T-Systems: Niemand konnte erklären, "warum wir so aufgestellt sind"

Die komplizierte Struktur bei T-Systems konnte dem Chef Adel Al-Saleh niemand logisch erklären. Nun wechseln 5.000 T-Systems-Beschäftigte zur Telekom Deutschland.

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T-Systems-Chef und Telekom-Vorstand Adel Al-Saleh
T-Systems-Chef und Telekom-Vorstand Adel Al-Saleh (Bild: T-Systems)

Für Firmenkunden müsse es einfacher werden, IT-Dienstleistungen einzukaufen. "Niemand konnte mir eine logische Antwort geben, warum wir so aufgestellt sind, wie wir aufgestellt waren", sagte T-Systems-Chef und Telekom-Vorstand Adel Al-Saleh laut einem Bericht des Bonner Generalanzeigers.

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Weil Dienste für Großkunden künftig von der Telekom Deutschland betreut würden, wechseln 3.000 bis 5.000 T-Systems-Beschäftigte in den Bereich. Genauer werde diese Zahl erst in den kommenden Monaten bestimmt. Al-Saleh stellte den Beschäftigten die Umbaupläne am Mittwoch vor.

Für die Beschäftigten sollen Einkommen und Verträge unverändert bleiben. Telekommunikationsdienste, die derzeit nach Firmenangaben rund ein Drittel des Geschäfts ausmachen, sollen künftig an die Telekom Deutschland übertragen werden. Zudem sollen neue Bereiche für die Themen Sicherheit und Internet der Dinge gegründet werden, aber bei T-Systems bleiben. Die Bereiche werden in selbstständige GmbHs ausgelagert. "Wir wollen ihnen mehr Freiheit geben", sagte Al-Saleh.

T-Systems erwirtschaftet seit Jahren Verluste. Im Januar 2018 hat der US-Amerikaner Adel Al-Saleh die Position des Chefs bei T-Systems übernommen, um das Geschäft zu restrukturieren. Er hat unter anderem den Abbau von 10.000 der rund 38.000 Stellen angekündigt. Von der Kürzung sind rund 5.600 Stellen in Deutschland betroffen.

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