sie engagiert einen Bildforensiker, der das Foto darauf untersucht, ob es bearbeitet wurde.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. iOS und Android Google lanciert drei experimentelle Foto-Apps
  2. Aufstecksucher für TL2 Entwarnung bei Leica

    •  /